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Entstehung neuer Hotelprojekte der Superlative in den VAE

Scholarly Paper (Advanced Seminar), 2005, 38 Pages
Author: Alexa Ilgner
Subject: Tourism

Details

Category: Scholarly Paper (Advanced Seminar)
Year: 2005
Pages: 38
Grade: 1,3
Bibliography: ~ 23  Entries
Language: German
Archive No.: V53832
ISBN (E-book): 978-3-638-49174-7

File size: 620 KB


Excerpt (computer-generated)

Entstehung neuer Hotelprojekte der Superlative in den VAE

von: Alexa Ilgner

 


INHALTSVERZEICHNIS

1 Einleitung  4

2 Geographische Abgrenzungen und allgemeine Wirtschaftsdaten  5

2.1 Abu Dhabi 5
2.2 Dubai 6
2.3 Sharjah 7
2.4 Ras al-Khaimah 7
2.5 Fujairah  7
2.6 Umm al-Qaiwain 8
2.7 Ajman  8

3 Zur Entstehung des Tourismus in den Vereinigten Arabischen Emiraten  8

3.1 Tertiärisierung der Wirtschaftsstruktur  8
3.2 Diversifikation in den Tourismus 10

4 Wandel zu neuen Hotelleriekonzepten 11

5 Hotelprojekte der Superlative  13

5.1 Bestehende Hotels 13

5.1.1 Burj al Arab 14
5.1.2 The Jumeirah Beach Hotel  16
5.1.3 Emirates Palace 17

5.2 Hotelprojekte in Konstruktion  18

5.2.1 The Palm I und II  19
5.2.2 The World  21
5.2.3 Hydropolis 22
5.2.4 Burj Dubai Tower 24
5.2.5 Dubailand 25

6 Touristisches Marketingkonzept der Vereinigten Arabischen Emirate  25

6.1 Zielgruppen der Destination  26
6.2 Distributionspolitik – Vertrieb über Reisemittler  28

7 Auslastungsgrad als Indikator des Betriebserfolges in der Hotellerie  30

8 Ausblick auf die Tourismusindustrie in den VAE 31

Anhangsverzeichnis 33
Anhang A 34
Anhang B  35

Literatur- und Quellenverzeichnis  36


 


 

1 EINLEITUNG

Die Vereinigten Arabischen Emirate haben in den vergangenen Jahrzehnten eine ökonomische und infrastrukturelle Entwicklung durchlebt, wie sie weltweit in kaum einer anderen Region anzutreffen ist. Innerhalb weniger Jahre sind die Emirate von einer touristisch unbedeutenden Destination zu einem der nachgefragtesten Reiseziele aufgestiegen.1 Dabei haben sich die Scheichtümer vor allem auf das obere Hotelleriesegment konzentriert. Bei bestehenden Hotels und geplanten Neubauten liegt der Fokus besonders auf Luxus und Extravaganz. Hierbei sollen jedoch nicht die zweifellos erheblichen Aufwendungen für spektakuläre Häuser wie z.B. das Burj-al-Arab im Zentrum der Wahrnehmung stehen, sondern das exklusive, alle gängigen Standards übersteigende Genusserlebnis, das den Besucher erwartet.2

Insbesondere im Emirat Dubai sind in den letzten Jahren bedeutende und weltweit bekannte Hotels der Luxusklasse entstanden. Dubai besitzt bereits heute die höchste Dichte an Fünf-Sterne- Häusern weltweit.3 In dieses Luxussegment wird weiterhin investiert, es entstehen immer spektakulärere Hotelprojekte der Superlative. In diese Thematik mitsamt den historischen Hintergründen, kulturellen Aspekten und geplanten Projekten soll diese Arbeit einen Eindruck vermitteln.

