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Die Mittelsenkrechte

Lesson Plan, 2005, 10 Pages
Author: Andreas Wolf
Subject: Mathematics - Geometry

Details

Event: Unterrichtsskizze im Rahmen des Studienreferendariats
Institute: Studienseminar für berufliche Schulen Wiesbaden
Tags: Mittelsenkrechte, Unterrichtsskizze, Rahmen, Studienreferendariats
Category: Lesson Plan
Year: 2005
Pages: 10
Language: German
Archive No.: V59943
ISBN (E-book): 978-3-638-53740-7

File size: 129 KB
Notes :
Unterrichtsskizze in einer zehnten Klasse der Berufsfachschule im Fach Mathematik mitsamt Arbeitsblättern.


Abstract

In der einer Beruffachschulklasse 10 wird das Gebiet der Geometrie behandelt. Dabei haben wir uns bereits mit dem Koordinatensystem, der Geraden- und Punktspiegelung und mit der Kon-struktion von Dreiecken befasst. Bei der Konstruktion von Dreiecken sind wir zunächst von drei gegebenen Seiten, zwei Seiten und einem eingeschlossenen Winkel bzw. einer Seite und den anliegenden Winkeln ausgegangen, bis wir uns mit den Besonderheiten des gleichschenk-ligen, gleichseitigen und rechtwinkligen Dreieck auseinandergesetzt haben. Bevor ich in der letzten Woche eine Klassenarbeit über Geometrie schreiben gelassen habe, hat sich die Klasse erarbeitet, wie Höhen, Mittelsenkrechten und damit verbunden der Umkreis eines Dreiecks konstruiert werden und welche Eigenschaften diese haben. In der geplanten Unterrichtsstunde soll es nach wie vor um die Eigenschaften und die Konstruktion von Mittelsenkrechten und dem Umkreis gehen.


Excerpt (computer-generated)

Die Mittelsenkrechte

von

Andreas Wolf

 

 

 

Studienseminar für berufliche Schulen in Wiesbaden

Unterrichtsskizze zum zweiten Unterrichtsbesuch im Unterrichtsfach Mathematik

Thema der Unterrichtsreihe: Geometrie

Thema der Unterrichtsstunde: Die Mittelsenkrechte

Schulform: Berufsfachschule

Klasse: 10 BF e

Fach: Mathematik

Datum: 27.06.2005

Uhrzeit: 12.00 – 12.45 Uhr (6. Unterrichtsstunde)

Raum: 214

Ausbildungsschule:

Ausbilder:

Mentor:

Eingereicht von: Andreas Wolf

 

 

1. Lehr- und Lernbedingungen

Die geplante Unterrichtsstunde findet am 27.06.2005 von 12.00 – 12.45 Uhr in der zweijährigen Berufsfachschule in der Klasse 10 e statt, in der ich pro Woche drei Stunden doppelt besetzt Mathematik unterrichte.

Die Lehr- und Lernbedingungen in der Klasse 10 BF e sind meiner ersten Unterrichtsskizze zu entnehmen, allerdings möchte ich noch einige Ergänzungen bzw. Aktualisierungen vornehmen. 

Meine Vermutung aus dem ersten Monat meines Unterrichts zur Leistungsfähigkeit der 10 BF e haben sich bestätigt. Nach wie vor ist das Lerntempo der Klasse relativ gering. Ich merke, dass die Klasse, auch wenn ich versuche, das Tempo anzuziehen, im Vergleich zu anderen Klassen des Jahrgangs nur sehr mäßig vorankommt. Teils ließ ich sogar schon Arbeitsblätter, die dem Niveau einer 7. Klasse entsprechen, bearbeiten, um die Motivation der Schüler hochzuhalten und sie nicht zu überfordern. Von den Schülern, die bereits zu Anfang des Schulhalbjahres in der Klassenarbeit durch eine schlechte Note bzw. im Unterricht durch starkes Desinteresse auffielen, konnten sich nur die wenigsten verbessern und ihre Arbeitseinstellung ändern. Bei ein paar SchülerInnen konnte ich bei Hausaufgaben und im Unterricht gesteigerten Fleiß feststellen, der sich auch prompt positiv auf das jeweilige Ergebnis der zweiten Klassenarbeit auswirkte.

Seit ich Mitte Mai mit dem Thema Geometrie begonnen habe, engagiert sich die Klasse mehr als noch bei dem Thema Gleichungen und Ungleichungen. Vielen SchülerInnen fällt der Umgang mit Geometrie leichter, weil sie es fasslicher und greifbarer finden. Dennoch gibt es Schüler, die – obwohl ich schon mehrere Male eingefordert habe, Zirkel und Geodreieck im Mathematikunterricht dabei zu haben – die zum Konstruieren notwendigen Arbeitsmaterialien eben nicht mitbringen. So hatten sogar fünf Schüler noch nicht einmal in der letzten Klassenarbeit Zirkel mit, die sie zum Lösen der Aufgaben aber unbedingt brauchten.

Meine Maßnahme, in jeder Stunde die Hausaufgaben zu kontrollieren und Pluspunkte an die SchülerInnen zu verteilen, die zum einen ihre Hausaufgaben gemacht haben und dazu noch pünktlich zum Unterricht erschienen sind, um hierfür Anreize zu schaffen, hat sich teilweise positiv ausgewirkt. Von den Schülern, die in einer Mathematikstunde anwesend sind, machen ca. 90 % ihre Hausaufgaben. Gerade im Vergleich zum Halbjahresbeginn, wo teils weniger als 50 % der SchülerInnen ihre Hausaufgaben machten, ist dies ein zufrieden stellender Wert. Mittlerweile macht sogar ein Großteil der SchülerInnen, die in der Stunde, in der die Hausaufgabe gestellt wurde, abwesend waren, ihre Hausaufgaben, was ich sehr gerne sehe. Während zu Beginn des Schulhalbjahres bis zu 60 % der SchülerInnen dieser Klasse fehlten, habe ich nun einige Unterrichtsstunden, in denen nur zwei SchülerInnen fehlen, es gibt aber auch Stunden, in denen dann wieder acht SchülerInnen fehlen. Da auch der Schulleitung bzw. der Abteilungsleiterin diese Situation nicht entgangen ist, hat sie maßregelnd eingegriffen und SchülerInnen, die bereits unentschuldigt gefehlt haben, bei wiederholtem unentschuldigtem Fehlbleiben einen Schulverweis angedroht. Ein Schüler ist seither von der PPC verwiesen worden, und es sieht so aus, als würden noch Verweise folgen.

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