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Der Begriff der Aura in Walter Benjamins Aufsatz: Das Kunstwerk im Zeitalter seiner technischen Reproduzierbarkeit und die Übertragung des Begriffs auf die ästhetische Medientheorie

Autor: Monika Skolud
Fach: Medien / Kommunikation - Medien und Politik, Pol. Kommunikation

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Details

Kategorie: Hausarbeit
Jahr: 2004
Seiten: 15
Note: 1,0
Literaturverzeichnis: ~ 17  Einträge
Sprache: Deutsch
Dateigröße: 178 KB
Archivnummer: V50377
ISBN (E-Book): 978-3-638-46608-0

Textauszug (computergeneriert)

Freie Universität BerlinInstitut für Publizistik- und Kommunikationswissenschaften
Proseminar Medientheorien, FB Informationswissenschaften
Sommersemester 2004

Der Begriff der Aura in Walter Benjamins Aufsatz:
Das Kunstwerk im Zeitalter seiner technischen
Reproduzierbarkeit und die Übertragung des
Begriffs auf die ästhetische Medientheorie

von: Monika Skolud

 


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung 2

2. Historischer und theoretischer Kontext des Kunstwerkaufsatzes 2

2.1 Kurzer Überblick der historischen Entstehungsbedingungen 2
2.2 Bezug des Aufsatzes zur Kritischen Theorie 3

3. Der Begriff der Aura 4

3.1 Der Begriff der Aura im Werk von Walter Benjamin 4
3.2 Der Begriff der Aura im Aufsatz von Walter Benjamin: Das Kunstwerk im Zeitalter seiner technischen Reproduzierbarkeit 6

4. Die Übertragung des Begriffs der Aura auf die ästhetische Medientheorie Walter Benjamins 8

4.1 Die Aura und ihre Wirkung auf die Fotografie und den Film 8
4.2 Der Verfall der Aura und der Funktionswechsel der Kunst 10

5. Zusammenfassung / Schlussfolgerung 12

6. Literaturverzeichnis 14




 

1. Einleitung

Das Thema dieser Hausarbeit ist der Versuch einer Annäherung an den Begriff der Aura in Walter Benjamins Aufsatz: Das Kunstwerk im Zeitalter seiner technischen Reproduzierbarkeit und seine Übertragung in eine ästhetische Medientheorie. Die Arbeit wird die Frage klären, ob der Begriff der Aura für den, von Benjamin konstatierten und beschriebenen, Funktionswechsel in den Künsten konsequent im Sinne von konstitutiv ist. Für ein Verständnis von Benjamins Kunstwerkaufsatz scheint mir ein kurzer Überblick der historischen Entstehungsbedingungen und eine Erläuterung des Bezugs zur Kritischen Theorie unerlässlich. So wird die Arbeit im zweiten Abschnitt diese Kontexte schildern. Im folgenden werde ich die Entwicklung des Begriffs der Aura im Werk von Walter Benjamin aufzeigen und auf die Verwendung und Definition im Kunstwerkaufsatz eingehen. Im vierten Abschnitt erfolgt eine Übertragung des Begriffs auf die ästhetische Medientheorie anhand der Wirkung auf die Fotografie und den Film. Sowie eine Schilderung des Funktionswechsels der Kunst, die eng mit dem Wechsel der Wahrnehmung verknüpft ist. Die politische Relevanz des Aufsatzes, gerade im Hinblick auf den Faschismus bleibt unberücksichtigt, ebenso die Auseinandersetzung Benjamins mit Horkheimer und Adorno bezüglich des Aufsatzes. Den letzten Abschnitt bildet eine Zusammenfassung mit Schlussfolgerung.

