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Scholary Paper (Seminar), 2005, 20 Pages
Author: Barbara Meye
Subject: Economics / Business: Accounting and Taxes
Details
Institution/College: Martin Luther University
Tags: Traditionelle, Bilanzanalyse, Analyse, Kapitalstruktur, ABWL, Seminar, Ansätze, Bilanzanalyse
Year: 2005
Pages: 20
Grade: 2,3
Bibliography: ~ 14 Entries
Language: German
ISBN (E-book): 978-3-638-52533-6
ISBN (Book): 978-3-638-86311-7
File size: 200 KB
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Abstract
Eine Bilanz muss heute von fast allen Unternehmen, insbesondere von Kapitalge-sellschaften, erstellt werden. Sie dient als Informationsfunktion gegenüber den Anteilseignern und anderen Interessenten. Das Lesen einer Bilanz allein beant-wortet jedoch kaum eine Frage des interessierten Personenkreises. Hierzu bedarf es einer detaillierten Analyse der Bilanz. Bei der Bilanzanalyse wird der Jahresab-schluss eines Unternehmens in einzelne Teile zerlegt, um genauere Aussagen über die Vermögens-, Finanz-, und Ertragslage des Unternehmens fertigen zu können. Die Bilanzanalyse kann dabei als mehrstufiger Prozess beschrieben werden. Um einen Einblick in die wirtschaftliche Situation eines Unternehmens zu bekommen, ist somit eine Bilanzanalyse unabdingbar. Das Ziel der Betrachtungen ist es, dem Leser die Kapitalstruktur- bzw. Finanzanalyse, die einen wichtigen Bestandteil der traditionellen Bilanzanalyse darstellt, vorzustellen.
Excerpt (computer-generated)
Martin Luther Universität Halle-Wittenberg
Seminars: „Traditionelle und neuere Ansätze in der Bilanzanalyse“
Abgabetermin: 17. Oktober 2005
Traditionelle Bilanzanalyse - Die Analyse der Kapitalstruktur
von: Barbara Meye
Inhaltsverzeichnis
1. Einleitung 1
2. Betrachtungsweisen der Kapitalstrukturanalyse 2
2.1 Statische Betrachtung 2
2.1.1 Eigenkapital- und Fremdkapitalquote 3
2.1.2 Leverage Effekt 5
2.2 Dynamische Betrachtung 6
3. Analyse des Eigenkapitals 7
3.1 Komponenten 7
3.2 Kennzahlen 8
4. Analyse des Fremdkapitals 10
4.1 Fristigkeitsstruktur 10
4.2 Verbindlichkeiten 11
4.3 Rückstellungen 14
4.4 sonstige finanzielle Verpflichtungen 15
5. Zusammenfassung 16
Literaturverzeichnis
1. Einleitung
Eine Bilanz muss heute von fast allen Unternehmen, insbesondere von Kapitalgesellschaften, erstellt werden. Sie dient als Informationsfunktion gegenüber den Anteilseignern und anderen Interessenten. Das Lesen einer Bilanz allein beantwortet jedoch kaum eine Frage des interessierten Personenkreises. Hierzu bedarf es einer detaillierten Analyse der Bilanz. Bei der Bilanzanalyse wird der Jahresabschluss eines Unternehmens in einzelne Teile zerlegt, um genauere Aussagen über die Vermögens-, Finanz-, und Ertragslage des Unternehmens fertigen zu können. Die Bilanzanalyse kann dabei als mehrstufiger Prozess beschrieben werden. Um einen Einblick in die wirtschaftliche Situation eines Unternehmens zu bekommen, ist somit eine Bilanzanalyse unabdingbar. Das Ziel der folgenden Betrachtungen ist es, dem Leser die Kapitalstruktur- bzw. Finanzanalyse, die einen wichtigen Bestandteil der traditionellen Bilanzanalyse darstellt, vorzustellen.
