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Details

Kategorie: Referat (Ausarbeitung)
Jahr: 2006
Seiten: 10
Note: 2
Literaturverzeichnis: ~ 5  Einträge
Sprache: Deutsch
Dateigröße: 189 KB
Archivnummer: V49536
ISBN (E-Book): 978-3-638-45967-9

Textauszug (computergeneriert)

Universität Koblenz- Landau
Seminar: Soziologie des abweichenden Verhaltens:
Psychische Krankheiten und Psychiatrie

Die Geschichte der Psychiatrie – Mittelalter bis frühe Neuzeit

von: Annika Heindl

 


Inhaltsverzeichnis

1. EINLEITUNG 3

2. DEFINITIONEN 4

2.1 Mittelalter 4
2.2 frühe Neuzeit 4

3. DIE ENTSTEHUNG DER GEISTESKRANKHEIT IN DER GESCHICHTE 6

4. FAZIT 8

5. LITERATURVERZEICHNIS 9




 

1. Einleitung

„Die Beziehung zwischen psychisch Gesunden und psychisch Kranken war seit jeher ambivalent. Auf der einen Seite stand das Bedürfnis, zu helfen, auf der anderen die Versuchung, die Augen vor dem Elend der Hilfsbedürftigen zu verschließen, sie auszugrenzen, sie zu misshandeln oder sich über sie lustig zu machen.“1 Mit dieser Einleitung beginnt Prof. Dr. H. J. Luderer, aus dem Zentrum für Psychiatrie in Weinsberg, seinen Vortrag zum Thema „Von Aderlässen, Brechkuren und Sturzbädern zur Pharmako- Psycho- und Soziotherapie am Ende des 20. Jahrhunderts - Zur Geschichte der psychiatrischen Behandlungsverfahren“ und so möchte auch ich meinen Aufsatz zum Thema der Geschichte der Psychiatrie in Mittelalter und Neuzeit beginnen. Dieses Zitat macht auch heute noch deutlich, wie schwierig der Umgang mit psychisch Kranken in dem vergangenen Jahrhundert war und es vielleicht auch heute noch ist. In der folgenden Ausarbeitung möchte ich einen kurzen Einblick über die Entwicklung der Geisteskrankheit vom Mittelalter bis zu Beginn des 19. Jahrhunderts gewähren.

2. Definitionen

2.1 Mittelalter

„Im Groben ordnet man das Mittelalter in die Zeit von 500 bzw. 600 n. Chr. bis 1500 n. Chr. ein. Wesentlich genauer sind jedoch folgende Merkmale: Das Mittelalter erstreckt sich ungefähr vom Ende der Völkerwanderung (375-568) bzw. vom Untergang des weströmischen Kaisertums 476 bis zum Zeitalter der Renaissance seit der Mitte des 15. Jahrhunderts bzw. bis zum Beginn des 16. Jahrhunderts (bezüglich der Problematik der Datierung des Beginns des Mittelalters siehe Spätantike). Die Datierungen sind nicht immer einheitlich, es kommt oft darauf an, welche Aspekte der Entwicklung bevorzugt werden und von welchem Land man ausgeht. Stellt man zum Beispiel den Einfluss des Islam in den Vordergrund, kann man Mohammeds Hidschra (622) oder den Beginn der arabischen Expansion ab 632 als Beginn sehen. Ebenso gibt es unterschiedliche Datierungsmöglichkeiten für das Ende des Mittelalters, beispielsweise die Erfindung des Buchdrucks (um 1450) oder auch die Reformation (1517). Fokussiert man einzelne Länder, kann man auch zu verschiedenen Eckdaten kommen. So endete die Antike am Rhein oder in Britannien sicher früher als etwa in Syrien. Und so war zum Beispiel um 1420 in Italien bereits das Zeitalter der Renaissance angebrochen, während man zur gleichen Zeit in England mit gutem Grund noch vom Mittelalter spricht. Das Mittelalter bezieht sich in erster Linie auf die Geschichte des christlichen Abendlands vor der Reformation - der Begriff wird kaum im Zusammenhang mit außereuropäischen Kulturen verwendet.“2

2.1 frühe Neuzeit

„Im Allgemeinen hat man einige Probleme, den Beginn und das Ende dieser Epoche festzulegen, weil der Begriff ein Arbeitsbegriff in der Geschichtswissenschaft ist, mit dem eher Arbeitsfelder innerhalb der Geschichtswissenschaft abgesteckt werden sollen, als daß eigentliche Zeitpunkte des Überganges von einem zu dem anderen Zeitalter festgelegt werden sollen.

[...]


1 vgl. http://www.lichtblick99.de/historisch1.html

2 vgl. http://de.wikipedia.org/wiki/Mittelalter
 

Kommentare

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