2 GEOGRAPHISCHE ABGRENZUNGEN UND ALLGEMEINE WIRTSCHAFTSDATEN

Die Vereinigten Arabischen Emirate liegen im Südosten der Arabischen Halbinsel. Die Emirate grenzen im Norden an den Persischen Golf und an die Musandam-Halbinsel (eine Exklave von Oman), im Osten an Oman, im Westen an Saudi-Arabien und im Nordwesten an Qatar. Die VAE bestehen aus einer Föderation der sieben autonomen Emirate Abu Dhabi, Dubai, Sharjah, Ras al-Khaimah, Fujairah, Ajman und Umm al-Qaiwan. Dieser Staatenbund besteht seit 1971 und wird vom Staatsoberhaupt Sheikh Khalifa bin Zâyed Al Nahyân regiert. Die höchste Gewalt liegt beim Obersten Rat der Scheichs, der von den sieben Emiren gebildet wird und das Staatsoberhaupt bestimmt. Alle Entscheidungen müssen von mindestens fünf Herrschern befürwortet werden, einschließlich der Emire von Abu Dhabi und Dubai.4 Das Bruttoinlandsprodukt zu Marktpreisen belief sich 2004 auf 64 Mrd. US$. Davon entfiel etwa ein Drittel auf die Erdölförderung. Das BIP pro Kopf lag bei 18.500 US$. Das Wirtschaftswachstum betrug im Emirat Dubai 4,7%, in den übrigen Emiraten 1,8%.5

2.1 Abu Dhabi

Abu Dhabi ist die Hauptstadt und zugleich das wohlhabendste der Emirate. Dieses Scheichtum, welches das größte und ölreichste der Vereinigten Arabischen Emirate ist, wird als „Südemirat“ bezeichnet, die anderen sechs Emirate sind als „Nordstaaten“ bekannt.6 Abu Dhabi-Stadt ist neben Dubai die am meisten westlich geprägte Stadt der VAE. Die Hauptstadt der vereinigten Scheichtümer verfügt über zwei Flughäfen, mehrere eigene Radio- und Fernsehstationen und zeichnet sich durch eine aufwändige Infrastruktur für den Import von Waren und den Export von Öl aus. Die Einwohnerzahl Abu Dhabis beläuft sich auf etwa eine Million Bürger.7 Die Fläche des Emirats beträgt 73.000 Quadratkilometer und hat damit einen Anteil von etwa 80% an der Gesamtfläche der VAE. 8

2.2 Dubai

Dubai ist das zweitgrößte und kosmopolitischste Emirat mit ebenfalls beträchtlichem Ölvorkommen. Obwohl 90 % des 4.000 Quadratkilometer umfassenden Scheichtums aus Wüste bestehen, ist Dubai das größte und wichtigste Handels- und Wirtschaftszentrum des Nahen Ostens.9 Die Stadt Dubai ist an der Küste gelegen und wird von einem zwölf Kilometer langen Meeresarm in zwei Hälften geteilt. Der westliche Teil, Bur Dubai, ist die ursprüngliche Stadt, hier befinden sich vor allem Museen, Moscheen und der Emirpalast. Östlich des Meeresarms liegt Bur Deira, welches der moderne Stadtteil ist. Bur Dubai und Bur Deira werden durch zwei Brücken und einen Tunnel, der sich an der Mündung der Förde befindet, verbunden. Die Einwohnerzahl Dubais beziffert sich auf 750.000, wovon 75% der Bevölkerung dieses Emirats Ausländer sind.10

2.3 Sharjah

Sharjah ist mit 2.600 Quadratkilometern und 400.000 Einwohnern das drittgrößte Emirat der VAE. In Sharjah liegt der Wirtschaftsschwerpunkt aufgrund geringer Ölvorkommen auf Industrie und Dienstleistungen. Sharjah war das erste der sieben Emirate, das sich in den Siebziger Jahren dem Tourismus öffnete. Die Besucherzahlen jedoch gingen mit dem zehn Jahre später vom Emir verhängten Alkoholverbot drastisch zurück. 11 Mittlerweile wird Sharjah in touristischer Hinsicht wiederentdeckt, allerdings in einem noch relativ geringen Umfang.

2.4 Ras al-Khaimah

[...]


1 Vgl. Internetseite des DRV.

2 Vgl. Internetartikel „der Hotelier.“

3 Vgl. ebd.

4 Vgl. Columbus 2002, S.819 f.

5 Vgl. Internetseite „Welt in Zahlen“.

6 Vgl. Columbus 2002, S. 820.

7 Vgl. touristik aktuell 37/04, S. 32.

8 Vgl. Internetseite „City Population“

9 Vgl. Wöbcke 2000, S. 31.

10 Vgl. Internetseite „Welt in Zahlen“.

11 Vgl. Wöbcke 2000, S. 58.


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