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Adagio und Fuge in C-Moll KV 546 close

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Adagio und Fuge in C-Moll KV 546

Termpaper, 2006, 22 Pages
Author: Sonja Waschulzik
Subject: Musicology

Details

Event: Analyse I - Harmonik und Form an ausgewählten Beispielen
Institution/College: Justus-Liebig-University Giessen (Institut für Musikpädagogik und Musikwissenschaften )
Tags: Adagio, Fuge, C-Moll, Analyse, Harmonik, Form, Beispielen
Category: Termpaper
Year: 2006
Pages: 22
Grade: 2
Bibliography: ~ 5  Entries
Language: German
Archive No.: V63080
ISBN (E-book): 978-3-638-56203-4

File size: 431 KB
Notes :
Das Leben und Schaffen Mozarts, eine kurze Einführung in die Theorie der Fuge und eine ausführliche Analyse von Mozarts Adagio und Fuge in c-Moll. Als Anhang ein Handout (4 Seiten).



Excerpt (computer-generated)

Justus-Liebig-Universität Gießen, Institut für Musikpädagogik und Musikwissenschaften
Proseminar: Analyse I, Harmonik und Form an ausgewählten Beispielen
WS 2005/2006

Adagio und Fuge in C-Moll KV 546

von: Sonja Waschulzik

 


Inhalt

Einleitung  1

1. Kurzbiografie über Wolfgang Amadeus Mozart 1

2. Entstehung und Besetzung des Werkes 4

3. Theorie der Fuge  4

4. Das Thema und das musikalische Material 6

4.1 Das Thema  6
4.2 Die Motive  6

4.2.1 Motiv A 6
4.2.2 Motiv B 7

4.3 Das Thema in seinen Gestalten 7
4.4 Das Kontrasubjekt 9

5. Exposition und Durchführungen  10

5.1 Exposition  10
5.2 Die Durchführungen 10
5.3 Die Zwischenspiele  12
5.4 Der Schluss 13

Resümee  14

Literatur 15

Handout 16

Kurzbiografie - Wolfgang Amadeus Mozart 16
Das Thema 17
Der Kontrapunkt 17
Das Thema in seinen Gestalten 17
Durchführungen 18
Zwischenspiele 19
Literatur 20
 



 

 

Einleitung

In dieser Hausarbeit möchte ich eine eigene Analyse des Werkes Adagio und Fuge in c- Moll KV 546 von Wolfgang Amadeus Mozart vorstellen. Zunächst werde ich kurz das Leben und Schaffen von Mozart1 beleuchten. Des Weiteren möchte ich eine kleine Einführung in die Theorie der Werksgattung Fuge geben. Das Hauptaugenmerk dieser Hausarbeit wird auf der Analyse von Adagio und Fuge in c-Moll KV 546 liegen. Hierbei werde ich das Thema und die Motive vorstellen und eine Analyse der Durchführungen und Zwischenspiele erbringen.

Die Analyse eines musikalischen Werkes wirft Kontroversen auf: Wie kann das Thema in Motive aufgeteilt werden? Wo beginnt eine Durchführung und wo endet sie? Zu diesen Themen wird es immer unterschiedliche Meinungen geben. Ich werde in dieser Hausarbeit versuchen meinen Standpunkt zu erklären und begründen.

1. Kurzbiografie über Wolfgang Amadeus Mozart

Joannes Chrysostomus Wolfgangus Theophilus Mozart wird am 27.01.1756 in Salzburg geboren. Mozart bekommt bereits 1761 zusammen mit seiner Schwester Maria Anna Walpurga Ignatia Klavierunterricht vom Vater Leopold Mozart, der Hofkomponist und Musiklehrer ist. 1761 komponiert Mozart bereits ein Allegro und Menuett. Um in Adelskreisen bekannt zu werden, reist Leopold Mozart mit seinem Sohn und seiner Tochter nach München und Wien.2 1763 folgt eine dreijährige Reise durch Europa. 1768 wird Mozarts Singspiel Bastien und Bastienne in Salzburg und seine erste Oper La finta semplice 1769 in Salzburg uraufgeführt. Im selben Jahr nimmt Mozart eine Stelle als Konzertmeister in Salzburg an. Bis 1773 reisen Mozart und sein Vater drei Mal auf Konzertreise nach Italien.

