Autor: Dipl.-Wirt.-Inf. Ariane C. D. Gramm
Fach: Informatik - Wirtschaftsinformatik
Details
Institution/Hochschule: Universität Trier
Jahr: 2006
Seiten: 28
Note: 1,0
Literaturverzeichnis: ~ 16 Einträge
Sprache: Deutsch
Dateigröße: 811 KB
ISBN (E-Book): 978-3-638-53841-1
Informationen, die Unternehmen miteinander austauschen, müssen schnell beschafft und verarbeitet werden können. Standards sorgen dafür, dass die elektronische Kommunikation zwischen den unterschiedlichen unternehmensinternen Systemen reibungslos abläuft. Erst mittels einer angemessenen Software kann sich das ganze Potenzial von Standards entfalten und dem Unternehmen die daraus entstehenden Wettbewerbsvorteile zugute kommen.
Textauszug (computergeneriert)
Universität Trier, WS 2005/2006
Lehrstuhl für Wirtschaftsinformatik II
Seminar E-Business – B2B
B2B-Standardsoftware
von: Ariane Gramm
Inhaltsverzeichnis
1 Einführung 6
2 Standards 7
2.1 Warum Standards gerade im B2B-Bereich eine so große Rolle spielen 7
2.2 Der Nutzen eines Standards für das Unternehmen 8
2.3 Existierende Standards 9
3 Standardsoftware 12
3.1 Produktidentifikation 12
3.1.1 Standards 12
3.1.2 Anforderungen an eine Software 12
3.1.3 Beispielsoftware: BarTender 13
3.1.3.1 Die Eckdaten 13
3.1.3.2 Was das Programm kann 13
3.1.3.3 Fazit 14
3.1.4 Beispielsoftware: TBarCode OCX 14
3.1.4.1 Die Eckdaten 14
3.1.4.2 Was das Programm kann 14
3.1.4.3 Fazit 15
3.1.5 Nachteile ohne die Verwendung einer Software 15
3.2 Klassifikation und Katalogaustausch 15
3.2.1 Standards 15
3.2.2 Anforderungen an eine Software 16
3.2.3 Beispielsoftware: e-proVIEW 16
3.2.3.1 Die Eckdaten 16
3.2.3.2 Was das Programm kann 17
3.2.3.3 Fazit 17
3.2.4 Beispielsoftware: BMEcat Converter 2.0 18
3.2.4.1 Die Eckdaten 18
3.2.4.2 Was das Programm kann 18
3.2.4.3 Fazit 19
3.2.5 Beispielsoftware: w.e.b. eCl@ss Upgrade 19
3.2.5.1 Die Eckdaten 19
3.2.5.2 Was das Programm kann 20
3.2.5.3 Fazit 21
3.2.6 Nachteile ohne die Verwendung einer Software 21
3.3 Transaktionen 21
3.3.1 Standards 21
3.3.2 Anforderungen an eine Software 22
3.3.3 Beispielsoftware: EDICON 22
3.3.3.1 Die Eckdaten 22
3.3.3.2 Was das Programm kann 22
3.3.3.3 Fazit 23
3.3.4 Beispielsoftware: Storeserver BusinessConnector 24
3.3.4.1 Die Eckdaten 24
3.3.4.2 Was das Programm kann 24
3.3.4.3 Fazit 25
3.3.5 Nachteile ohne die Verwendung einer Software 25
3.4 Prozesse 26
3.4.1 Standards 26
3.4.2 Anforderungen an eine Software 26
4 Zusammenfassung 27
Literaturverzeichnis 28
Abstract
Die Reaktionsgeschwindigkeit wird immer wichtiger für den Unternehmenserfolg. Informationen, die Unternehmen miteinander austauschen, müssen schnell beschafft und verarbeitet werden können. Standards sorgen dafür, dass die elektronische Kommunikation zwischen den unterschiedlichen unternehmensinternen Systemen reibungslos abläuft. Erst durch einheitliche Formate wird der Datenaustausch und damit der Handel zwischen zwei Unternehmen, kurz B2B (Business To Business), ermöglicht. Software hat hierbei die Aufgabe, die Verwendung von Standards zu unterstützen und zu fördern. Erst mittels einer angemessenen Software kann sich das ganze Potenzial von Standards entfalten und dem Unternehmen die daraus entstehenden Wettbewerbsvorteile zugute kommen.
