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Die Bedeutung des Aufwärmens für die sportliche Leistungsfähigkeit

Termpaper, 2006, 21 Pages
Author: Aileen Kotzsch
Subject: Sport - Kinematics and Training Theory

Details

Category: Termpaper
Year: 2006
Pages: 21
Grade: 1,0
Bibliography: ~ 25  Entries
Language: German
Archive No.: V57491
ISBN (E-book): 978-3-638-51944-1

File size: 111 KB
Notes :
Kommentar des Dozenten zur Arbeit: vorbildliche Arbeit, die allen Anforderungen in hervorragender Form entspricht. Sprachlich außergewöhnlich gut.



Excerpt (computer-generated)

Universität Paderborn
Fakultät für Naturwissenschaften
Department Sportwissenschaften
Seminar: Grundlagen Tutorium
WS 2005/2006

Die Bedeutung des Aufwärmens für die sportliche Leistungsfähigkeit

von

Aileen Kotzsch

Sportwissenschaft; Diplom

 

 

Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung 3

2. Begriffsbestimmung 4

3. Arten des Aufwärmens 5
3.1 Allgemeines Aufwärmen 5
3.2 Spezielles Aufwärmen 6
3.3 Individuelles Aufwärmen 7

4. Bedeutung des Aufwärmens für den Sportler 8

5. Physiologische Grundlagen des Aufwärmens 8
5.1 Auswirkungen des allgemeinen Aufwärmens 9
5.2 Auswirkungen des speziellen Aufwärmens 12

6. Wirksamkeit des Aufwärmens in Abhängigkeit von verschiedenen endogenen und exogenen Faktoren 14
6.1 Endogene Faktoren 14
6.1.1 Aufwärmen und Alter 14
6.1.2 Aufwärmen und Trainingszustand 14
6.1.3 Aufwärmen und psychische Einstellung 15
6.2 Exogene Faktoren 15
6.2.1 Aufwärmen und Tageszeit 15
6.2.2 Aufwärmen und Sportart (allgemein) 16
6.2.2.1 Am Beispiel: Schnelligkeits- und schnellkraftorientierte Sportarten 17
6.2.3 Zeitpunkt des Aufwärmens 18

7. Zusammenfassende Beurteilung des Aufwärmens 19

Literaturverzeichnis 20

 

 

1. Einleitung

Mit der zunehmenden Freizeit und dem damit einhergehenden veränderten Freizeitverhalten hat der Sport immer mehr an Bedeutung gewonnen; ein Ende des (Freizeit-) Sportbooms ist nicht abzusehen. Sportliche Freizeitaktivitäten gehören mittlerweile zum Alltag und dass man sich vor dem Training und Wettkampf aufwärmt, sollte wie selbstverständlich dazugehören. Das Aufwärmen wird jedoch meist recht willkürlich durchgeführt und ist nicht immer auf die kommende Leistungsanforderung abgestimmt. Häufig sind bei Sportlern im Rahmen der Vorbereitung mehr rituell geprägte Handlungen zu beobachten. Beim Freizeitsportler fehlt ein konsequentes Aufwärmen fast immer. Natürlich entstehen aus dem freizeitsportlichen Tun auch Probleme, die sich zum Beispiel in Form von Über- und Fehlbelastungen des aktiven und passiven Bewegungsapparates sowie im Auftreten von Verletzungen zeigen; die sportliche Belastung an sich sollte einen Ausgleich zur alltäglichen beruflichen Tätigkeit darstellen und nicht etwa ein zusätzliches Schadens- und Verletzungsrisiko in sich bergen.

Angesichts dieser Tatsachen verwundert nicht die hohe Verletzungsquote und die zunehmende Häufung von irreparablen Schäden (Sportschäden), die sich im Laufe einer sportlichen Karriere entwickeln und sogar zu ihrer Beendigung zwingen können. Im Vordergrund der Ursachen stehen dabei die Schäden des passiven Bewegungsapparates wie Bänder-, Kapsel-, Sehnen- und Knorpeldefekte.

In den vergangenen Jahren wurde die Bedeutung von Maßnahmen, die das Training bzw. den Wettkampf vor- und nachbereiten, immer deutlicher. Bis noch vor kurzer Zeit bezogen sich die Maßnahmen speziell auf das Vorbereiten des Herz-Kreislauf-Systems und der Muskulatur auf die künftige Belastung. Die Statistiken der letzten Jahre zeigen jedoch, dass Einschränkungen der Leistungsfähigkeit sich immer mehr auf den passiven als auf den aktiven Bewegungsapparat konzentrieren. Sportliche Aktivitäten müssen in den meisten Fällen wegen Belastungsunverträglichkeiten am Stütz- und Bewegungsapparat eingeschränkt werden. Ein sinnvoll abgestimmtes Aufwärmprogramm kann an dieser Stelle im Sinne der Verhütung von Schäden (Prävention) einen wesentlichen Beitrag zum gesünderen Sporttreiben leisten.

Ein weiteres Thema sind die unterschiedlichen Maßnahmen der Sportler vor dem Training und Wettkampf je nach ausgeübter Sportart (Spezialisierung). Der Volleyballspieler verwendet andere vorbereitende Maßnahmen als z.B. der Schwimmer.

Es müssen also geeignete Maßnahmen zum Vorbereiten von Training und Wettkampf ausdifferenziert werden und eine Aufteilung nach den speziellen Anforderungen (Sportarten), Leistungsstufen, Leistungsprognosen und dem Alter erfolgen. Zu diesem Thema will diese Hausarbeit einen praxisbezogenen Beitrag leisten.

2. Begriffsbestimmung

Um nun einen Eindruck davon zu bekommen, was Aufwärmen überhaupt bedeutet, erfolgt zunächst eine Begriffsbestimmung:
"Unter Aufwärmen werden alle Maßnahmen verstanden, die vor einer sportlichen Belastung- sei es für das Training oder für den Wettkampf- der Herstel-lung eines optimalen psychophysischen und koordinativ-kinästhetischen Vorbereitungszustandes sowie der Verletzungsprophylaxe dienen" (J .Weineck, 2004, S. 570).

"Mit dem Aufwärmen wird der Zeitraum unmittelbar vor dem Wettkampf bzw. der Anfangsteil einer Trainingseinheit bezeichnet" (J. Freiwald, 1991, S. 11).

In der Literatur wird in allgemeines und spezielles Aufwärmen unterschieden (Weineck 1988), welches nun im Folgenden erläutert wird. Des Weiteren wird das individuelle Aufwärmen näher betrachtet, welches in einiger Literatur durchaus als Wichtig erachtet und in anderer Literatur gänzlich ignoriert wird.

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