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Hausarbeit, 2001, 26 Seiten
Autor: Michael Loseries
Fach: Werkstoffkunde
Details
Institution/Hochschule: Fachhochschule Hannover (Technsiche Redaktion)
Tags: Elektroschrott, Elekronischschrott, verwerten, recyceln, Verfahren, Wertstoff, Wertstofftrennung, Recyclingbetrieb, Gesetze
Jahr: 2001
Seiten: 26
Note: 1,3
Sprache: Deutsch
ISBN (E-Book): 978-3-638-13074-5
ISBN (Buch): 978-3-638-63886-9
Dateigröße: 439 KB
Inkl. 13 Folien. 444 KB
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Zusammenfassung / Abstract
DEFINITION VON ELEKTRONIKSCHROTT Computer, Handys und vieles mehr begleiten unser modernes Leben inzwischen auf Schritt und Tritt. Haushaltsgeräte wie Kühlschrank, Herd und Waschmaschine sind aus unserem Leben nicht mehr wegzudenken. Die Hersteller dieser Geräte produzieren immer leistungsfähigere Produkte, die sparsam mit natürlichen Ressourcen umgehen. Doch haben sie auch an das Ende des Product-Life-Cycles gedacht? Was geschieht am Ende eines Produktlebens? Ab auf die Halde, in die Verbrennung oder einfach an den Straßenrand? Ganz so einfach ist es leider nicht. Abgesehen davon, dass die illegale Entsorgung strafrechtliche Folgen haben kann, gibt es eine sinnvolle Alternative: Elektro- und Elektronikschrottrecycling. Schrott ist jedem aus der Umgangssprache vertraut. Es handelt sich um „altes Eisen“, also Geräte, die defekt auf dem Schrottplatz landen. Elektronikschrott ist eine komplexe Mischung aus elektrischen, elektronischen und sonstigen Bauteilen. Um den Umgang mit den Begriffen zu erleichtern, verstehe ich Elektronikschrott inklusive Elektroschrott. Es wird zwischen Alt- und Neuschrott unterschieden. Altschrott sind defekte oder technisch veraltete Geräte. Produktionsabfälle werden als Neuschrott bezeichnet, der oft in den Herstellerbetrieben wieder dem Produktkreislauf zugeführt wird. WELCHE PRODUKTE ZÄHLEN ZUM ELEKTRONIKSCHROTT? Die Produkte, die zum Elektronikschrott gezählt werden, sind vielfältig. Lesen Sie bitte aufmerksam die Beispiele. Bei einigen Geräten kämen Sie vielleicht gar nicht auf die Idee, dass sie zum Elektronikschrott zählen.
Textauszug (computergeneriert)
Michael Loseries
Recycling von Elektro- und Elektronikschrott
INHALT ... 2
DEFINITION VON ELEKTRONIKSCHROTT ... 3
Welche Produkte zählen zum Elektronikschrott? ... 3
Rohstoffe und Schadstoffe ... 3
Wieviel Elektronikschrott gibt es? ... 4
AUFBEREITUNGSVERFAHREN ... 5
Verwertungshierarchie ... 5
Möglicher Ablauf des Recyclings ... 5
Trockenmechanische Aufarbeitung ... 5
Chemische Aufarbeitung ... 6
Thermische Aufarbeitung ... 7
Chemisch-rohstoffliche Verwertung ... 8
RECHTLICHE GRUNDLAGEN ... 9
Elektronik-Schrott-Verordnung ... 9
Kreislaufwirtschafts- und Abfallgesetz ... 9
IT-Altgeräte-Verordnung ... 9
Richtlinie des Europäischen Parlaments ... 9
WIE MUSS EIN DEMONTAGEBETRIEB ORGANISIERT SEIN? ... 10
Personal ... 10
Werkzeuge ... 10
Zertifizierung ... 10
WIRTSCHAFTLICHKEIT ... 11
Wie teuer ist die Verwertung einer Tonne Kunststoff? ... 11
Wie kann dennoch Wirtschaftlichkeit erreicht werden? ... 11
Entsorgungsentgelte in Hannover ... 11
QUELLENNACHWEIS ... 12
ANHANG ... 13
Titel der Folien ... 13
Kopie des Foliensatzes ... 13
DEFINITION VON ELEKTRONIKSCHROTT
Computer, Handys und vieles mehr begleiten unser modernes Leben inzwischen auf Schritt und Tritt. Haushaltsgeräte wie Kühlschrank, Herd und Waschmaschine sind aus unserem Leben nicht mehr wegzudenken. Die Hersteller dieser Geräte produzieren immer leistungsfähigere Produkte, die sparsam mit natürlichen Ressourcen umgehen. Doch haben sie auch an das Ende des Product-Life-Cycles gedacht? Was geschieht am Ende eines Produktlebens? Ab auf die Halde, in die Verbrennung oder einfach an den Straßenrand? Ganz so einfach ist es leider nicht. Abgesehen davon, dass die illegale Entsorgung strafrechtliche Folgen haben kann, gibt es eine sinnvolle Alternative: Elektro- und Elektronikschrottrecycling.
