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Die Taylor Regel für die Geldpolitik - Ziele, Probleme, Umsetzung

Autor: Thorsten Wilke
Fach: Wirtschaft - Volkswirtschaftslehre

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Details

Kategorie: Seminararbeit
Jahr: 2001
Seiten: 23
Note: 2,3
Sprache: Deutsch
Dateigröße: 247 KB
Archivnummer: V6041
ISBN (E-Book): 978-3-638-13733-1
ISBN (Buch): 978-3-638-63919-4
Anmerkungen :
Die Arbeit präsentiert die von John Taylor 1993 entwickelte Regel zur Steuerung der Geldpolitik. Dabei wird insbesondere die Umsetzung der Taylorregel am Beispiel der EZB modelliert, sowie die methodischen und inhaltlichen Kritikpunkte dargestellt.
203 KB

Zusammenfassung / Abstract

Die Arbeit präsentiert die von John Taylor 1993 entwickelte Regel zur Steuerung der Geldpolitik. Dabei wird insbesondere die Umsetzung der Taylorregel am Beispiel der EZB modelliert, sowie die methodischen und inhaltlichen Kritikpunkte dargestellt.

Textauszug (computergeneriert)

 

Die Taylor Regel für die Geldpolitik -
Ziele, Probleme, Umsetzung


Inhaltsverzeichnis:

1. Einleitung 2

2. Regelgebundene Geldpolitik 3

2.1 Taylors Idee einer geldpolitischen Steuerung 3

2.2 Die Taylorregel 4

3. Die Umsetzung der Taylorregel 7

3.1 Geldpolitik als Steuermechanismus der EZB 7

3.2 Die EZB und die Taylorregel 8

4. Die Schwächen der Taylorregel 11

4.1. Die methodischen Kritikpunkte 11

4.2. Die inhaltlichen Kritikpunkte 14

5. Abschließendes Fazit 15

6. Anhang 17

7. Literaturverzeichnis 21

1. Einleitung

"A rule is nothing more than a systematic decision process that uses information in a
consistent and predictable way"
Allan H. Meltzer

Die Diskussion, welche Konzeption der Geldpolitik die Vorteilhafteste ist, hat eine lange Tradition. Insbesondere die Frage, ob die Geldpolitik an feste Regeln gebunden sein sollte oder ob die Zentralbanken frei in ihren Entscheidungen sein sollte, war dabei immer wieder einer der Hauptstreitpunkte .
Dieses Papier gibt einen Überblick über die von John Taylor 1993 entwickelte Regel zur Steuerung der Geldpolitik. Ich lege dabei größeren Wert auf das makroökonomische Konzept und dessen Realisierung, als auf die algebraische oder ökonometrische Herleitung. Für vertiefende Studien verweise ich auf Taylor, Bennet T. McCallum oder auf die EZB.
Zunächst stelle ich die Taylorregel vor und stelle die Vorteile einer solchen Regel dar. Im Anschluss widme ich mich der Anwendung der Taylorregel.
Am Beispiel der Europäischen Zentralbank stelle ich drei Simulationen auf Grundlage der Taylorregel vor. Eine mit der original Taylorformel, eine ohne Inflationslücke und eine ohne Produktionslücke. Die Ergebnisse vergleiche ich dann mit den wirklichen Nominalzinsen der Euroregion in den Jahren 1991 bis 2000 und komme zu dem Schluss, dass eine Übertragung der Taylorregel auf die Euroregion zu Problemen führt.
Aus diesen Problemen entwickle ich die Schwächen der Taylorregel. Zum einen bezüglich der Methodik, zum anderen bezüglich ihrer inhaltlichen Schwierigkeiten. Hierbei komme ich zu dem Schluss, dass die Taylorregel zwar eine einfache Möglichkeit ist, geldpolitische Entscheidungen zu präsentieren, jedoch keine zuverlässige Richtschnur für die Geldpolitik darstellt.

2. Regelgebundene Geldpolitik

2.1 Taylors Idee einer geldpolitischen Steuerung

[...]

Kommentare

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