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Presentation (Elaboration), 2005, 15 Pages
Author: Eva Fründt
Subject: Regional History and Geography (Basic Primary School Pedagogy)
Details
Institution/College: University of Osnabrück
Tags: Sachunterricht, Gesundheitserziehung, Unterrichtsmodelle, Umsetzung, Gesundheitserziehung
Year: 2005
Pages: 15
Bibliography: ~ 19 Entries
Language: German
ISBN (E-book): 978-3-638-51924-3
ISBN (Book): 978-3-638-92207-4
File size: 177 KB
In dieser Arbeit wird zunächst die Rolle der Gesundheitserziehung im Sachunterricht recht allgemein erläutert. Die Themen der beiden Unterrichtsmodelle zur praktischen Umsetzung lauten: 1. Wirbelsäule und Körperhaltung, 2. Muskulatur und Gelenke ermöglichen die Bewegung. Beide Themen wurden ausführlich bearbeitet.
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Abstract
Die Gesundheitserziehung in der Grundschule ist eine Thematik, die bereits zu vielen Diskussionen geführt hat. Die Autorin befasst sich in der vorliegenden Arbeit mit der Frage, wie sich die Gesundheitserziehung sinnvoll in den Sachunterricht einbinden lässt. Die Arbeit ist so konzipiert, dass die Thematik „Sachunterricht und Gesundheitserziehung“ zunächst im Allgemeinen geschildert wird, bevor zwei Unterrichtsmodelle exemplarisch als Anschauungsmaterial dienen. Im allgemein gehaltenen Teil beschreibt die Autorin die Aufgaben des Sachunterrichts, damit der Leser auf diese im weiteren Verlauf der Arbeit zurückgreifen kann. Darüber hinaus stellt sie einige Funktionen und Ziele der Gesundheitserziehung im Sachunterricht vor. Den Schwerpunkt dieser Arbeit bilden die Unterrichtsmodelle „Wirbelsäule und Körperhaltung“ sowie „Muskeln und Gelenke ermöglichen die Bewegung“, die sich auf die Thematik des Sachunterrichts „Wie funktioniert mein Körper“ zurückführen lassen. Beide Modelle handeln vom menschlichen Bewegungsapparat und sind aufgrund des vermehrten Bewegungsmangels vieler Schüler von immer größerem Belang.
Excerpt (computer-generated)
Universität Osnabrück
Seminar : Gesundheitserziehung
WS 2004/ 2005, 5. Semester
Sachunterricht und Gesundheitserziehung konkretisiert
anhand zweier Unterrichtsmodelle zur
praktischen Umsetzung
von: Eva Fründt
Inhaltsverzeichnis
1. Vorwort 2
2. Sachunterricht und Gesundheitserziehung 2
2.1 Aufgaben des Sachunterrichts 2
2.2 Gesundheitserziehung im Sachunterricht 3
2.2.1 Was ist Gesundheit? 3
2.2.2 Ansätze effektiver Gesundheitserziehung 3
2.2.3 Vom Wandel der Methodik und Didaktik der Gesundheitserziehung 4
2.2.4 Lehrziele der Gesundheitsförderung 4
3. Zwei Unterrichtsmodelle im Rahmen der Thematik „Wie funktioniert mein Körper?“ 4
3.1 Wirbelsäule und Körperhaltung 5
3.1.1 Lernvoraussetzungen 5
3.1.1.1 Allgemeine Lernvoraussetzungen 5
3.1.1.2 Themenspezifische Lernvoraussetzungen 5
3.1.2 Sachanalyse 6
3.1.3 Didaktisch-methodische Analyse 6
3.1.4 Lernziele 8
3.1.4.1 Richtziel 8
3.1.4.2 Grobziele 8
3.1.4.3 Feinziele 8
3.2 Muskulatur und Gelenke ermöglichen die Bewegung 9
3.2.1 Lernvoraussetzungen 9
3.2.1.1 Allgemeine Lernvoraussetzungen 9
3.2.1.2 Themenspezifische Lernvoraussetzungen 9
3.2.2 Sachanalyse 9
3.2.3 Didaktisch-methodische Analyse 10
3.2.4 Lernziele 12
3.2.4.1 Richtziel 12
3.2.4.2 Grobziele 12
3.2.4.3 Feinziele 12
4. Schlussbetrachtung 13
5. Literaturverzeichnis 14
1. Vorwort
Die Gesundheitserziehung in der Grundschule ist eine Thematik, die bereits zu vielen Diskussionen geführt hat. Ich werde mich in dieser Arbeit mit der Frage auseinandersetzen, was Gesundheitserziehung ist und wie sie sinnvoll in den Sachunterricht eingebunden werden kann.
Diese Arbeit ist so konzipiert, dass die Thematik „Sachunterricht und Gesundheitserziehung“ zuerst im Allgemeinen geschildert wird, bevor zwei Unterrichtsmodelle exemplarisch als Anschauungsmaterial dienen. Im allgemein gehaltenen Teil werde ich zu Beginn die Aufgaben des Sachunterrichts beschreiben, damit der Leser auf diese im weiteren Verlauf der Arbeit zurückgreifen kann. Darüber hinaus werde ich die Begrifflichkeit der Gesundheit hinterfragen, sowie einige Funktionen und Ziele der Gesundheitserziehung im Sachunterricht vorstellen. Den Schwerpunkt dieser Arbeit bilden die Unterrichtsmodelle „Wirbelsäule und Körperhaltung“ und „Muskeln und Gelenke ermöglichen die Bewegung“, die sich auf die Thematik des Sachunterrichts „Wie funktioniert mein Körper“ zurückführen lassen. Beide Modelle handeln vom menschlichen Bewegungsapparat und sind aufgrund des vermehrten Bewegungsmangels der Kinder von immer größerem Belang. Da diese Themenbereiche im Lernfeld „Sicherung des menschlichen Lebens“ der Rahmenrichtlinien des Sachunterrichts nicht explizit vorgeschlagen werden, werde ich mich auf weiterführende Literatur beziehen.