1 Einführung
Die vorliegende Arbeit stellt eine kritische Auseinandersetzung mit aktueller Software zur Unterstützung von bestehenden Standards im Bereich Business To Business, kurz B2B, dar. Hierbei erfolgt weitestgehend eine Konzentration auf den deutschen Markt, da international momentan noch unterschiedliche Standards bestehen und deren Beachtung den Diskussionsrahmen sprengen würde. Deutschland kann aber als Vorbild für andere europäische Märkte angesehen werden, da es mit 203 Milliarden Euro den größten Anteil am gesamten westeuropäischen E-Commerce-Umsatz einnimmt, nämlich 30%. [2]
Aus eben beschriebenem Problem folgt auch, dass hauptsächlich deutsche Software behandelt wird, da diese am besten auf die hierzulande bestehenden Standards eingehen. Zunächst soll einleitend erläutert werden, durch welche Charakteristika der B2B-Bereich im Vergleich zu B2C (Business To Consumer) geprägt ist und warum Standards daher gerade für B2B-Unternehmen wichtig sind. Gegen Ende von Kapitel Zwei wird dann ein Überblick über die, hauptsächlich in Deutschland, meistverwendeten Standards gegeben und eine Strukturierungsmöglichkeit dieser vorgeschlagen, die dann als Gliederung für Kapitel Drei verwendet wird. Dort wird zuerst einführend die Funktion des jeweiligen Standards erläutert und die für Deutschland wichtigsten Formate kurz vorgestellt. Daraufhin werden aus der Funktionsweise des Standards die Anforderungen an eine entsprechende Software abgeleitet. Mittels Präsentation von zwei bis drei Beispielanwendungen pro Standard erfolgt ein kritisches Fazit zu diesen, welches die konkreten Vor- und Nachteile klarstellt und aufzeigt, welcher Nutzen mit der Software verfolgt werden kann. Zum Schluss des Kapitels wird nochmals verdeutlicht, wie die Situation beim B2B-Handel ohne Softwareunterstützung aussähe. Das vierte Kapitel schließt mit einer Konklusion zu den behandelten Themen und beinhaltet eine sich aus der vorliegenden Ausarbeitung ergebende Forderung an die zukünftige Standard- Entwicklung.
2 Standards
2.1 Warum Standards gerade im B2B-Bereich eine so große Rolle spielen
B2B ist der Handel zwischen zwei Unternehmen. Im Jahr 2004 wurden in Deutschland auf diesem Gebiet 180,3 Milliarden Euro umgesetzt (siehe Abbildung 1).
Abbildung 1: Deutschland: B2B-E-Commerce-Umsatz in Mrd. Euro 2002-2004 und 2008 [2] [Abbildung in der Downloaddatei vorhanden]
Damit ist B2B der ertragreichste Bereich des E-Business mit einer außerordentlichen durchschnittlichen jährlichen Wachstumsrate von 39,8%. Das wohl wichtigste Merkmal dieser Akteursdimension ist, dass in der Regel langfristige Geschäftsbeziehungen zwischen den Transaktionspartnern bestehen. Es erscheint logisch, anzunehmen, dass selbst zwei Unternehmen, die über viele Jahre hinweg Geschäfte miteinander betreiben, unternehmensintern nicht die gleichen Warenwirtschaftssysteme benutzen. Die Kommunikation zwischen diesen Systemen ist daher kompliziert, wenn nicht gar unmöglich. Es werden Standards benötigt, die die Geschäftsdaten in ein einheitliches Format transformieren und so den Datenaustausch und letztendlich die Geschäftsabwicklung zwischen den Beteiligten unterstützen. An dieser Stelle soll ein kleiner Vergleich mit der Akteursdimension Business To Consumer, kurz B2C, erfolgen.
B2C beschäftigt sich mit dem Handel zwischen einem Unternehmen und einer Privatperson. Transaktionen sind gekennzeichnet durch eher lockere Geschäftsbeziehungen, die hauptsächlich auf der Reputation eines Unternehmens aufsetzen, spontane Käufe und eher kleine bis mittlere Transaktionsvolumina. Mit B2C-Handel wurden im Jahre 2004 10,6 Milliarden Euro in Deutschland umgesetzt. [5] Dies ist ein im Vergleich zum B2B sehr niedriger Betrag. Der Handel zwischen Unternehmen gewinnt dadurch noch mehr an Bedeutung. Der große Unterschied zwischen B2B und B2C bezüglich einer möglichen Verwendung von Standards lässt sich daher wie folgt zusammenfassen: B2C-Handel kann aufgrund von fehlender Anwendungssoftware auf Kundenseite (nur Webbrowser) und individuellen Verkaufsmechanismen auf Anbieterseite wenig bis gar nicht standardisiert werden, wohingegen im B2B-Bereich dringend Standards für die Kommunikation und damit den Datenaustausch zwischen unternehmensinternen Systemen benötigt werden. [7]
2.2 Der Nutzen eines Standards für das Unternehmen
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