Register or log in at GRIN

Your e-mail-address or password is wrong
Register now
For new authors: free, easy and fast
This will be used as your user name, please specify a valid e-mail address

Lost password

Your e-mail-address or password is wrong

Request a new password
Aktives Zinsmanagement bei der Unternehmensfinanzierung von KMU close

Please wait

Please install the Adobe Flash Player if no e-book is displayed.

Aktives Zinsmanagement bei der Unternehmensfinanzierung von KMU

Diploma Thesis, 2006, 76 Pages
Author: Diplom-Kaufmann (FH) Andreas Glahn
Subject: Economics / Business: Investment and Finance

Details

Category: Diploma Thesis
Year: 2006
Pages: 76
Grade: 2,3
Bibliography: ~ 72  Entries
Language: German
Archive No.: V61909
ISBN (E-book): 978-3-638-55259-2

File size: 358 KB
Notes :
Diese Arbeit dient als praktischer Leitfaden für das Management von Zinsrisiken bei der Unternehmensfianzierung.



Excerpt (computer-generated)

FOM Fachhochschule für Oekonomie und Management Essen

Aktives Zinsmanagement bei der Unternehmensfinanzierung von KMU

Andreas Glahn

 

Inhaltsverzeichnis


1 Einleitung, Problemstellung und Zielsetzung ... 1

2 Zinsrisiken bei der Unternehmensfinanzierung ... 4

2.1 Begriffsbestimmung und Definition ... 4
2.2 Zinsrisikoarten ... 4
2.2.1 Variables Zinsrisiko ... 4
2.2.2 Festzinsrisiko ... 5
2.2.3 Kalkulationsrisiko bei zukünftigen Finanzierungen ... 5
2.3 Erkennen von Zinsrisiken ... 6
2.3.1 Rolle der Zinserwartungen ... 6
2.3.2 Betrachtung der Zinsstrukturkurve ... 7
2.4 Erfassung und Quantifizierung der Zinsrisiken ... 9

3 Grundlagen eines aktiven Zinsmanagements ... 10

3.1 Motive ... 11
3.2 Strategien zur Absicherung von Zinsrisiken ... 12
3.2.1 Hedging-Strategien im Einzelnen ... 12
3.2.2 Beurteilung der Strategien für die Anwendung in KMU ... 13

4 Zinsinstrumente für ein aktives Zinsmanagement ... 15

4.1 Einteilungsmöglichkeiten der Zinsinstrumente ... 15
4.1.1 Einteilung in Kassa-, Termin und Optionsgeschäfte ... 15
4.1.2 Einteilung in maßgeschneiderte (nicht börsengehandelte) und standardisierte (börsengehandelte) Zinsinstrumente ... 18
4.1.3 Einteilung in symmetrische und asymmetrische Zinsinstrumente ... 19
4.1.4 Einteilung nach den Einsatzmöglichkeiten ... 20
4.2 Erklärung und Einsatzmöglichkeiten der Zinsinstrumente im Einzelnen ... 21
4.2.1 Zinsswaps ... 21
4.2.1.1 Grundprinzip ... 21
4.2.1.2 Anwendung in der Praxis ... 22
4.2.1.3 Swap-Produktvarianten ... 26
4.2.1.4 Preisquotierung ... 31
4.2.1.5 Technische Abwicklung ... 32
4.2.1.6 Abrechnung ... 33
4.2.1.7 Auflösung ... 34
4.2.2 Zinswährungsswaps ... 35
4.2.2.1 Grundprinzip ... 35
4.2.2.2 Anwendung in der Praxis ... 38
4.2.2.3 Preisquotierung ... 40
4.2.2.4 Technische Abwicklung, Abrechnung und Auflösung ... 40
4.2.3 Forward-Swaps und Forward-Darlehen ... 41
4.2.4 Forward-Rate-Agreements (FRAs) ... 43
4.2.5 Swaptions, Ungebundene-Forward-Darlehen und XL-Kredite ... 46
4.2.6 Zinsbegrenzungsvereinbarungen (Caps/Floors/Collars) ... 49
4.2.6.1 Caps ... 49
4.2.6.2 Floors und Collars ... 52
4.2.7 Zinsfutures ... 55
4.3 Bilanzielle Aspekte der Zinsinstrumente ... 56
4.3.1 Einführung ... 56
4.3.2 Bilanzierung und Bewertung ausgewählter Zinsinstrumente ... 57
4.3.2.1 Zinsswaps und Forward-Swaps ... 57
4.3.2.2 Forward-Rate-Agreements ... 59
4.3.2.3 Zinsbegrenzungsvereinbarungen (Caps/Floors/Collars) ... 59
4.3.3 Schlussbemerkung und Ausblick zur Bilanzierung von Zinsinstrumenten ... 62

