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Scholarly Paper (Advanced Seminar), 2001, 23 Pages
Author: Christian Döbler
Subject: Economics / Business: General
Details
Institution/College: University of Tubingen (Bankwirtschaft)
Tags: Fallstudien, Fusionen, Deutsche, Bank, Dresdner, Bank, Bankwirtschaft
Year: 2001
Pages: 23
Grade: 2,3
Language: German
ISBN (E-book): 978-3-638-13270-1
File size: 89 KB
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Excerpt (computer-generated)
Fallstudien zu Fusionen und Übernahmen:
Deutsche Bank AG - Dresdner Bank AG
Christian Döbler
Inhaltsverzeichnis
1. Einleitung ... 1
2. Die Partner und Beteiligten ... 2
2.1 Deutsche Bank AG ... 2
2.2 Dresdner Bank AG ... 3
2.3 Allianz AG ... 3
3. Die Motive für die geplante Fusion ... 4
3.1 (Hinter-) Gründe ... 4
3.2 Synergien ... 7
3.3 Neupositionierung am Markt ... 8
4. Die Ausgestaltung der Fusion ... 9
4.1 Rechtliche Grundlagen ... 9
4.2 Organisation und Struktur ... 10
4.3 Personal ... 10
4.4 Marketing ... 10
5. Das Scheitern ... 11
5.1 Gründe ... 11
5.2 Auswirkungen auf die Beteiligten ... 13
6. Schlussbetrachtung ... 15
7. Literaturverzeichnis ... 17
Abbildungsverzeichnis
Abb.1: Verflechtung des deutschen Bank- und Finanzmarktsektors (Ausschnitt)
Quelle: Handelsblatt, 08.03.2000, S.19
Abb.2: Zahl der Zweigstellen in Deutschland, Stand Ende 1998
Quelle: Wirtschaftswoche Nr. 35, S. 48
Abb.3: Kosteneinsparungen in Prozent auf Basis der Gesamtkosten beider an der Fusion bzw. Übernahme Beteiligter (Auswahl)
Quelle: Commerzbank Securities, 09.04.2001, Analyst Piers Brown
Abb.4: Entwicklung der Aktienkurse Deutsche Bank AG und Dresdner Bank AG im Vergleich zueinander und im Vergleich zum CDAX Banken und EURO STOXX, Banken (Zeitraum 2000), Indexierung: 01.01.2000 = 100
Quelle: Datastream, Thomson Financial
1. Einleitung
Seit vielen Jahren ist der deutsche Banken- und Finanzmarktsektor eng miteinander verbunden. Die deutschen Banken und Versicherungskonzerne halten strategische Beteiligungen an deutschen Industriekonzernen und gegenseitige Beteiligungen. Man spricht auch von der Deutschland AG. Seit einiger Zeit heißt das Zauberwort „Entflechtung“. Hierzu passt die Erkenntnis der Analysten von Invesco Asset Management, „wonach sich die Aktienkurse nach Unternehmensentflechtungen auf lange Sicht hervorragend entwickeln“.1
Bereits Jürgen E. Schrempp2 erkannte dies und führte die damalige Daimler-Benz AG zurück zum Kerngeschäft als Automobilhersteller. Nach diesem Prozess der Rückkehr arrangierte er die Fusion mit dem amerikanischen Automobilhersteller Chrysler.3 Im deutschen Bankensektor ist der Prozess der Entflechtung erst angebrochen. Als Start kann die Fusion Bayerische Hypotheken- und Wechselbank AG und Bayerische Vereinsbank AG angesehen werden.
[in Downloadversion enthalten]
Abb. 1: Verflechtung des deutschen Bank- und Finanzmarktsektors (Ausschnitt)
Quelle: Handelsblatt, 08.03.2000, S.19
2. Die Partner und Beteiligten
2.1 Deutsche Bank AG4
Die Deutsche Bank AG ist mit 1.500 Niederlassungen in Deutschland sowie Filialnetzen in Italien, Spanien und Belgien die größte Bank im sog. „Euroland“. Die Übernahme von Bankers Trust 1999 und die Etablierung der Deutschen Bank 24 hat für Bewegung im Bankensektor gesorgt.
Die Deutsche Bank AG bietet als „Multispezialbank“ eine breite Palette moderner Bankdienstleistungen an. Hierzu gehören der Zahlungsverkehr, das Kreditgeschäft sowie die Geld- und Vermögensanlage. Ein weiterer Bestandteil ist mittlerweile das Online-Banking geworden. Das wichtigste Standbein heute bildet das Investmentbanking. Ausgebaut wurde dieses Standbein durch die Übernahme der Investmentbank Morgan Grenfell im Jahre 1989.
Rund 93.000 Mitarbeiter betreuen weltweit in über 60 Ländern mehr als 9 Millionen Kunden. Europa kann dabei nach wie vor als Heimatmarkt bezeichnet werden. Die Deutsche Bank AG verfügt in Europa und insbesondere in Deutschland über eine breite Verankerung. Die Kundschaft umfasst Privatkunden ebenso wie mittelständische Firmenkunden oder multinationale Konzerne und Institutionen.
[...]
1 Financial Times Deutschland, 09.03.2000
2 Vorstandsvorsitzender DaimlerChrysler AG
3 Financial Times Deutschland, 09.03.2000
4 Deutsche Bank AG, Investor Relationship und Bloomberg Professional, Hoover´s Inc., Datenbank
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