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Darstellungsversuch ausgewählter Gesichtspunkte der Geldtheorie. Nobellecture Lucas

Seminararbeit, 1999, 12 Seiten
Autor: Johannes Wallner
Fach: Wirtschaft - Volkswirtschaftslehre

Details

Veranstaltung: Seminar: Makroökonomik für Volkswirte
Institution/Hochschule: Wirtschaftsuniversität Wien (VW - Institut)
Tags: Darstellungsversuch, Gesichtspunkte, Geldtheorie, Nobellecture, Lucas, Seminar, Makroökonomik, Volkswirte
Kategorie: Seminararbeit
Jahr: 1999
Seiten: 12
Note: 1
Sprache: Deutsch
Archivnummer: V5272
ISBN (E-Book): 978-3-638-13215-2

Dateigröße: 166 KB


Textauszug (computergeneriert)

Nobel Lecture: Monetary Neutrality von Robert E. Lucas Jr.

von Johannes Wallner


Inhaltsverzeichnis

Einleitung 2

1. Die monetaristische Methodologie 3

2. Position der Monetaristen 4

2.1 Die Rolle erwarteter Preisänderungen bei der Zinsbildung 4
2.2 Wirtschaftspolitische Hypothesen der Monetaristen 5

3. Robert E. Lucas Jr.: Neutralität des Geldes 6

3.1 Allgemeines Gleichgewicht und Makroökonomie 6
3.2 Schlußfolgerungen 9

Literaturverzeichnis 10

Einleitung

Die Darstellung von Gesichtspunkten der Geldtheorie betrachtet unter dem Lichte des Monetarismus ist Thema dieser Arbeit, wobei der dafür ausgewählte Autor nicht als repräsentativ gelten soll, die Wahl erfolgte mehr oder weniger willkürlich.

Die beiden ersten Teile befassen sich mit der monetaristischen Methodologie und Position der Monetaristen zur Geldtheorie und sollen zum behandelten Aufsatz von Robert E. Lucas, Jr. hinführen.

1. Die monetaristische Methodologie

Bevor die monetaristische Geldtheorie näher erläutert wird, scheint es angebracht, auf die wirtschaftswissenschaftliche Forschungsstrategie einzugehen.

Das Hauptziel der positiven Nationalökonomie liegt in der Entwicklung von Theorien oder Hypothesen, mit deren Hilfe richtige und bedeutungsvolle Prognosen über solche Phänomene erstellt werden können, die zum Zeitpunkt der Voraussage unbekannt sind.

Das wissenschaftliche Vorgehen besteht in der Analyse und der empirischen Überprüfung von Theorien und Hypothesen. Die Hypothesenfindung an sich erscheint als ein schöpferischer Akt von Intuition. Friedman bspw. beurteilt eine bestimmte Theorie gemäß ihrer "Predictive Power" und führt aus, daß es nicht wesentlich ist, ob die Annahmen, auf denen eine Theorie aufbaut, realistische sind.

Sind demnach Voraussagen über Ereignisse präzise, so kann man daraus schließen, daß sich die Untersuchungsobjekte wie angenommen verhalten, wenngleich man weiß, daß die Annahmen an und für sich falsch sind. Daher ist auch von allen Theorien, die dasselbe Thema behandeln, diejenige die geeignetste, mit der man in einem relativ langen Zeitraum die besten Prognosen erzielen kann. Denn Theorien, die gute prognostizierende Ergebnisse liefern, haben auch die größte Erklärungskraft. Sie stellen die beste Strategie zur Erforschung der Wirklichkeit dar.

Bei der theoretischen Arbeit wird der empirischen Untermauerung eine wichtige Rolle zugewiesen.

2. Position der Monetaristen

2.1 Die Rolle erwarteter Preisänderungen bei der Zinsbildung

Innerhalb des Transmissionsmechanismus zwischen Geldmengenerhöhung und Erhöhung des realen Sozialproduktes sind die folgenden Zusammenhänge zu verstehen:

[...]


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