5 Fazit, Ausblick und Schlussbemerkung ... 63

 

 

1 Einleitung, Problemstellung und Zielsetzung

Die letzen Jahre waren geprägt von weltweiten, wirtschaftlichen Turbolenzen. Seit Mitte des Jahres 2000 führte das Platzen der spekulativen Blase in der so genannten „new economy“ zu einem dramatischen Crash an den weltweiten Aktienmärkten, mit erheblichen gesamtwirtschaftlichen Folgen. Die Notenbanken, vor allem die Federal Reserve Bank in den Vereinigten Staaten und die Europäische Zentralbank, senkten als Reaktion mehrfach die Leitzinsen. Hohe Schwankungsbreiten an den Zinsmärkten waren die Folge. Sowohl die kurzfristigen Zinsen auf dem Geldmarkt, als auch die langfristigen Zinsen auf dem Kapitalmarkt sanken stetig, und befinden sich bis heute auf dauerhaft niedrigem Niveau.1

Das Management von Zinsrisiken ist daher ein wichtiger Bestandteil des Risikomanagements in Unternehmen geworden.2 Aber auch die Optimierung von Finanzierungszinsen ist immer wichtiger geworden, da in Zeiten knapper Margen und verstärktem Wettbewerb die Kosten gering gehalten werden müssen.3 Laut einer Umfrage des Instituts für Mittelstandsforschung in Bonn steht für mittelständische Unternehmen als Maßnahme zur Aufrechterhaltung der Wettbewerbsfähigkeit die Kostenreduzierung an oberster Stelle.4

Der Bedarf an Zinsinstrumenten ist aufgrund dieser Motive stetig gestiegen5 und Zinsderivate haben im Rahmen des Zinsmanagements stark an Bedeutung gewonnen6. Die deutsche Bundesbank spricht in ihrem Monatsbericht Januar 2003 sogar von „…unentbehrlichen Instrumenten der Risikosteuerung an den Finanzmärkten…“7. Durch den sich stetig verbreiternden Markt für Zinsderivate findet sich für die meisten Interessentengruppen eine optimale Lösung für ein individuelles Zinsmanagement.8 Zinsderivate gehören schon seit vielen Jahren zum Standardrepertoire bei Finanzierungsentscheidungen von Banken, Versicherungen und Großunternehmen.

Durch immer geringer werdende erforderliche Mindestvolumina haben nun auch kleine und mittlere Unternehmen (KMU) die Möglichkeit ein aktives Zinsmanagement zu betreiben und Zinsderivate gezielt einzusetzen.9 Als KMU gelten Unternehmen, die eine bestimmte Beschäftigungszahl und/oder einen bestimmten Jahresumsatz nicht überschreiten. Eine betriebswirtschaftlich sinnvolle Einteilung dazu zeigt die folgende Tabelle des Instituts für Mittelstandsforschung Bonn.

Tabelle 1: Mittelstandsdefinition des IfM Bonn10 (nur in der Download-Version verfügbar)

Für KMU ist die Entwicklung zu geringer werdenden Mindestvolumina für Zinsderivate besonders interessant, da sie ihren Kapitalbedarf für Investitionen und Betriebsmittel primär durch klassische Bankkredite decken, die 91% des Fremdkapitals ausmachen. Gerade kleine Unternehmen haben nicht wie Großunternehmen den Zugang zu alternativen Finanzierungsquellen, wie z.B. Börsengang, Private Equity oder Emission von Unternehmensanleihen.11 Von daher ist, wie die folgende Tabelle zeigt, die Bedeutung von Bankkrediten als Hauptfinanzierungsquelle für KMU weiter gestiegen. Die Tabelle zeigt die Ergebnisse einer Umfrage unter Unternehmen zur Wichtigkeit von Bankkrediten bei der Unternehmensfinanzierung.