Das zweite Kapitel soll zunächst die allgemeinen Ziele und Aufgaben der Kapitalstrukturanalyse vermitteln und die unterschiedlichen Betrachtungsweisen aufzeigen, wobei zwischen Statischer und Dynamischer Betrachtungsweise unterschieden wird. Dem Leser wird dabei u.a. vermittelt, welche Erkenntnisse mit der Eigenkapitalquote verbunden sind und was der Leverage Effekt aussagt. Dies geschieht, um zu zeigen, welche Bedeutung die Eigenkapitalquote bei der Analyse der Kapitalstruktur besitzt. Das dritte Kapitel befasst sich mit der Analyse des Eigenkapitals, wobei zunächst auf die Komponenten des Eigenkapitals und anschließend daran auf verschiedene Kennzahlen eingegangen wird, die für eine Beurteilung der Eigenkapitalstruktur von Bedeutung sind. Das vierte Kapitel setzt sich mit der Fremdkapitalanalyse auseinander. Dabei wird zunächst auf die Fristigkeitstruktur eingegangen, um zu verdeutlichen inwiefern sich das Fremdkapital vom Eigenkapital unterscheidet. Im Anschluss daran werden die Verbindlichkeiten näher vorgestellt, die für die Kapitalstrukturanalyse eine besondere Bedeutung haben. Ebenso wird auf die Rückstellungen eingegangen, um zu zeigen, welche Rolle sie bei der Kapitalstrukturanalyse besitzen und welche Probleme sie bei der Auswertung verursachen. Auch die sonstigen finanziellen Verpflichtungen haben im Rahmen der Kapitalstrukturanalyse eine wichtige Bedeutung, deshalb wird des Weiteren auch auf sie eingegangen. Abschließend werden im fünften Kapitel die wesentlichen Erkenntnisse der Arbeit zusammengefasst.
2. Betrachtungsweisen der Kapitalstrukturanalyse
Die Kapitalstrukturanalyse wird auch als Finanzierungsanalyse bezeichnet.1 Das Ziel dieser Analyse ist es, Informationen über die Kapitalaufbringung zu gewinnen, sowie Informationen über die für das Fremdkapital gewährten Sicherheiten zu geben.2 Die Analyse der Kapitalstruktur soll die Zusammensetzung des Kapitals, welches dem Unternehmen zur Verfügung steht, nach Art, Sicherheit und Fristigkeit aufzeigen.3 Weiterhin soll sie Aufschluss über die Finanzierungsrisiken geben.4 Wie die Vermögensseite finanziert ist, zeigt die Kapitalseite der Bilanz. Sie gibt Aufschluss, woher die im Unternehmen eingesetzten Mittel kommen. Prinzipiell gibt es zwei Formen wie die Mittel aufgebracht werden können, zum einen in Form von Eigenkapital und zum anderen in Form von Fremdkapital.5 Für einen externen Analyst ist es dann besonders sinnvoll eine Analyse der Kapitalstruktur vorzunehmen, wenn er mit einem erhöhten Kapitalbedarf des betrachteten Unternehmens rechnet. Die Kapitalstrukturanalyse kann ihm dabei Aufschluss geben, inwieweit es dem Unternehmen gelingen wird, neues Kapital zu beschaffen.6 Je nachdem, ob der Analysezeitraum ein- oder mehrperiodisch ist, kann zwischen statischer und dynamischer Bilanzanalyse unterschieden werden.7
2.1 Statische Betrachtung
Der folgende Abschnitt befasst sich zunächst mit der Eigenkapitalquote, um darzustellen welche Bedeutung diese für ein Unternehmen besitzt. Anschließend daran, wird sowohl auf die Vor- als auch auf die Nachteile eingegangen, die mit einer hohen Eigenkapitalquote verbunden sind. Abschließend wird hierbei der Leverage Effekt näher erläutert.
2.1.1 Eigenkapital- und Fremdkapitalquote
[...]
1 Vgl. Küting/Weber, Die Bilanzanalyse, S. 102.
2 Vgl. Born, Bilanzanalyse international, S. 343.
3 Vgl. Küting/Weber, Die Bilanzanalyse, S. 102;
Vgl. auch Born, Bilanzanalyse international, S. 347.
4 Vgl. Born, Bilanzanalyse international, S. 347.
5 Vgl. Treuz, Themenbrief Buchhaltung, 2005, S. 1.
6 Vgl. Küting/Weber, Die Bilanzanalyse, S. 102.
7 Vgl. Peemöller, Bilanzanalyse und Bilanzpolitik, S. 202 f.
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