2. Historischer und theoretischer Kontext des Kunstwerkaufsatzes

2.1 Kurzer Überblick der historischen Entstehungsbedingungen

Walter Benjamin ist im März 1933 aus Deutschland emigriert. In einem Briefwechsel mit Gershom Scholem beschreibt er seine Situation wie folgt:

„Einen Begriff von der Lage gibt weniger der individuelle Terror, als die kulturelle Gesamtsituation...Der Terror gegen jede Haltung oder Ausdrucksweise, die sich der offiziellen nicht restlos angleicht, hat ein kaum zu überbietendes Maß angenommen.“1

So ging es Benjamin in den folgenden Jahren vor allem darum, nach neuen Verdienstmöglichkeiten zu suchen. Sein Leben im Exil war, durch die sehr eingeschränkten Publikationsmöglichkeiten geprägt von wirtschaftlicher Not. Der Aufsatz Das Kunstwerk im Zeitalter seiner technischen Reproduzierbarkeit ist 1936 im Pariser Exil entstanden. Erschienen ist er erstmals in gekürzter Form als französische Übersetzung von Pierre Klossowski 1936 in der Zeitschrift für Sozialforschung. Die deutsche Fassung wurde zu Benjamins Lebzeiten nicht publiziert. Walter Benjamins Thesen des Kunstwerkaufsatzes drehen sich um das Verhältnis von Kunst und Medien, das sich in den 30er Jahren durch neue Techniken einschneidend verändert hat. Sie behandeln die, durch die technisch reproduzierbaren Medien veränderte Wirkung der Kunst, wie dem Film und der Fotografie und er beschreibt den damit einhergehenden Funktionswechsel der Stellung der Kunst innerhalb der Gesellschaft dieser Zeit.

2.2 Bezug des Kunstwerkaufsatzes zur Kritischen Theorie

Vertreter der Kritischen Theorie sind Autoren der Frankfurter Schule, vor allem Horkheimer, Benjamin und Adorno. Grundlage der Kritischen Theorie sind: Hegels Dialektik, der Historische Materialismus von Marx und die Psychoanalyse von Freud. Hegel ging es darum, die Einigkeit des ganzen Menschen wiederzugewinnen, das Moment indem sich die ganze Wirklichkeit wiederfindet ist die Dialektik. Dialektik ist für Hegel ursprünglich nicht eine Sache der philosophischen Reflexion, sondern das wesentliche Strukturelement der Wirklichkeit. Hegel ist der Auffassung, dass der absolute Geist sein Ziel im vollendeten Bewusstsein erreicht hat, so kann es kein unbegriffenes Wirkliches mehr geben. Vernunft und Wirklichkeit sind endlich zur Übereinstimmung gekommen. Marx hingegen meint, man müsse die Philosophie wieder vom Kopf auf die Füße stellen, die Sicht auf die Wirklichkeit müsse umgekehrt werden. Der Ausgangspunkt allen Denkens muss die konkrete Wirklichkeit sein. Die konkrete Wirklichkeit ist für Marx die Wirklichkeit des Menschen, die er bei Hegel in der Wirklichkeit des bloßen Denkens verhaftet sieht. Diese Wirklichkeit, das Sein, konstituiert sich nach Marx nicht durch das Bewusstsein des Menschen, sondern es ist das gesellschaftliche Sein, dass das Bewusstsein bestimmt2. Die Psychoanalyse von Freud begründete völlig neue Einsichten in das Triebleben des Menschen, mit ihm setzte sich der Begriff des Unbewussten in der Psychologie durch. Die Kritische Theorie stellt somit eine Verbindung von Ideen aus der Philosophie und der Psychologie mit denen der empirischen Forschung dar. Die Kritische Theorie erklärt die Lage des Menschen in der Gesellschaft unter den Bedingungen des Kapitalismus und entwickelt daraus eine Kapitalismuskritik, die mit der Situation des Individuums verbunden ist.

[...]


1 Walter Benjamin – Gershom Scholem: Briefwechsel 1933-1940. Hrsg. von Gershom Scholem. Frankfurt 1980, S. 49 f

Kommentare

Maike Frauke
24.05.2008 00:24:42
er Begriff der Aura in Walter Benjamins Aufsatz: Das Kunstwerk im Zeitalter seiner technischen Reproduzierbarkeit und die Übertragung des Begriffs auf die ästhetische Medientheorie
Diese Arbeit entspricht kaum der Note, die eine sprachlich und inhaltlich "sehr gute" Anäherung an den Begriff der Aura bei Walter Benjamin verspricht. Im Text gibt es Sprünge, Auslassungen und Sinnvermischungen, die mir schon nach den ersten Sätzen das Lesen vermiesten. Leider wird das Leseerlebnis im Laufe der Arbeit nicht schöner.

Dieser Text kann über folgende URL aufgerufen und zitiert werden:

http://www.grin.com/e-book/50377/