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Termpaper, 2005, 22 Pages
Author: Marcel Scheffer
Subject: Industrial Engineering and Management
Details
Tags: Motivationsstörungen, Stressbewältigung, Lebensprobleme
Year: 2005
Pages: 22
Grade: 1,0
Bibliography: ~ 15 Entries
Language: German
ISBN (E-book): 978-3-638-52736-1
File size: 188 KB
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Excerpt (computer-generated)
Motivationsstörungen, Stressbewältigung und Lebensprobleme
von: Marcel Scheffer
Inhaltsverzeichnis
1. Einleitung 2
2. Motivation 3
2.1 Definition Motivation 3
2.2 Definition Bedürfnisse 5
2.3 Definition Motivationsstörung 7
3. Stress 9
3.1 Definition Stress 9
3.2 Methoden zur Stressbewältigung 11
3.2.1 Langfristige Stressbewältigung 12
3.2.2 Kurzfristige Stressbewältigung 14
4. Lebensprobleme 15
4.1 Definition Lebensprobleme 15
4.2 Analysen von Lebensproblemen 17
4.3 Lösungen von Lebensproblemen 18
5. Literaturverzeichnis 20
1. Einleitung
Heutzutage befindet sich die Gesellschaft in einer Zeit, in der sich die Weltmärkte öffnen. Jedoch hat sich die Menschheit nicht früh genug mit dem Thema der Globalisierung beschäftigt, sodass die Individuen einzelner Sozialschichten vor großen Problemen stehen. Eine hohe Arbeitslosigkeit sowie die schlechte wirtschaftliche Lage und die stetige Angst seinen Arbeitsplatz zu verlieren, stellen einen Teil der Verunsicherung vieler Menschen dar.
Das Ergebnis des hohen Erwartungsdrucks sowie die Ängste der Gesellschaft können Motivations- und Lebensprobleme und Stress auslösen. Inzwischen befassen sich nicht nur Psychologen mit Motivations-, Lebensproblemen und Stress, sondern auch leitende Führungspersonen beschäftigen sich mit den Problemen ihrer Mitarbeiter. Studien und wissenschaftliche Untersuchungen haben in der Vergangenheit häufig gezeigt, dass Unternehmen, in denen die Mitarbeiter nicht mit den oben genannten Problemen konfrontiert wurden, oftmals eine höhere Produktivität und Zuverlässigkeit an ihrem Arbeitsplatz aufwiesen. Vergleichsweise zeigten andere Unternehmen mit gleichen oder ähnlichen Konditionen, dass die Mitarbeiter durch Motivations-, Lebensprobleme und Stress negativ in der Ausübung ihrer Tätigkeit beeinflusst wurden. Im folgenden Hauptteil werden die umfangreichen Thematiken der Motivations- und Lebensprobleme sowie die Stressbelastung explizit erörtert. Praktische Übungen und Beispiele aus dem alltäglichen Leben sollen dem Leser helfen besser mit den alltäglichen Problemen umzugehen und effektiver zu lösen.
2. Motivation
2.1 Definition Motivation
„Motivation ist eine milde Form der Besessenheit.“1 Es existieren viele Bücher, die versuchen den Begriff der Motivation durch unterschiedliche Theorien und Ansichten genauer zu definieren. Zusammengefasst, wird Motivation, mit dem Vorgang des Menschen, der Bedürfnisse entwickelt und diese anhand seiner Ziele befriedigen will, definiert.
Entstehung von Motivation bei Menschen
Wie schon erwähnt bilden Bedürfnisse und Ziele die Grundlage für Motivation. Am Anfang des Motivationsprozesses entsteht bei den Menschen ein Bedürfnis. Um dieses Bedürfnis zu realisieren, wird zunächst ein Ziel gesetzt.
Abb. 2.1: Entstehung von Motivation [ Quelle: Eigene Zeichnung ] [Abbildung in der Downloaddatei vorhanden]
Anhand dieser Abbildung ist die Motivation mithilfe der Spannungslinie zwischen entwickeltem Bedürfnis und gesetztem Ziel gut zu beschreiben. Wichtig ist, dass Motivation kein selbstständig funktionierendes Organ ist, es ist auch kein Muskel, den wir von Zeit zu Zeit beliebig anspannen können. Um diese Tatsache noch einmal zu verdeutlichen, kann man als Beispiel den menschlichen Hungers aufführen. Sobald das Individuum Hunger verspürt, entwickelt sich in ihm das Bedürfnis Nahrung zu sich zu nehmen. Dieses Bedürfnis motiviert ihn dazu, Nahrung erst zu beschaffen und dann zu essen. Nach der Nahrungsaufnahme verschwindet das Bedürfnis und auch die Spannungslinie nimmt stark ab. Dieser Prozess lässt erkennen, dass Motivation kein selbstständig funktionierendes Organ ist, denn das ganze Individuum verlangte nach Nahrung, nicht nur der Magen. Somit befriedigt die Nahrung den Hunger des Individuums und nicht den Hunger seines Magens.2 Jedoch ist der Motivationszustand am Beispiel des Hungers differenziert zu betrachten, da sich der Hunger aufgrund von körperlichen Grundbedürfnissen entwickelt.3
Doch es gibt noch eine weitere wichtige Eigenschaft die Motivation mit sich bringt. Besteht erst einmal diese Spannung (Motivation) zwischen Bedürfnis und dem angestrebten Ziel ist zu beobachten, dass Menschen disziplinierter und konzentrierter auf das Ziel hin arbeiten als unmotivierte Menschen. Diese Erkenntnisse wollen sich auch immer mehr Unternehmen zu Nutze machen. Temporarität ist auch eine Funktion die Motivation mit sich bringt. „Der Mensch begehrt solange er lebt. Das lässt sich umkehren: Solange der Mensch Wünsche hat, ist er lebendig.“4 Der Motivationsprozess hängt somit von der Temporarität ab, das bedeutet, die Motivation ist zeitlich begrenzt und wird ersetzt von der Erfüllung des Bedürfnisses beziehungsweise von dem Erreichen des Ziels. Es liegt in der Natur des Menschen sich immer wieder neue Ziele zu setzen und so wiederholt sich der Prozess des Motivationsaufbaus immer wieder aufs Neue. Praktische Beispiele dafür gibt es auch im täglichen Leben. Der ehemalige Generalbevollmächtigte des Bertelsmann-Konzerns, Köhnlecher, zog sich zurück um sich zu entspannen und zu regenerieren. Doch nach einer Zeit der Abstinenz meldete er sich als Heilpraktiker, Bestsellerautor und Gründer eines Forschungsinstituts zurück. Dies ist nur ein Beispiel dafür, dass Menschen die in ihrem Leben fast alles erreicht haben, immer wieder neue Begierden entwickeln und nach höheren Zielen streben.5
2.2 Definition Bedürfnisse
[...]
1 Rheinberg, Falko: Motivation Grundriss der Psychologie, Verlag W. Kohlhammer, Stuttgart 2002, S.16
2 Nach Maslow, Abraham H. : Motivation und Persönlichkeit, Rowohlt Taschenbuch Verlag, Hamburg 1981, S.46
3 Nach Maslow, Abraham H. : Motivation und Persönlichkeit, Rowohlt Taschenbuch Verlag, Hamburg 1981, S.47
4 Maslow, Abraham H. : Motivation und Persönlichkeit, Rowohlt Taschenbuch Verlag, Hamburg 1981, S.53
5 Nach Stroebe, Reiner W. : Motivation 9. Auflage, Verlag Recht und Wirtschaft, Heidelberg 2004, S.38- 42
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