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Kleist, Heinrich von - Das Käthchen von Heilbronn (Literaturtheorie)

Autor: M.A. Ullrike Stibbe
Fach: Germanistik - Neuere Deutsche Literatur

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Details

Veranstaltung: Kleist
Institution/Hochschule: Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg
Tags: Kleist, Heinrich, Käthchen, Heilbronn, Kleist
Kategorie: Hausarbeit
Jahr: 2001
Seiten: 21
Literaturverzeichnis: ~ 14  Einträge
Sprache: Deutsch
Dateigröße: 99 KB
Archivnummer: V59590
ISBN (E-Book): 978-3-638-53486-4

Textauszug (computergeneriert)

Martin-Luther-Universität Halle - Wittenberg

Kleist, Heinrich von –
Das Käthchen von Heilbronn
(Literaturtheorie)

eingereicht von:
Ullrike Stibbe

2001

 

Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung ... 1

2. Kleists Leben und Werk ... 2

3. Zu Kleists „Das Käthchen von Heilbronn“ ... 3
3.1. Inhalt (nach Kindler) ... 3

4. Das „Käthchen“ - ein Drama? ... 4
4.1.Untersuchung ... 4
4.1.1 Akt und Szene ... 4
4.1.2. Elemente des Dramas ... 5

5. Der Aufbau des Dramas nach Gustav Freytag (19. Jh.) ... 6
5.1. Schematische Darstellung ... 6
5.2. Exposition und erregendes Moment ... 6
5.3. Peripetie/ Anagnorisis ... 9
5.4. Retardierendes Moment und Katastrophe ... 10

6. Offenes oder geschlossenes Drama nach Volker Klotz ... 12
6.1. Zur Gesamtstruktur und Handlung ... 12
6.2. Zeit ... 13
6.2.1. Weite zeitliche Erstreckung ... 13
6.2.2. Keine zeitliche Kontinuität ... 13
6.3. Raum ... 13
6.3.1. Der charakterisierende Raum ... 13
6.3.2. Verschiedene Raumdarstellung, handlungsrelevanter Raum ... 14
6.4. Personen ... 14
6.4.1. Große Personenzahl ... 14
6.4.2.Vertreter verschiedener Stände ... 14
6.5. Komposition ... 15
6.5.1. Selbstständigkeit der einzelnen Teile ... 15
6.5.2. Vielfalt von Zeit, Ort und Handlung ... 15
6.6. Sprache ... 16
6.6.1 Verschiedene Sprachschichten: Umgangssprachliches und Mischungen ... 16

7. Schlussfolgerung ... 17

Literaturverzeichnis
Anhang

 

1. Einleitung

In dieser Arbeit möchte ich mich mit Heinrich von Kleists „ Käthchen von Heilbronn“ literaturtheoretisch auseinander setzen. Dementsprechend gilt mein Augenmerk im Besonderen der Dramenanalyse.

Im Vorfeld dessen, werde ich mich dem Leben und Werk Kleists, sowie dem Inhalt des „Käthchens von Heilbronn“ zuwenden, was aber eher eine sekundäre Stellung dieser Arbeit einnehmen soll. Speziell geht es um die Auseinandersetzung mit dem Text und die Untersuchung dessen hinsichtlich seiner Merkmale, um zu bestätigen oder zu widerlegen, dass das „Käthchen von Heilbronn“, im Folgenden als „Käthchen“ bezeichnet, ein offenes Drama (im Sinne von Volker Klotz und nach Gustav Freytag) ist. Die Sekundärliteratur gibt diesbezüglich wenig Aufschluss, was bedeutet, dass es schwer ist stückbezogene Interpretationen, welche sich mit dem formal Theoretischem im „Käthchen“ beschäftigen, zu finden.

Ich habe mich deshalb entschlossen, die Merkmale herauszuarbeiten und zu interpretieren, um abschließend eine Folgerung aus dem Erarbeiteten zu ziehen, die das Für und Wider versucht einwenig zu entschlüsseln.

Meine Beweisführung geht davon aus, dass das „Käthchen“ ein offenes Drama ist und versucht diese These zu belegen.

Der Stoff des „ Käthchens“ ist so umfangreich, dass er sich, meiner Meinung nach, nur für ein offenes Drama eignet. Auch ist bis heute nicht eindeutig geklärt, woher Kleist die stoffliche Vorlage für sein „Käthchen“ nahm.

Ironisch überspitzt könnte man sagen, dass nahezu die gesamte Weltliteratur herbeizitiert wurde, um stoff- oder motivgeschichtliche Bezüge zum „Käthchen“ herzustellen.1 Deshalb wende ich mich ausschließlich der Dramenanalyse zu, da dies beim „Käthchen“ ein eher vernachlässigtes Thema der Literaturwissenschaften ist.

Hinzufügen möchte ich noch, dass ich bemüht bin, diese Arbeit so zuschreiben, dass sie auch für einen nicht wissenschaftlichen und nicht mit dem Stoff vertrauten Leser als Ganzes schlüssig ist. Beginnend mit dem Leben und Werk des Autors, um einen Einblick in dessen Schaffen zu geben.

[...]


1 Grathoff: Erl. u. Dok., S.72

Kommentare

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http://www.grin.com/e-book/59590/