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Hausarbeit, 2005, 33 Seiten
Autoren: Julia Eva Peters, Mariana Noack, Barbara Boron
Fach: Touristik / Tourismus
Details
Institution/Hochschule: International School of Management Dortmund
Tags: Impacts, Tourism, Host, Societies, Soziokulturelle, Auswirkungen, Tourismus, Gesellschaft, Tunesiens
Jahr: 2005
Seiten: 33
Note: 59 von 60 möglichen Punkten
Literaturverzeichnis: ~ 20 Einträge
Sprache: Deutsch
ISBN (E-Book): 978-3-638-49929-3
ISBN (Buch): 978-3-638-66203-1
Dateigröße: 1171 KB
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Zusammenfassung / Abstract
Spätestens seit ihren Boomzeiten zum Ende des zwanzigsten Jahrhunderts wird die Tourismusbranche als elementarer Wirtschaftszweig verstanden, der jedoch auf unterschiedlichen Ebenen Besonderheiten aufweist. So sticht u.a. besonders heraus, dass die touristischen (Dienst-)Leistungen von unterschiedlichen Leistungserbringern erbracht werden und teilweise zusätzlich von dritten Instanzen (z. B. dem Staat über Gesetze und Bestimmungen) Beeinflussung erfahren. Entsprechdn ist der Tourismus als offenes, dynamisches, mehrdimensionales System zu verstehen: Die ökologischen, ökonomischen, sozio-kulturellen, politischen und technologischen Rahmenbedingungen sind gleichzeitig „Externe Faktoren“ und Empfänger „Externer Effekte“, d.h. der Tourismus beeinflusst seine Umwelt und wird gleichzeitig von selbiger beeinflusst – ein Zustand des Stillstandes, ohne Veränderung des Systems ist nahezu unmöglich. Darüber hinaus sind Wechselwirkungen auch innerhalb des Tourismus zu beobachten. Entsprechend fokussiert such das vorliegende Werk - nach einer allgemeinen Betrachtung der drei dominantesten Umweltsphären des Tourismus (Ökologie, Ökonomie und Gesellschaft; erarbeitet mit der Unterstützung von Frau Mariana Noack und Frau Barbara Boron) - auf die externen Effekte des Tourismus. An der Beispieldestination Tunesien wird aufgezeigt, wie sich selbige auf die lokale Verhältnisse auswirken und wie mit diesen Auswirkungen umgegangen wird, bevor ein Fazit für die Gesellschaft Tunesiens die Arbeit abschließt.
Textauszug (computergeneriert)
International School of Management, Dortmund
als Ersatz der schriftlichen Prüfungselemente in den Fächern
„Eventrecht“ und „Reiserecht“
Hausarbeit
Impacts of Tourism on Host Societies
Soziokulturelle Auswirkungen des Tourismus auf die islamische
Gesellschaft Tunesiens
eingereicht von:
Julia Eva Peters
Barbara Boron
und
Mariana Noack
Dortmund 2005
I Inhaltsangabe
I Inhaltsangabe ... II
II Abbildungsverzeichnis ... III
1 Einleitung (Autorin: J. E. Peters) ... 1
2 Allgemeine Betrachtung der Effekte des Tourismus ... 2
2.1 Ökonomische Effekte des Tourismus (Autorin: J. E. Peters) ... 2
2.2 Ökologische Ursachen und Auswirkungen (Autorin: M. Noack) ... 5
2.3 Soziokulturelle Auswirkungen (Autorin: B. Boron) ... 8
3 Soziokulturelle Auswirkungen des Tourismus auf die islamische Gesellschaft Tunesiens ... 12
3.1 Tunesien – Das Land ... 12
3.2 Tourismus als tunesischer Wirtschaftszweig ... 15
3.3 Effekte des Tourismus auf die islamische Gesellschaft Tunesiens ... 23
3.4 Fazit ... 30
III Bibliographie ... VI
1 Einleitung (Autorin: J. E. Peters)