Tabelle 2: Bedeutung von Bankkrediten für Investitionen12 (nur in der Download-Version verfügbar)

Ein wichtiger Punkt in diesem Zusammenhang ist, dass die Sensibilität von Unternehmen gegenüber Marktzinsänderungen in der Regel durch die Höhe des Verschuldungsgrades beeinflusst wird.13

Aufgrund dieser großen Bedeutung von Bankkrediten soll diese Arbeit speziell für KMU Grundlagen und Möglichkeiten des Zinsmanagements und der Absicherung von Zinsrisiken bei ihrer Finanzierung aufzeigen.

Zunächst findet eine Begriffsbestimmung und eine Definition von Zinsrisiken statt. Außerdem erfolgen ein Überblick und die Erklärung der verschiedenen Arten von Zinsrisiken. Das Erkennen von Zinsrisiken mit Hilfe der Zinsstrukturkurve spielt im weiteren Verlauf ebenfalls eine Rolle. Darauf folgend werden Begriff, Motive und Möglichkeiten des Zinsmanagements erklärt, sowie verschiedene Hedging-Strategien vorgestellt und für die Anwendung in KMU bewertet. Im Mittelpunkt der Arbeit stehen Überblick, Beschreibung und Anwendungsmöglichkeiten der verfügbaren Zinsderivate, sowie deren mögliche Risiken. Außerdem erfolgt eine bilanzielle Betrachtung einzelner Zinsinstrumente. Den Abschluss bilden Fazit, Ausblick und Schlussbemerkung.


2 Zinsrisiken bei der Unternehmensfinanzierung


2.1 Begriffsbestimmung und Definition

 

[...]


1 Vgl. Jacobs/Piesskalla 2003, S. 5.
2 Vgl. Bayerische Hypo- und Vereinsbank AG 2001, S. 1.
3 Vgl. Jacobs/Piesskalla 2003, S. 6.
4 Vgl. Institut für Mittelstandsforschung Bonn: Vorträge: Archiv Vorträge und Präsentationen: Mittelstandsfinanzierung in der Bundesrepublik Deutschland zwischen Bankkredit und öffentlichen Finanzierungshilfen; in: http://www.ifm-bonn.de; Bonn 2003; (08.12.2005).
5 Vgl. Bayerische Hypo- und Vereinsbank AG 2001, S. 1.
6 Vgl. Deutsche Bank AG 2001, S. 1.
7 Deutsche Bundesbank 2003, S. 31.
8 Vgl. Jacobs/Piesskalla 2003, S. 6.
9 Vgl. Bickers/Henning 2004, S. 3.
10 Institut für Mittelstandsforschung Bonn: Ergebnisse: Die Forschungsergebnisse des IfM Bonn: Forschungsergebnisse des Jahres 2003: Unternehmensgrößenstatistik 2001/2002 – Daten und Fakten; in: http://www.ifm-bonn.de; Bonn 2003; (08.12.2005).
11 Institut für Mittelstandforschung Bonn: Vorträge: Archiv Vorträge und Präsentationen: Geld für morgen: wie die Mittelstandfinanzierung der Zukunft aussieht; in: http://www.ifm-bonn.de; Bonn 2001; (08.12.2005).
12 Institut für Mittelstandsforschung Bonn: Vorträge: Archiv Vorträge und Präsentationen: Mittelstandsfinanzierung in der Bundesrepublik Deutschland zwischen Bankkredit und öffentlichen Finanzierungshilfen; in: http://www.ifm-bonn.de; Bonn 2003; (08.12.2005).
13 Vgl. Arnoldi 1993, S. 27.


Comments

No comments yet

Add Comment
Your comment is reviewed before being published

Other users also were interested in the following titles:

Swap-Arten und der Einsatz von Swaps zur Risikosteuerung im Kreditgeschäft

Author: Johannes Jansen
Economics / Business: Banking, Stock Exchanges, Insurance, Accounting, 2005 Download as PDF-file for 7,99 EUR

Die Finanzmarktkrise 2007 in den USA und in Europa

Author: Mathias Kunze
Economics / Business: Banking, Stock Exchanges, Insurance, Accounting, 2008 Download as PDF-file for 6,99 EUR

This text can be quoted and accessed from this url:

http://www.grin.com/e-book/61909/aktives-zinsmanagement-bei-der-unternehmensfinanzierung-von-kmu
please wait Please wait