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Zu Borns Wahrscheinlichkeitsinterpretation - Kausalität und Indeterminismus als Annahmen naturwissenschaflicher Abbildung

Scholarly Paper (Advanced Seminar), 2002, 29 Pages
Author: M.A. Florian Braun
Subject: Philosophy - Theoretical (Realisation, Science, Logic, Language)

Details

Event: Blockveranstaltung Philosophische Aspekte des Welle-Teilchen-Dualismus
Institution/College: University of Dortmund (Philosophie)
Tags: Quantenmechanik, Max Born, Kausalität, Determinismus, Wahrscheinlichkeit, Empirirsmus, Realismus, Idealismus, Atomismus
Category: Scholarly Paper (Advanced Seminar)
Year: 2002
Pages: 29
Grade: 1,0
Language: German
Archive No.: V5058
ISBN (E-book): 978-3-638-13079-0

File size: 345 KB
Notes :
Die Arbeit beinhaltet eine kurze Einführung in die Entwicklung der QM bis zu Borns Wahrscheinlichkeitsinterpretation (1926). Im Diskurs stehen die von Born gezogenen Schlussfolgerungen... Ich selbst studiere in Leipzig Philosophie und Physik. 461 KB



Excerpt (computer-generated)

Zu Borns Wahrscheinlichkeitsinterpretation - 
Kausalität und Indeterminismus als Annahmen 
naturwissenschaflicher Abbildung

Florian Braun

Inhaltsverzeichnis

1. Borns Quantenmechanik der Stoßvorgänge


1.1. Die frühen Schreibweisen der Quantenmechanik
1.1.1. Die Matrizenmechanik
1.1.2. Die Wellenmechanik

1.2. Borns weiterführende Überlegungen
1.2.1. Die kritischen Ansätze
1.2.2. Die Wahrscheinlichkeitsinterpretation

1.3. Das neue Verständnis der "atomaren Welt"
1.3.1. Das Prinzip des Indeterminismus
1.3.2. Eine neue Verknüpfung von Statistik und Mechanik

2. Diskurs


2.1. Zwischen Empirismus und Realismus

2.2. Über die kausale Struktur det Klassischen Physik
2.2.1. Das Kausalitätsprinzip
2.2.2. Vom Prinzip zum Kausalgesetz
2.2.3. Der mögliche Determinismus
2.2.4. Der Atomismus und die Entwicklung der Statistik

2.3. Eine Bewertung der Wahrscheinlichkeitsinterpretation
2.3.1. Kurze Zusammenfassung
2.3.2. Der abschließende Vergleich

3. Ungeklärte Fragen

A. Anhang


A.1 Die Ausbeutefunktion
A.2 Raum-Begriffe der Theoretischen Physik
A.3 Zur Realismus-Debatte

 

1. Borns Quantenmechanik der Stoßvorgänge

1.1. Die frühen Schreibweisen der Quantenmechanik

Max Born beginnt seine themenbezogenen Artikel, mit der Einschätzung der zwei Schreibweisen der Quantenmechanik, zum einen der Matrizenmechanik (Born, Heißenberg, Jordan}) und zum anderen der Wellenmechanik (Schrödinger}).

1.1.1. Die Matrizenmechanik

Die Formulierung der etwas älteren Matrizenmechanik (1925) basiert auf der Annahme Heißenbergs, dass ``sich die Aussagen einer konsequenten physikalischen Theorie nur auf solche Begriffe und Größen beziehen, die Messungen prinzipiell zugänglich sind. Daher wird sie "zur Berechnung der stationären Zustände und der den Übergängen zugeordneten Schwingungsamplituden angewandt, also auf die physikalischen Begriffe, welche den zwei Bohrschen Postulaten. Es existieren diskrete stadionäre Zustände fester Energie ohne Energieabstrahlung oder -absorbtion. Die Übergänge zwischen den stationären Zuständen sind mit elektromagentischer Strahlung verknüpft und damit der älteren Quantentheorie zugrunde liegen. Die Postulate sieht man glänzend bestätigt in den Elektronenstoßversuchen von Franck und Hertz. Auf diesem Wege gelangen Born und Jordan zu einer quantenmechanischen Dynamik, in der die generalisierte Koordinate q und der kanonische Impuls p durch die jeweilige hermitesche Matrix

[Formel nur in der Downloadversion enthalten]

welche eine Übersicht über die stationären Zustände und Übergangsamplituden liefert, bestimmt werden. Die nichtkommutative Eigenschaft von Matrizen -- ein grundlegender Unterschied zu den Größen der klassischen Mechanik -- und die Voraussetzung einer Quantisierung impliziert die wichtige Vertauschungregel

[Formel nur in der Downloadversion enthalten]

[...]


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