Spätestens seit ihren Boomzeiten zum Ende des zwanzigsten Jahrhunderts wird die Tourismusbranche als elementarer Wirtschaftszweig verstanden, der jedoch auf unterschiedlichen Ebenen Besonderheiten aufweist. Im Vergleich der Tourismusleistung mit Konsumgüterprodukten zeigt sich z. B. dass selbige selten eine geschlossene Einzelleistung darstellt, sondern eher als ein individuell vom einzelnen Konsumenten abhängiger Zusammenschluss unterschiedlicher Teilleistungen zu verstehen ist. Während also z. B. der Konsum eines Brotes schlicht in dessen Kauf besteht, setzt sich der Konsum eines Tourismusprodukts u. a. aus solchen Komponenten wie dem Transport ins Zielgebiet und – später dann – vor Ort, der Beherbergungsleistung, dem Konsum in der Destination (z. B. Mahlzeiten in Gaststätten, Einkäufe im örtlichen Supermarkt) und dem Kontakt mit den Einheimischen zusammen. Dass diese (Dienst-)Leistungen von unterschiedlichen Leistungserbringern erbracht werden und teilweise zusätzlich von dritten Instanzen (z. B. dem Staat über Gesetze und Bestimmungen) Beeinflussung erfahren, unterstreicht den Charakter des Tourismus als offenes, dynamisches, mehrdimensionales System: Die ökologischen, ökonomischen, sozio-kulturellen, politischen und technologischen Rahmenbedingungen sind gleichzeitig „Externe Faktoren“ und Empfänger „Externer Effekte“, d.h. der Tourismus beeinflusst seine Umwelt und wird gleichzeitig von selbiger beeinflusst – ein Zustand des Stillstandes, ohne Veränderung des Systems ist nahezu unmöglich. Darüber hinaus sind Wechselwirkungen auch innerhalb des Tourismus zu beobachten: Bietet z. B. ein Hotel sehr günstige Übernachtungen an, und hat dies eine erhöhte Nachfrage zur Folge, sind positive Effekte für die anderen in der Destination ansässigen Unternehmen (z.B. Restaurants, Taxibetriebe, Einzelhandel) wahrscheinlich.
Die nachfolgende Arbeit fokussiert sich auf die externen Effekte des Tourismus. Sie will an drei Beispieldestinationen aufzeigen, wie sich selbiger auf lokale Verhältnisse auswirkt, bzw. wie mit diesen Auswirkungen umgegangen wird. Zunächst aber seien die Wirkungen auf die drei dominantesten Umweltsphären des Tourismus – Ökologie, Ökonomie und Gesellschaft – allgemein betrachtet:
2 Allgemeine Betrachtung der Effekte des Tourismus
2.1 Ökonomische Effekte des Tourismus (Autorin: J. E. Peters)
Von der Angebotsseite aus gesehen, findet Tourismus primär aus wirtschaftlichen Motiven statt: Man möchte Umsätze erzielen, Beschäftigung schaffen und die Destination im Rahmen des Wettbewerbs stärken. Klassischerweise unterscheidet man dementsprechend vier wirtschaftliche Effekte des Tourismus, auf die im Folgenden näher eingegangen werden soll.
Im Rahmen der Zahlungsbilanzfunktion, die besonders von staatlichen Instanzen hervorgehoben wird, muss zunächst verstanden werden, dass der (internationale) Tourismus eine indirekte Exportleistung der Destination darstellt: Durch den Konsum von Tourismusprodukten bringen die Reisenden Umsätze von außen in die Volkswirtschaft der Destination ein. „Exportiert“ werden demnach z. B. die Erfahrungen des Touristen, die dieser von seiner Reise wieder mit in seine Heimat nimmt. Besonders für ansonsten exportschwache Volkswirtschaften kann dies das entscheidende Argument für den Tourismus sein, da dieser ihnen die Möglichkeit bietet, Leistungsbilanzdefizite (zumindest teilweise) auszugleichen.1
[...]
1 vgl. BIEGER; 2005; S. 34
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