In dieser Zeit wird die Oper Matridate, rè di Ponto 1770 in Mailand3, Serenata teatrale Ascanio in Alba 1771 in Mailand und die Serenata dramatica Il sogno di Scipione 1772 in Salzburg uraufgeführt. Weiterhin entstehen bis 1777 die Festoper Il Rè pastore und die fünf Violinkonzerte Mozarts.4 1777 kündigt Mozart seine Anstellung als Konzertmeister und reist mit seiner Mutter nach München, Augsburg5 und Mannheim, wo er zwar Liebschaften, aber keine feste Anstellung findet.6 Auf Drängen des Vaters setzen Mozart und seine Mutter die Reise nach Paris fort, wo die Mutter am 3. Juli 1778 stirbt.7 Mozart kehrt ein Jahr später nach Salzburg zurück, um eine Stelle als Hoforganist anzunehmen. 8 Doch bereits 1781 kommt es zum Bruch zwischen Mozart und dem Fürsterzbischof Colloredo, da Mozart sich weigert von einer Konzertreise aus Wien nach Salzburg zurückzukehren. Mozart bezieht ein Zimmer bei Familie Weber in Wien, wo er seine spätere Frau Konstanze kennen lernt, die er 1782 heiratet.9 Die Eheleute Mozart bekommen sechs Kinder, von denen aber nur zwei Kinder überleben: Karl Thomas und Franz Xaver Wolfgang.10 Ebenfalls 1782 wird auch das Singspiel Die Entführung aus dem Serail im Wiener Burgtheater uraufgeführt und stellt Mozarts erstes großes Werk als freier Künstler dar.11 Mozart hat zu diesem Zeitpunkt starke Geldprobleme, obwohl er viel arbeitet.12 Trotzdem erlebt Mozart während der Wienerklassik seine größte Schaffensphase, in der unter anderem folgende Stücke entstanden:

Klavierkonzerte D-Dur KV 504 (Krönungskonzert), die letzten vier großen Sinfonien D-Dur KV 504 , Es-Dur KV 543, g-Moll KV 550, C-Dur KV 551, Klarinettenkonzert KV 622 und Serenade KV 525 (Eine kleine Nachtmusik). Adagio und Fuge in C-Moll KV 546 entsteht am 26. Juni 1788 während dieser Schaffensphase. 1786 wird Mozarts Le nozze di Figaro am Wiener Burgtheater uraufgeführt. Auf Grund des Erfolges folgen 1787 Don Giovanni und 1790 Cosi fan tutte, bei denen Lorenzo da Ponte die Texte zu den Opern verfasste.13 1787 bekommt Mozart eine Stelle als kaiserlicher Kammerkomponist und somit seine erste bezahlte Festanstellung, trotzdem werden die Geldprobleme der Familie Mozart nicht weniger.14 1791 schreibt Mozart die Oper La Clemenza di Tito und Die Zauberflöte wird in Schikaneders Theater auf der Wieden uraufgeführt. Mozart stirbt am 05.12.1791 und wird in einem Armengrab in Wien beigesetzt.15

2. Entstehung und Besetzung des Werkes

[...]


1 In der folgenden Hausarbeit nur noch als Mozart bezeichnet.

2 http://www.mozart.ard.de/biografy/index.cfm?t=15&s=1&bio_startrow=1&bio_endrow=3

3 Brockhaus Riemann Musiklexikon. Zweiter Band L - Z. Hrsg. Carl Dahlhaus. Wiesbaden und Mainz: Brockhaus und Schott´s Söhne 1979. S. 160

4 Brockhaus Riemann Musiklexikon 1979: 161.

5 http://www.mozart.ard.de/biografy/index.cfm?t=15&s=1&bio_startrow=10&bio_endrow=12

6 http://www.mozart.ard.de/biografy/index.cfm?t=15&s=1&bio_startrow=13&bio_endrow=15

7 Brockhaus Riemann Musiklexikon 1979: 161.

8 http://www.mozart.ard.de/biografy/index.cfm?t=15&s=1&bio_startrow=13&bio_endrow=15

9 http://www.mozart.ard.de/biografy/index.cfm?t=15&s=1&bio_startrow=16&bio_endrow=18

10 Brockhaus Riemann Musiklexikon 1979: 161.

11 http://www.mozart.ard.de/biografy/index.cfm?t=15&s=1&bio_startrow=16&bio_endrow=18

12 Brockhaus Riemann Musiklexikon 1979: 161.

13 http://www.mozart.ard.de/biografy/index.cfm?t=15&s=1&bio_startrow=22&bio_endrow=24

14 http://www.mozart.ard.de/biografy/index.cfm?t=15&s=1&bio_startrow=25&bio_endrow=27 Brockhaus Riemann Musiklexikon 1979: 161.

15 Brockhaus Riemann Musiklexikon 1979: 161.


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