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Autor: Kathrin Haberkorn
Fach: Romanistik - Französisch - Literatur
Details
Institution/Hochschule: Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg
Tags: Tartuffe, Jean-Baptiste, Molière, Proseminar, Französische, Literaturwissenschaft
Jahr: 2004
Seiten: 10
Note: 1,0
Literaturverzeichnis: ~ 4 Einträge
Sprache: Deutsch
Dateigröße: 141 KB
ISBN (E-Book): 978-3-638-55927-0
Textauszug (computergeneriert)
Universität Erlangen – Nürnberg, Institut für Romanistik
Proseminar Französische Literaturwissenschaft
SS 2004
Le Tartuffe von Jean-Baptiste Molière
von: Kathrin Haberkorn
Inhaltsverzeichnis
1. Einleitung 3
2. Jean-Baptiste Molière 3
3. Personen der Komödie 4
4. Inhaltsangabe „Le Tartuffe“ 5
5. Akt I, Szene 4 6
a) Interpretation 6
b) Die Rolle des Haumädchens 7
6. Der Streit um Tartuffe 8
7. Literaturverzeichnis 10
1. Einleitung
„Le Tartuffe“ von Jean-Baptiste Molière, eine der sowohl bedeutendsten als auch umstrittensten Komödien der französischen Klassik, ist Thema meiner Hausarbeit. An einen kurzen Überblick über das Leben und Werk des berühmten Autors schließt sich eine Charakterisierung der wichtigsten Personen der Komödie und eine Inhaltsangabe des Werkes an. Besondere Beachtung bei der Interpretation wird der 4. Szene des I. Aktes Geschenkt, bevor einige Etappen der „Querelle de Tartuffe“ meine Ausführungen abschließen.
2. Jean-Baptiste Molière
Der bekannte französische Autor Jean-Baptiste Molière wurde am 15. 01. 1622 in Paris geboren. Jean-Baptiste, der mit bürgerlichem Namen eigentlich Jean-Baptiste Poquelin hieß, wuchs als Sohn eines wohlhabenden königlichen Kammerdieners in sehr geborgenen Verhältnissen auf. Bald war jedoch entschieden, dass der kleine Jean-Baptiste niemals den vererbbaren Beruf seines Vaters ergreifen würde, da sich schon früh seine Liebe zum Theater zeigte. Nach seiner Schulzeit, die er auf dem vornehmen Collège de Clermont verbrachte, widmete er sich seinem Studium der Rechtswissenschaften in Orléans. Seine Leidenschaft für das Theater jedoch führte dazu, dass er im Jahre 1643 mit einigen Leuten, die seine Begeisterung teilten, das „Illustre Théâtre“ gründete. 1
Die leitende Position in dieser Schauspielgruppe war es, die ihn dazu bewegte, seinen bürgerlichen Namen gegen den Künstlernamen Molière auszutauschen. Da sich der ersehnte Erfolg nicht einstellen wollte, wanderte die Truppe 12 Jahre lang durch die Provinz. Im Jahre 1658 kehrte sie, nachdem die jungen Talente die Gunst König Ludwigs XIV. errangen, an seinen Hof zurück und gaben im Palais Royal ihre Stücke zum Besten. 2 Molière konnte sich nun in sicherer Stellung am königlichen Hof wähnen und sich nun endlich ganz seinem Dasein als Schauspieler, Dramaturg und Regisseur widmen. Jean-Baptiste Molière verstarb nach einer Aufführung des „Le Malade Imaginaire“ am 17. 02. 1673 in Paris.
3. Personen der Komödie
Wie der Titel „Le Tartuffe“ schon besagt, ist Tartuffe die Hauptperson der Komödie. Er ist ein heuchlerischer Frömmler, der sich im Hause eines reichen Bürgers einschleicht und somit die Quelle allen Übels, da er auf Kosten der Familie leben möchte. Das Mittel, das ihm bei seinem hinterlistigen Plan behilflich ist, ist die Religion. Tartuffe gibt sich während der ganzen Komödie als frommer Mann aus und schafft es, Orgon, den Hausherren, gänzlich zu verblenden.
Orgon, verhext von Tartuffe, ist ein wohlhabender Bürger, sowohl dem Königshof als auch der Religion zugetan, was es Tartuffe bei der Ausübung seines Vorhabens sehr leicht macht. Orgon verhält sich kolerisch, dickköpfig und autoritär gegenüber seiner Familie. Tartuffe schenkt er im Gegensatz dazu Bewunderung und uneingeschränkte Aufmerksamkeit. Neben Orgons zweiter Ehefrau Elmire, seinem Sohn Damis und seiner Tochter Mariane, gehört noch das Hausmädchen Dorine zur Familie, die mit ihrer frechen und unverfroren Art keine Möglichkeit auslässt, Orgon von seiner Leichtgläubigkeit dem Eindringling gegenüber zu befreien.
4. Inhaltsangabe „Le Tartuffe“
[...]
1 http://www.klassiker-der-weltliteratur.de/molière.htm
2 http://www.bautz.de/bbkl/m/molière.shtml
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