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Scholary Paper (Seminar), 2006, 22 Pages
Author: Markus Mayr
Subject: Economics / Business: Personnel and Organisation
Details
Institution/College: University of Applied Sciences Ulm
Tags: Informationspolitik, Mitarbeiter/innen, Instrumente, Wirkungen, Grenzen, Seminar, Krankenhausmanagement
Year: 2006
Pages: 22
Grade: 1,7
Bibliography: ~ 5 Entries
Language: German
ISBN (E-book): 978-3-638-55039-0
File size: 158 KB
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Excerpt (computer-generated)
Fachhochschule Neu-Ulm
Betriebswirtschaftslehre
Seminararbeit SS 2006
Thema:
Informationspolitik gegenüber Mitarbeiter/innen
Instrumente, Wirkungen, Grenzen
Fach: Seminar im Krankenhausmanagement
Termin: 31.05.2006
Verfasser:
Markus Mayr
Inhaltsverzeichnis:
Abkürzungsverzeichnis
A. Einführung
B. Definition Informationspolitik 4
C. Rechtliche Grundlagen
C. 1. Informationspflichten gegenüber allen Beschäftigten
C. 2. Informationspflichten gegenüber dem einzelnen Mitarbeiter
C. 3. Informationspflichten gegenüber dem Betriebsrat
D. Instrumente der Informationspolitik
D. 1. Direkte Instrumente
D. 1. 1. Gespräche mit dem Vorgesetzten
D. 1. 2. Betriebsversammlung
D. 2. Indirekte Instrumente
D. 2. 1. Mitarbeiterzeitschrift
D. 2. 2. Intranet
E. Wirkungen der Informationspolitik
F. Grenzen der Informationspolitik
F. 1. Kosten
F. 2. Informationsbedarf
G. Zusammenfassung und Fazit
Literaturverzeichnis
A. Einführung
Die Gesellschaft hat sich in den letzten Jahrzehnten von der Industriegesellschaft in eine Informations- und Wissensgesellschaft gewandelt, in welcher der Wert der Informationen stetig steigt.
Aufgrund dessen wird es auch für Krankenhäuser immer wichtiger die MA richtig und rechtzeitig über bestimmte Vorgänge und Sachverhalte zu informieren, da nur ein gut informierter MA seine Aufgaben für das Unternehmen zufrieden stellend erfüllen kann. Die MA wollen sich ihrer Organisation und ihrem sozialen Umfeld zugehörig fühlen und über das gesamte Unternehmen und nicht nur die eigene Tätigkeit Bescheid wissen, was nur durch Informationen bewerkstelligt werden kann.1
Information und Kommunikation sind demzufolge in Krankenhäusern elementarer Bestandteil der Unternehmensführung geworden. Es stellt sich die Frage, auf welchen Wegen Informationen in sozialen Einrichtungen und Krankenhäusern an die MA gelangen können, welche Auswirkungen Informationen auf die MA haben und welche Grenzen der Informationspolitik in diesen Einrichtungen gesetzt sind.
Diese Arbeit behandelt aufgrund der Themenstellung nur die „Top-Down“ Informationen, also Informationen der Geschäftsleitung an die MA. Der Informationsfluss der MA an die Geschäftsleitung wird außer Acht gelassen.
Es werden die gesetzlichen Informationspflichten der Geschäftsführung näher beleuchtet, verschiedene Instrumente aufgezeigt und auf ihre Effektivität geprüft, die Wirkungen der Informationspolitik auf die Mitarbeiter werden behandelt und die Grenzen der Informationspolitik aufgezeigt.
B. Definition Informationspolitik
„Als betriebliche Informationspolitik wird die generelle und grundsätzliche Bestimmung der Ziele, Funktionen, Strategien und Potentiale definiert, die das Informationsverhalten des Unternehmens und die Beziehungspflege zu den Mitarbeitern systematisch und langfristig regelt.“2
Die betriebliche Informationspolitik bestimmt somit die Grundsätze des Informationsverhaltens der Geschäftsleitung.
Zum Begriff Information selbst gibt es keine einheitliche und allgemeingültige Definition, da meist je nach Zielsetzung des einzelnen Autors eigene Definitionen gewählt werden und so eine Fülle von verschiedenen Deutungen vorliegt. Generell lässt sich jedoch sagen, dass eine Information zweckorientiertes Wissen darstellt, welches an einen Empfänger weitergeleitet wird.3
C. Rechtliche Grundlagen
Der Gesetzgeber hat für das Informationsverhalten des Arbeitgebers individual- und kollektivrechtliche Regeln und Gesetze erlassen. Hier spielt vor allem das Betriebsverfassungsgesetz eine Rolle, in dem das Mindestmaß an Mitarbeiterinformation und informationspolitischen Maßnahmen festgelegt wird, an welches sich der Arbeitgeber zu halten hat.
C. 1. Informationspflichten gegenüber allen Beschäftigten
Die Geschäftsführung eines Unternehmens, mit mehr als 1000 Mitarbeitern, hat mindestens einmal in jedem Quartal die Arbeitnehmer, schriftlich über die wirtschaftliche Lage und Entwicklung des Unternehmens zu informieren. Sie muss sich vorher mit dem Wirtschaftsausschuss und dem Betriebsrat abstimmen.4
[...]
1 vgl. Hans Winterstein, Mitarbeiterinformation: Informationsmaßnahmen und erlebte Transparenz in Organisationen, Rainer Hampp Verlag, München und Mehring, 1996, S. 2
2 zitiert nach Hilb 1975, Jutta Rump, Mitarbeiterinformation, in: Handwörterbuch des Personalwesens, hrsg. von Prof em. Dr. Dres. H. c. Eduard Gaugler, Prof. Dr. Walther A. Oechsler, Prof. Dr. Dr. h. c. Wolfgang Weber, 3. überarbeitete und ergänzte Auflage, Schäffer-Poeschel Verlag, Stuttgart, 2004, S. 1231 – 1240, hier S. 1232
3 vgl. Klaus Olfert, Personalwirtschaft, Kompendium der praktischen Betriebswirtschaft, 11. überarbeitete und aktualisierte Auflage, Friedrich Kiehl Verlag, Ludwigshafen (Rhein) 2005, S. 235
4 vgl. § 110 Betriebsverfassungsgesetz (BetrVG) vom 25. September 2001 (BGBl. I S. 2518), zuletzt geändert durch Gesetz vom 18. Mai 2004 (BGBl. I S. 974)
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