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Strategische Erfolgsfaktoren von Internationalisierungsprozessen am Beispiel von KMU

Bachelor Thesis, 2006, 39 Pages
Author: Michael Glitzner
Subject: Economics / Business: Business Management, Corporate Governance

Details

Category: Bachelor Thesis
Year: 2006
Pages: 39
Grade: 1.0
Bibliography: ~ 21  Entries
Language: German
Archive No.: V62803
ISBN (E-book): 978-3-638-55989-8
ISBN (Book): 978-3-638-79305-6
File size: 338 KB

Abstract

Kleinere Wirtschaftseinheiten stehen heute mehr denn je im Mittelpunkt des Interesses in Österreich. Eine weltweite Entwicklung hin zu einem globalen, grenzübergreifenden, Wirtschaftsraum lässt alte Strukturen und Gegebenheiten ins Wanken geraten. Mit dieser Arbeit möchte ich mich im Detail mit der Fragestellung beschäftigen wie sich KMU in Internationalisierungsprozessen, die sie selbst unmittelbar betreffen, verhalten können. Welche Faktoren sind ausschlaggebend, um nachhaltig und erfolgreich, auch trotz des ansteigenden globalen Wettbewerbdrucks, wirtschaften zu können? Die Forschung im Management hatte bis vor kürzerer Zeit diese Frage noch vernachlässigt, weshalb ich die derzeit aktuellste Literatur dazu einbeziehen werde. Dabei werde ich aber auch einen Überblick über die Entwicklung der Globalisierung geben, durch den die Problematik noch deutlicher vor Augen geführt werden kann. Ich hoffe, dass ich meinen Lesern hiermit eine Analyse bieten kann, die auch ihre praxisnahen Anreize für kleine und mittlere Unternehmen mit sich bringt.


Excerpt (computer-generated)

Bakkalaureatsarbeit
in der integrierten Lehrveranstaltung
Kontexte des internationalen Managements (335.135) im SS 2006

Strategische Erfolgsfaktoren von Internationalisierungsprozessen am Beispiel von KMU

vorgrlegt von: Michael Glitzner
vorgelegt im: August 2006

 

Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung ... 3

2 Kleine und mittlere Unternehmen ... 4
2.1 Abgrenzung und Begriffdefinition ... 4
2.1.1 Qualitative Betrachtung ... 5
2.1.2 Quantitative Betrachtung ... 6
2.2 KMU im Wirtschaftsleben ... 8
2.3 Spezifischer KMU-Begriff ... 10

3 KMU im Kontext der Globalisierung ... 12
3.1 Was ist Globalisierung in ökonomischer Hinsicht? ... 12
3.1.1 Auslandsdirektinvestitionen als Erklärungsansatz ... 12
3.1.2 Internalisierung als Forschungsschwerpunkt ... 14
3.1.3 Von der Internationalisierung zur Globalisierung ... 15
3.1.4 Gegenwärtiger Stand der Globalisierung ... 16
3.2 Internationalisierungsprozesse und KMU ... 16
3.2.1 Aktive Internationalisierungsprozesse ... 17
3.2.2 Reaktion auf Internationalisierungsprozesse ... 21

4 Strategische Erfolgsfaktoren ... 25
4.1 Analyse der Internationalisierungsphasen ... 27
4.1.1 Erste Phase: Eine neue Niederlassung ... 27
4.1.2 Zweite Phase: Die lernende Organisation ... 31
4.1.3 Dritte Phase: Die global agierende Organisation ... 32
4.2 Strukturierung der Faktoren ... 34

5 Quellen ... 38

 

1 Einleitung

Kleinere Wirtschaftseinheiten stehen heute mehr denn je im Mittelpunkt des Interesses in Österreich. Eine weltweite Entwicklung hin zu einem globalen, grenzübergreifenden, Wirtschaftsraum lässt alte Strukturen und Gegebenheiten ins Wanken geraten. Mit dieser Arbeit möchte ich mich im Detail mit der Fragestellung beschäftigen wie sich eine bestimmte Gruppe von Unternehmen, wobei versucht wird im ersten Kapitel hier eine Abgrenzung zu erarbeiten, in Internationalisierungsprozessen, die sie selbst unmittelbar betreffen, verhalten können.