Schrott ist jedem aus der Umgangssprache vertraut. Es handelt sich um „altes Eisen“, also Geräte, die defekt auf dem Schrottplatz landen. Elektronikschrott ist eine komplexe Mischung aus elektrischen, elektronischen und sonstigen Bauteilen. Um den Umgang mit den Begriffen zu erleichtern, verstehe ich Elektronikschrott inklusive Elektroschrott. Es wird zwischen Alt- und Neuschrott unterschieden. Altschrott sind defekte oder technisch veraltete Geräte. Produktionsabfälle werden als Neuschrott bezeichnet, der oft in den Herstellerbetrieben wieder dem Produktkreislauf zugeführt wird. #
WELCHE PRODUKTE ZÄHLEN ZUM ELEKTRONIKSCHROTT?
Die Produkte, die zum Elektronikschrott gezählt werden, sind vielfältig. Lesen Sie bitte aufmerksam die Beispiele. Bei einigen Geräten kämen Sie vielleicht gar nicht auf die Idee, dass sie zum Elektronikschrott zählen.
- Bürogeräte
- Computer, Fax, Telefon, Taschenrechner
- Haushaltsgeräte
- Herd, Kühlschrank, Waschmaschine, Staubsauger, Elektrorasierer
- Entladungslampen
- Energiesparlampen, Leuchtstoffröhren
- Unterhaltungselektronik
- Radio, CD-Player, Lautsprecher
- Uhren
- Labor- und Medizintechnik
- Röntgenapparate, Ultraschallgeräte
- Geräte für Geldverkehr
- Geldautomaten, Briefmarkenautomaten
- Meß-, Steuerungs- und Regeltechnik
- Geräte ohne/mit geringem Elektronikanteil wie Gehäuse, Tastaturen, Monitore...
- Spezielle Bauteile
- Kondensatoren, Gleichrichter, Transistoren, Röhren, Batterien
Wussten Sie, dass gebrauchte Batterien, defekte Leuchtstoffröhren und elektrische Kleingeräte wie Akkustaubsauger auch recycelt werden sollten statt im Hausmüll zu landen? Die Umwelt wird es Ihnen danken, wenn Sie künftig noch sorgfältiger den Müll trennen.
ROHSTOFFE UND SCHADSTOFFE
Elektronikschrott ist kein homogener Stoff. Vielmehr sind fast alle nur denkbaren Materialien enthalten. Oft sind sie zudem noch mechanisch oder chemisch miteinander verbunden.
Man spricht von Wertstoffen, wenn das Material
- nicht gesundheits- und umweltgefährdend ist,
- mit wirtschaftlich vertretbarem Aufwand regenerierbar ist oder
- von toxischen Eigenschaften trennbar ist.
Dazu zählen Metalle wie Aluminium, Arsen, Barium, Cadmium, Chrom, Edelstahl, Eisen, Kupfer, Gold, Zink und Zinn. Nicht alle Metalle sind gesundheitsfördernd. Sie können jedoch laut Definition unter wirtschaftlichen Aspekten ohne gesundheitsschädigende Wirkungen verarbeitet werden.
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