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Autor: Josef Ellenrieder
Fach: Wirtschaft - BWL - Allgemeines
Details
Jahr: 2006
Seiten: 10
Note: 1,2
Literaturverzeichnis: ~ 6 Einträge
Sprache: Deutsch
Dateigröße: 177 KB
ISBN (E-Book): 978-3-638-46180-1
Zusammenfassung / Abstract
In der wissenschaftlichen Literatur gibt es sehr unterschiedliche Vorstellungen über die Be-trachtung der Betriebswirtschaftslehre. Diese reicht von der • reinen Betriebswirtschaftslehre über • das Ansetzen spezieller Funktionslehren (Beschaffung, Produktion, Absatz (sog. leis-tungswirtschaftliche oder güterwirtschaftliche Prozesse), Finanzierung (sog. Spiege-lung in Geldströmen, Management (sog. Koordinierender Prozess) über • das Ansetzen spezieller Wirtschaftszweiglehren und der Darstellung von Besonderhei-ten (z.B. Industrie, Handwerk, Handel, Verkehr etc.) und das • Ansetzen einer systematischen Betrachtungsweise.
Textauszug (computergeneriert)
Betriebswirtschaftslehre als Wissenschaft
Jan. 2006
von
Josef Ellenrieder
Gliederung
Gliederung 2
1. Gegenstand der Allgemeinen Betriebswirtschaftslehre 3
1.1 Begriffsvielfalt und Uneinigkeit in der Begriffsbestimmung 3
1.2 Theoretisch-wissenschaftliche Ansatzpunkte der Betriebswirtschaftslehre 3
1.2.1 Betriebswirtschaftslehre nach Schmalenbach 3
1.2.2 Betriebwirtschaftslehre nach Rieger 4
1.3 Neue theoretische BWL-Ansätze 4
1.4 Kritischer Rationalismus in der Betriebswirtschaftslehre 5
2. Betriebswirtschaftslehre als Lehre von der Unternehmung als Instrument und Institution 5
3. Werturteilsstreit der Wissenschaft: Ist die Betriebswirtschaftslehre eine angewandte oder eine rein theoretische Wissenschaft? 6
4. Wissenschaftliche Forschungsmethoden in der Betriebswirtschaftslehre 6
4.1 Theoretische Forschung 6
4.2 Empirische Forschung 6
5. Ziele der wissenschaftlichen Forschung in der Betriebswirtschaftslehre 7
5.1 Formulierung von BWL-Zielkatalogen aus Sicht der Wissenschaft 7
6. Die Einordnung der Betriebswirtschaftslehre als Wissenschaft 8
Literaturverzeichnis 9
Tabellenverzeichnis 9
Abbildungsverzeichnis 9
1. Gegenstand der Allgemeinen Betriebswirtschaftslehre
1.1 Begriffsvielfalt und Uneinigkeit in der Begriffsbestimmung
In der wissenschaftlichen Literatur gibt es sehr unterschiedliche Vorstellungen über die Betrachtung der Betriebswirtschaftslehre. Diese reicht von der
- reinen Betriebswirtschaftslehre über
- das Ansetzen spezieller Funktionslehren1 (Beschaffung, Produktion, Absatz (sog. leistungswirtschaftliche oder güterwirtschaftliche Prozesse), Finanzierung (sog. Spiegelung in Geldströmen, Management (sog. Koordinierender Prozess) über
- das Ansetzen spezieller Wirtschaftszweiglehren und der Darstellung von Besonderheiten (z.B. Industrie, Handwerk, Handel, Verkehr etc.) und das
- Ansetzen einer systematischen Betrachtungsweise.
1.2 Theoretisch-wissenschaftliche Ansatzpunkte der Betriebswirtschaftslehre 2
Ob die Betriebswirtschaftslehre eine reine oder angewandte Wissenschaft ist, war in den 20er Jahren ein wesentlicher Streitpunkt der Wirtschaftswissenschaftler. Ausgetragen wurde dieser Streit insbesondere zwischen Eugen Schmalenbach (1873 – 1955), einem Vertreter der angewandten BWL und Wilhelm Rieger (1878 – 1971), einem Vertreter der reinen BWL, sowie später in den 50er Jahren zwischen Erich Gutenberg (Vertreter der reinen BWL) und Konrad Mellerowicz (Vertreter einer angewandten BWL). Die weiteren Entwicklungen waren:
1.2.1 Betriebswirtschaftslehre nach Schmalenbach 3
Zweck des Wirtschaftens ist die Gütererzeugung zur Bedürfnisbefriedigung unter sparsamster Mittelverwendung. Wirtschaftlichkeit ist oberstes Prinzip.
Methode:
- keine geschlossene theoretische Fundierung
- Handlungsanleitung für wichtige empirische Probleme
- BWL dient als Erfahrungswissenschaft
- Keine umfassende Systematik
- Induktive Methode
Ergebnisse:
[....]
1 Vgl. Bea, F.X./Dichtl E./Schweitzer M., (Hrsg.): Allgemeine Betriebswirtschaftslehre - Bd. 1: Grundfragen, Stuttgart 2000, S. 25
2 vgl. Thommen J.P./Achleitner A.K., Allgemeine Betriebswirtschaftslehre, Wiesbaden 2003, 1998 S. 1 – 140
3 vgl. Picot A ./Reichwald R./Wigand R., Die grenzenlose Unternehmung, München 2001, S. 21-39.
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