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Autor: Helmut Vonhoegen
Fach: Informatik - Software
Details
Jahr: 2006
Seiten: 61
Sprache: Deutsch
Dateigröße: 774 KB
ISBN (E-Book): 978-3-638-54860-1
ISBN (Buch): 978-3-638-70973-6
Zusammenfassung / Abstract
Die Tabellenfunktionen von Excel stellen der Kern der Leistungsfähigkeit von Excel dar. Viele, die mit Excel arbeiten, verschenken eine Menge dieser Kapazitäten, weil sie immer nur ein paar der Funktionen für ihre Arbeit nutzen. Dieses kleine Text stellt die Funktionen in knapper Form kurz vor, erklärt, wozu sie genutzt werden können, und welche Argumente jeweils benötigt werden. Dabei wird die Einteilung nach Kategorien beibehalten, die auch der Funktionsassistent verwendet. Innerhalb der Kategorien wird die alphabetische Anordnung ebenfalls beibehalten, um den Zugriff zu erleichtern.
Textauszug (computergeneriert)
Kompakte Referenz der
Tabellenfunktionen in Excel 2003
von
Helmut Vonhoegen
Vorbemerkung 3
Finanzmathematische Funktionen 4
Datums- und Zeitfunktionen 14
Mathematische Funktionen 17
Statistische Funktionen 27
Matrix- und Bereichsfunktionen 44
Datenbankfunktionen 46
Textfunktionen 48
Logische Funktionen 52
Informationsfunktionen 55
Technische Funktionen 57
Vorbemerkung
Excel 2003 wartet mit einer überwältigenden Fülle von Funktionen auf, die aus einem oder mehreren Werten neue Werte ermitteln, und das teilweise auf eine recht komplexe Weise. Dabei werden auch Funktionen sein, die, wenn sie nicht im Dialog Funktion einfügen aufgelistet sind, erst über Extras/ Add-Ins geladen werden müssen, damit sie Ihnen zur Verfügung stehen. Diese Funktionen werden dort als Analyse-Funktionen angeboten.
Eine Funktion ist eine Art von "Black box", bei der auf der einen Seite etwas eingegeben wird und auf der anderen Seite etwas herauskommt. Ohne dass der Anwender das oft sehr komplizierte Formelwerk für den Betrieb der Funktion kennen muß, wird ihm nach Eingabe der notwendigen Werte das Ergebnis der Operationen ausgegeben.
Jede Funktion liefert ein Ergebnis. Je nach Funktion kann dieses Ergebnis numerisch sein, also ein bestimmtes Rechenergebnis, eine Zeichenfolge, ein Text oder ein Wahrheitswert (WAHR oder FALSCH). Zuweilen ist das Ergebnis nicht nur ein Wert, sondern eine Matrix (Array) von Werten. Der Typ des Ergebnisses einer Funktion muß berücksichtigt werden, wenn in einer weiteren Formel auf diese Funktion Bezug genommen wird. Ansonsten kommt es eventuell zu einem Fehler, wenn die Datentypen nicht zusammenpassen.
Finanzmathematische Funktionen
Neben einer Anzahl von Funktionen, die sich mit allgemeinen finanzmathematischen Themen beschäftigen, fallen vor allem drei große Gruppen von Funktionen ins Gewicht: Rentenberechnungen, Abschreibung und Wertpapiere.
Bei Renten geht es natürlich nicht um die sozialrechtlichen Versorgungsrenten, sondern um privatwirtschaftlich vereinbarte regelmäßige Zahlungen. Die einfachste und für das Verständnis dieser Funktionen durchschaubarste Form hierfür ist folgendes Modell:
Sie zahlen auf der Bank eine bestimmte Summe an Geld ein, die dort nach einem vereinbarten Zinssatz verzinst wird. Die Bank zahlt Ihnen aus diesem Guthaben regelmäßig einen bestimmten Betrag ("Rente"), so lange bis das Guthaben verbraucht ist.
Eine Anzahl von Argumenten taucht bei diesen Funktionen immer wieder auf, so dass es vernünftig scheint, diese zunächst im Zusammenhang zu besprechen.
Funktionsargument Erklärung
- Bw [Barwert]:
Der gegenwärtige rechnerische Wert einer Reihe regelmäßiger, gleichbleibender Zahlungen, z. B. einer Rente. - Rmz [Ratenzahlung]:
Regelmäßig zu leistende oder zu erhaltende Zahlungen. - Zins [Zinssatz]:
Das ist der Zinssatz für einen Zahlungszeitraum. Er wird dezimal (z. B. 0,08) oder als % (z. B. 8 %) angegeben. - Zr [Zeitraum]:
Die einzelne Zahlungsperiode im Gesamtzeitraum. - Zw [Zukunftswert]:
Der zukünftige Wert einer Investition. Wird Zw als optionales Argument verwandt, dann wird es von Excel bei Nichteintrag mit 0 gesetzt. - Zzr [Zahlungszeiträume]:
Anzahl der Zahlungsperioden. Es ist darauf zu achten, dass die Zzr mit den anderen Argumenten in den Einheiten übereinstimmen, d. h., dass einheitlich Jahre, Monate oder Tage in einer Funktion verwandt werden. Werden z. B. Monate verwendet, dann muß auch der Monatszins (Jahreszins/12) eingesetzt werden. Beachten Sie hierbei bitte, dass in Deutschland das Zinsjahr in 12 Zinsmonate mit jeweils 30 Tagen eingeteilt wird. In anderen Ländern gelten teilweise andere Regelungen. - F [Fälligkeit]:
Das Argument F für Fälligkeit legt fest, ob die Berechnung für vorschüssige oder nachschüssige Rentenzahlungen etc. erfolgen soll. Wird F nicht angegeben oder mit 0, dann wird die Funktion als nachschüssig berechnet, die Zahlungen erfolgen also am Ende der Periode, wird F mit 1 angegeben, so erfolgt die Berechnung für eine vorschüssige Rente.
Referenz der finanzmathematischen Funktionen
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