Welche Faktoren sind ausschlaggebend, um nachhaltig und erfolgreich, auch trotz des ansteigenden globalen Wettbewerbdrucks, wirtschaften zu können? Die Forschung im Management hatte bis vor kürzerer Zeit diese Frage noch vernachlässigt, weshalb ich die derzeit aktuellste Literatur dazu einbeziehen werde. Dabei werde ich aber auch einen Überblick über die Entwicklung der Globalisierung geben, durch den die Problematik noch deutlicher vor Augen geführt werden kann. Ich hoffe, dass ich meinen Lesern hiermit eine Analyse bieten kann, die auch ihre praxisnahen Anreize für kleine und mittlere Unternehmen mit sich bringt.

Michael Glitzner im August 2006
 

2 Kleine und mittlere Unternehmen

2.1 Abgrenzung und Begriffdefinition

Da nicht immer klar ist was unter den in Österreich verbreiteten Begriff „Kleine und mittlere Unternehmen“ fällt, gilt es diesen im Folgenden näher abzugrenzen. Die Begriffe „KMU“, „kleine und mittlere Unternehmen“, „Klein- und Mittelbetriebe“ werden, weil es auch großteils aus der Literatur so hervor geht, synonym verwendet. Im Gegensatz dazu spricht man in Deutschland vor allem vom „Mittelstand“, wobei mit beiden Begrifflichkeiten das gleiche Ziel verfolgt wird, nämlich einen Teil der Wirtschaft zu erfassen. Dabei stehen unterschiedliche Intentionen im Hintergrund, wie zum Beispiel statistische Daten sinnvoll erfassen und auswerten zu können, oder auf der anderen Seite durch staatliche Förderprogramme möglichst die richtige Zielgruppe, in diesem Fall die KMU, zu treffen.

Die Bedeutung dieser „kleineren“ Wirtschaftseinheiten wird auch von der Europäischen Kommission hervorgehoben, die diese „für die Entwicklung der unternehmerischen Initiative und für die Schaffung von Arbeitsplätzen“ als besonders wichtig ansieht (2003a: 37). Unternehmen, die über eine stärker Wirtschaftsmacht als jene der Klein- und Mittelbetriebe verfügen, sollen hier von Förderungen ausgeklammert bleiben, was mit ein Grund war, dass hier auch immer detailliertere quantitative Beschränkungen festgelegt wurden, die die tatsächlichen wirtschaftlichen Gegebenheiten in Europa widerspiegeln sollen. Darüber hinaus gibt es noch Organisationen, die andere Ziele als die europäische Union verfolgen und deshalb auch in ihren Vorstellungen hinsichtlich des Begriffes KMU differieren.

Neben der Möglichkeit nach quantitativen Maßzahlen eine Einteilung zu treffen, werden auch noch oft qualitative Kriterien betrachtet. Im Folgenden möchte ich hier diese beiden Möglichkeiten näher vorstellen um anschließend zu einer aktuellen und für den weiteren Verlauf dieser Arbeit passenden Definition von kleinen und mittleren Unternehmen zu gelangen.
 

2.1.1 Qualitative Betrachtung

Eine zentrale Frage ist, was KMU eigentlich von anderen Unternehmenstypen wie multinationalen Konzernen unterscheidet. Es sind sicherlich Größenunterschiede in jeglicher Hinsicht, aber es gilt auch Charakteristika hervorzuheben, die ganz typische für solche Arten von Betrieben, deren Organisation und den Beziehungen zu den Stakeholdern sind. Klein- und Mittelbetriebe werden zum Beispiel nach Pleitner folgendermaßen dargestellt (vgl. Thommen und Achleitner, 2003: 63):

[...]


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