2. Sachunterricht und Gesundheitserziehung
2.1 Aufgaben des Sachunterrichts
Der Sachunterricht ist in Vergleich zu anderen Fächern ein sehr lebendiges Unterrichtsfach, das sich auf vielfältige Weise gestalten lässt, um die „Lebenswelt der Kinder erschließen“ zu können (vgl. Niedersächsisches Kultusministerium, 1982, S.5). Er will grundlegend und motivierend sein, so dass in der Sekundarstufe I auf dessen Ergebnissen aufgebaut werden kann, womit er für den späteren Unterricht „propädeutisch“ ist (vgl. ebd., S.6). Die Rahmenrichtlinien betonen besonders einen Bezug auf die „vertraute heimatliche Lebenswirklichkeit“ (ebd., S.5). Laut dieser Aussagen ist die Erschließung der Lebenswelt der Kinder eine zentrale Aufgabe des Sachunterrichts.
Jedes Kind konstruiert sich eine eigene Lebenswelt aus den Erfahrungen, die es in seinen jungen Jahren gemacht hat. Daraus ist zuerst einmal zu entnehmen, dass die Lebenswelt eines jeden Kindes individuell unterschiedlich ist. Diese Erkenntnis hilft der Lehrperson, sich das individuelle Verhalten der Schüler zu erklären. Warum benimmt sich ein Kind in einer gewissen Situation ängstlich? Warum ist ein anderes Kind besonders vorlaut? Diese Verhaltensweisen sind zum einen zwar genetisch bedingt, zum anderen jedoch gründen sie auf kindlichen Erfahrungen und bilden verschiedene Lernvoraussetzungen für den Unterricht. Wie Kinder nun auf Ereignisse und Erlebnisse aus dem Sachunterricht reagieren, ist schwer abzuschätzen. Vorhersehbar ist dennoch, dass Kinder sich wohl nur die Themenbeiträge aneignen, die sie mit ihrer Lebenswelt vereinigen können. Dies besagt, dass die Erlebnis- und Erfahrungswelt der Kinder im Sachunterricht neben den wissenschaftlichen Beiträgen in den Unterricht einfließen sollten, worauf der Lehrer beim Aufstellen eines kindgerechten Lehrplanes zu achten hat: Es muss eine Lehre aus dem Erlebten gezogen werden, sonst hätte das Erleben keinen Sinn (vgl. Müller- Gäbele, 1997, S.16). Diese Aufgaben des Sachunterrichts sind bei der Vermittlung gesundheitsspezifischer Themen zu berücksichtigen.
2.2 Gesundheitserziehung im Sachunterricht
2.2.1 Was ist Gesundheit?
Das Verständnis von Gesundheit hat sich parallel zum historischem Kontext stets verändert, indem vorbeugende Maßnahmen gegen Krankheiten, wie zum Beispiel Hygiene, qualitativ gute Nahrung und präventive Maßnahmen in Form von Impfungen und Antibiotika es dem Menschen möglich machten, die Begrifflichkeit „Gesundheit“ immer wieder neu zu definieren (Muntean, 2000, S.1f.). Das Gesundheitsverständnis der Menschen kann als ein Bestandteil ihrer Kultur angesehen werden, denn es ist mit ihren kulturellen Wertvorstellungen verbunden, die sich in der individuellen Lebensführung jedes einzelnen Menschen niederschlagen (Wulfhorst, 2002, S.19). Eine weitere Auslegung des Gesundheitsbegriffes lässt darauf schließen, dass Gesundsein ein Zustand ist. Diese ist in der Definition der Weltgesundheitsorganisation vom Jahre 1948 wiederfinden: „Gesundheit ist ein Zustand des völligen körperlichen, geistigen und sozialen Wohlbefindens und nicht nur das Freisein von Krankheiten und Gebrechen“ (Wulfhorst, 2002, S. 20).
Die Idealnorm von Gesundheit, die in diesem Zitat beschrieben wird, wurde bereits mehrfach kritisiert, da einige Wissenschaftler davon ausgehen, dass die Gesundheit nicht durch einen statischen Zustand gekennzeichnet werden darf, sondern dass das Empfindungsleben „nur als Werden, als Wechselspiel, als Bewegung“ (Homfeldt, 1991, S.10) aufgefasst werden kann, wodurch es einer gewissen Dynamik unterliegt. Dieser Aussage ist zu entnehmen, dass es sich bei der Gesundheit um ein veränderbares Gleichgewichtsstadium zwischen dem Gefühl vom Gesundsein und Kranksein handeln muss (ebd., S.9). Dieses Stadium ist sehr individuell (Troschke, 1993, S.12) und sollte nicht als etwas Selbstverständliches angesehen werden (vgl. Niedersächsisches Kultusministerium, 1982, S. 11).
2.2.2 Ansätze effektiver Gesundheitserziehung
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