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Autor: Uta Woodum
Fach: Sport - Sportpsychologie
Details
Tags: Untersuchungen, Analyse, Gleichgewichts
Jahr: 1987
Seiten: 254
Note: 1
Sprache: Deutsch
Dateigröße: 48836 KB
ISBN (E-Book): 978-3-638-13018-9
Textauszug (computergeneriert)
Überblick über Untersuchungen zur Analyse des Gleichgewichts
Diplomarbeit von Uta Woodum
Deutsche Sporthochschule Köln 1987
1. Referent: Prof. Dr. Dieter Teipel, Psychologisches Institut
2. Referent: Prof. Dr. Jürgen Nitsch, Psychologisches Institut
Inhaltsübersicht:
1. Einleitung
2. Bewegungsregulation und am Gleichgewicht beteiligte Strukturen
2.1. Allgemeines: Bewegungskoordinationsmodell und der Einfluss der
Analysatoren auf das Gleichgewicht
2.2. Gehirnanatomische Grundlagen
2.3. Zum Kinästhetischen Analysator
2.4. Zum Taktilen Analysator
2.5. Zum Optischen Analysator
2.6. Zum Akustischen Analysator
2.7. Zum Vestibularanalysator (Gleichgewichtsorgan)
2.7.1. Aspekte der Entwicklung
2.7.2. Bau und Funktion des Vestibularanalysators
2.7.2.1. Anatomische Grundlagen
2.7.2.2. Optisch-Vestibuläre Regulation und aktive Blickmotorik
2.7.2.3. Statische und Statokinetische Reflexe
2.7.3. Vestibulare Ausfallerscheinungen
2.7.4. Zusammenfassender Überblick über Aufnahme und Verarbeitung
von Informationen des Vestibularanalysators
3. Theoretische Aspekte zu Gleichgewicht und Gleichgewichtsfähigkeit
3.1. Zur Definition Gleichgewicht
3.2. Arten des Gleichgewichts
3.2.1. Statisches Gleichgwicht
3.2.2. Dynamisches Gleichgewicht
3.2.3. Objektbezogenes Gleichgewicht
3.2.4. Zusammenfassung
3.3. Gleichgewichtsfähigkeit
4. Zur Messung der Gleichgewichtsleistung
4.1. Verfahren
4.2. Messproblematik
4.3. Untersuchungen zum statischen Gleichgewicht
4.3.1. Unterchungen zum statischen Objektgleichgewicht
4.3.2. Zusammenfassung
4.4 Untersuchung zum Dynamischen Gleichgewicht
4.4.1. Untersuchungen zum Dynamischen Objektgleichgewicht
4.4.2. Zusammenfassung
5. Zum Training der Gleichgewichtsfähigkeit
6. Zusammenfassender Überblick
7. Literatur
1. Einleitung
Das Thema dieser Arbeit ist in einem Teilbereich der grundlagen- und experimentell orientierten Bewegungsforschung anzusiedeln. Gegenstand ist die Analyse von Untersuchungen zum Gleichgewicht.
Die experimentell durchgeführten Untersuchungen und Befunde, die hauptsächlich im englischsprachigen Raum und Osteuropa unternommen wurden, stützen sich in der Sportpsychologie auf grundlegende Bewegungsmodelle, in denen funktionelle anatomisch / psychologische Strukturen integriert sind.
Viele der bislang im Bereich der Bewegungssteuerung vorliegenden Arbeiten beschäftigen sich mit den zur Gleichgewichtsregulation grundlegenden Prozessen. Auch diese Arbeit schließt die Erläuterung der grundlegenden Strukturen mit ein.
Zunächst erfolgt die ausführliche Beschreibung der Bewegungsregulation, die den gesamten motorischen Lernprozeß zur Entwicklung der Automatisation und Feinkoordination an einem kybernetischen Modell verdeutlicht. Dies geschieht besonders unter dem Aspekt der Bedeutung des Gleichgewichts für den koordinativen Prozeß. Die an der Bewegungsrealisation beteiligten gehirnphysiologischen Prozesse werden aufgrund der Verflechtung des Gleichgewichts mit der Bewegungsregulation behandelt; das Gleichgewicht versteht sich sowohl als peripheres, als auch zentralnervöses Geschehen. Die an der Gleichgewichtsfähigkeit beteiligten Regelstrukturen des inneren und äußeren Regelkreises, der visuelle, taktile, akustische, kinästhetische und vestibüle Analysator, werden jeweils in selbständigen Punkten hinsichtlich ihrer Funktion erläutert. Besondere Berücksichtigung findet das vestibuläre System, da darauf aus dem Bereich der Forschung bislang lediglich segmentiell Bezug genommen wurde.
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