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Unterrichtsstunde: Jugend im Nationalsozialismus - Die Schülerinnen und Schüler tauschen sich über die Erziehungsziele des Nationalsozialismus im Deutschen Reich aus (9. Klasse)

Lesson Plan, 2005, 14 Pages
Author: Stephan Holm
Subject: History - Didactics

Details

Category: Lesson Plan
Year: 2005
Pages: 14
Grade: 2
Bibliography: ~ 12  Entries
Language: German
Archive No.: V62508
ISBN (E-book): 978-3-638-55737-5

File size: 135 KB
Notes :
Gruppenpuzzle zum Thema "Jugend im Nationalsozialismus" Schüler erarbeiten abhand verschiedener Quellen, wie der NS-Staat die Kinder manipulieren und zu seinen Zwecken erziehen wollte! 4 Arbeitsblätter, komplette Unterrichtsvorbereitung und Stundenverlaufsskizze!


Abstract

Nach der Machtübernahme Hitlers im Jahre 1933 kontrollierten die Nationalsozialisten alle staatlichen Einrichtungen innerhalb kürzester Zeit. Durch die Gleichschaltung konnte die NSDAP ihre Macht absichern. Hitler begann das deutsche Volk für seine Zwecke zu formen. Auch Jugendliche konnten sich seinem Einfluss nicht entziehen. Hitler plante ein Volk zu erschaffen, das stark, athletisch und furchtlos sein sollte. Den Jugendlichen sollten die Attribute eines Soldaten anerzogen werden, damit sie eines Tages ohne Skrupel in den Krieg ziehen würden um den Lebensraum für das deutsche Volk zu vergrößern und zu verteidigen. Das Schwache sollte ausgemerzt werden. Die Mädchen sollten zu Müttern herangezogen werden, die dem Deutschen Reich eines Tages weitere starke und kampfwillige Söhne gebären sollten. In Reden und Schriften machte Hitler keinen Hehl daraus, welche Pläne er verfolgte. Er machte es sich zu Nutzen, dass Kinder und Jugendliche leichter zu beeinflussen sind und wollte ihnen einen wirklichen, tiefverwurzelten Glauben ans System anerziehen. Die nationalsozialistischen Ideologien sollten so dauerhaft im Volk verankert werden. Lernziele: Die Schülerinnen und Schüler... - lernen anhand der Problematik der Jugendorganisationen exemplarisch die Gleichschaltung des deutschen Volkes kennen. - erarbeiten Hitlers Erziehungsziele, Methoden zur Durchsetzung dieser Ziele und die Reaktionen der Jugendlichen, indem sie Quellen auswerten. - tragen fehlende Informationen zusammen und sichern diese in einem Mindmap, indem sie die Methode des Gruppenpuzzles durchführen. - wenden erarbeitete Ergebnisse an, indem sie eine mögliche Entscheidung zum Beitritt in die Jugendorganisationen treffen und diese begründen.


Excerpt (computer-generated)

Jugend im Nationalsozialismus - 
Die Schülerinnen und Schüler tauschen sich über die 
Erziehungsziele des Nationalsozialismus im Deutschen Reich aus

von

Stephan Holm

 

 

Ausbildungsgruppe: IQSH 312 / 67
Studienleiter: Herr …

Schule: …
stellv. Schulleiter: Herr …
Mentorin: Frau …

Fach: Geschichte (Weltkunde)
Klasse: R 9.1, Raum 314
Zeit: 08.40 - 09.25 Uhr (2. Stunde)

Entwurf für die Prüfungslehrprobe am 5. Dezember 2005

Thema der Unterrichtseinheit: 
Jugend im Nationalsozialismus

Gliederung der Unterrichtseinheit: 
Erziehungsziele des Nationalsozialismus

  • Aufbau der Hitlerjugend
  • Film zur Hitlerjugend
  • Schule im NS-Staat
  • Schulbücher
  • Swing Kids und Edelweißpiraten

Thema der Unterrichtsstunde: 
Erziehungsziele des Nationalsozialismus

Unterrichtsziel: 
Die Schülerinnen und Schüler tauschen sich über die Erziehungsziele des Nationalsozialismus im Deutschen Reich aus.

Teilziele / Konkretion der Kompetenzen: 
Die Schülerinnen und Schüler...

  • lernen anhand der Problematik der Jugendorganisationen exemplarisch die Gleichschaltung des deutschen Volkes kennen. (Sachkompetenz)
  • erarbeiten Hitlers Erziehungsziele, Methoden zur Durchsetzung dieser Ziele und die Reaktionen der Jugendlichen, indem sie Quellen auswerten. (Sach-, Methodenkompetenz)
  • tragen fehlende Informationen zusammen und sichern diese in einem Mindmap, indem sie die Methode des Gruppenpuzzles durchführen. (Sach-, Selbst-, Sozial-, Methodenkompetenz)
  • wenden erarbeitete Ergebnisse an, indem sie eine mögliche Entscheidung zum Beitritt in die Jugendorganisationen treffen und diese begründen. (Sach-, Selbstkompetenz)

1. Bemerkungen zur Lerngruppe

Ich unterrichte die Klasse R 9.1 seit Anfang des Schuljahres 2004/05 eigenverantwortlich im Fach Weltkunde mit vier Wochenstunden. Die Lerngruppe besteht aus 19 Schülerinnen und 5 Schülern. Insgesamt zeigt sich die Gruppe sehr interessiert am Weltkundeunterricht. Das soziale Klima und die Arbeitsatmosphäre sind in dieser Klasse ausgesprochen gut. Insgesamt handelt es sich um eine sehr aufgeschlossene und motivierte Lerngruppe, die viele Dinge hinterfragt. Lediglich das Arbeitstempo lässt manchmal zu wünschen übrig.

Die Jungen, insbesondere K., fallen im Unterricht kaum auf. M. ist oft unkonzentriert, während T. zunehmend aus sich herauskommt, seine guten Beiträge aber nicht kontinuierlich leistet. S. ist vor etwa einem Jahr aus diversen Gründen aus der Parallelklasse in die R 9.1 versetzt worden. Es ist ihm einerseits zwar gelungen sich wieder besser auf den Unterricht zu konzentrieren, andererseits legt er es aber auch oft darauf an das Unterrichtsgeschehen durch seine provozierenden Kommentare vom Thema abzulenken.

I.s, B.s und NI.s präzise Beiträge und kritisches Hinterfragen bringen den Unterricht stets erheblich weiter und regen Diskussionen an. Des Weiteren gehören Ma., I. und in letzter Zeit auch J. C. zu den Schülerinnen, die das Unterrichtsgeschehen kontinuierlich mitgestalten. Si. und L. legen oft eine patzige Art an den Tag, können aber vereinzelt sehr gute Beiträge leisten. Leider sind sie bisweilen schnell abgelenkt.

Die seit einigen Monaten festzustellende Unruhe und Konzentrationsschwierigkeit in der sonst sehr vorbildlichen Klasse halten weiterhin an. Daher habe ich mich gegen eine gewöhnliche Gruppenarbeit und Präsentation entschieden, bei der die Aufmerksamkeit der Klasse schnell schwinden würde. Durch die Methode des Gruppenpuzzles, bei der jeder Lernende als allein Verantwortlicher für ein Teilgebiet durchgehend gefordert ist, möchte ich die Konzentration in dieser Stunde wiederherstellen.

[....]


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