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Untertitel: Anwendbarkeit auf die Kommunikation im Klassenzimmer
Autor: Martina Hugo
Fach: Pädagogik - Wissenschaft, Theorie, Anthropologie
Details
Institution/Hochschule: Universität des Saarlandes (Erziehungswissenschaft)
Tags: Kommunikationsmodell, Shannon, Weaver, Kommunikation“
Jahr: 2006
Seiten: 23
Note: 1,0
Literaturverzeichnis: ~ 10 Einträge
Sprache: Deutsch
Dateigröße: 380 KB
ISBN (E-Book): 978-3-638-56209-6
ISBN (Buch): 978-3-638-67773-8
Zusammenfassung / Abstract
Im Rahmen des vorliegenden Werkes werden zunächst begriffliche Grundlagen festgelegt, die Kommunikation allgemein, und insbesondere im Klassenzimmer, charakterisieren. Aufbauend auf dem in der Literatur vielfach dargestellten, in seinem Ursprung eher technisch orientierten Kommunikationsmodell von Shannon & Weaver wird die Notwendigkeit einer Erweiterung dieses Modells aufgezeigt. Daran anschließend erfolgt eine Einordnung der Kommunikationsformen im Klassenzimmer in das erweiterte Modell. Abschließend besteht das Ziel darin zu beurteilen, inwiefern das erweiterte Modell zur Abbildung der Kommunikation im Klassenzimmer geeignet ist.
Textauszug (computergeneriert)
Universität des Saarlandes
Hausarbeit im SS 2006
Das Kommunikationsmodell von
Shannon & Weaver
Anwendbarkeit auf die Kommunikation im Klassenzimmer
Seminar: „Interaktion und Kommunikation“
bearbeitet von:
Martina Hugo
Abgabe: 12.06.2006
„Gesagt ist noch nicht gehört,
Gehört ist noch nicht verstanden,
Verstanden ist noch nicht einverstanden,
Einverstanden ist noch nicht angewendet,
Angewendet ist noch nicht beibehalten.“1
Übersicht
I. Inhaltsverzeichnis III
II. Abkürzungsverzeichnis IV
III. Abbildungsverzeichnis V
IV. Literaturverzeichnis VI
Inhaltsverzeichnis
1 Einleitung 1
2 Interaktion und Kommunikation 2
2.1 Begriffliche Abgrenzungen 2
2.2 Ebenen des Kommunikationsprozesses 3
3 Das Modell von Shannon & Weaver 5
3.1 Die Elemente des Kommunikationsmodells 5
3.2 Charakterisierung potentieller Störquellen 7
4 Ansatz zur Weiterentwicklung des Modells von Shannon & Weaver 9
5 Analyse der Kommunikationselemente im Klassenzimmer 11
5.1 Der Lehrer als Informationsquelle 12
5.2 Der Schüler als Informationsquelle 13
6 Fazit 16
1 Einleitung
Nach Angaben des statistischen Bundesamtes verfügten im ersten Quartal 2003 95% der Schüler2 über die Möglichkeit, zuhause und/oder an anderen Orten einen PC zu nutzen. 2005 gaben 47% der Schüler im Alter zwischen 6 und 13 Jahren an, das Internet als Kommunikationsmedium einzusetzen. Während also im Privatbereich in dieser Altersgruppe die Kommunikation über E-Mails, Chat und Newsgroups populär ist3, erfolgt die Kommunikation im Klassenzimmer meistens über die klassischen Kommunikationskanäle: Schüler und Lehrer kommunizieren Face-to-Face oder bedienen sich bei der schriftlichen Kommunikation beispielsweise der Medien Tafel, Folien und Papier.
All diesen Formen der Kommunikation ist gemeinsam, dass sie sich mithilfe von Kommunikationsmodellen strukturieren und abbilden lassen. Im Rahmen dieser Arbeit sollen zunächst begriffliche Grundlagen festgelegt werden, die Kommunikation allgemein, und insbesondere im Klassenzimmer, charakterisieren (Kapitel 2). Aufbauend auf dem in Kapitel 3 dargestellten Kommunikationsmodell von Shannon & Weaver wird in Kapitel 4 die Notwendigkeit einer Erweiterung dieses Modells aufgezeigt. Daran anschließend erfolgt eine Einordnung der Kommunikationsformen im Klassenzimmer in das erweiterte Modell mit dem Ziel zu beurteilen, inwiefern das Modell zur Abbildung der Kommunikation im Klassenzimmer geeignet ist.
2 Interaktion und Kommunikation
2.1 Begriffliche Abgrenzungen
Während der Begriff der der Kommunikation übergeordneten Interaktion einen „wechselseitigen Ablauf von Mitteilungen zwischen zwei oder mehreren Personen“4 bezeichnet, fokussiert die Kommunikation auf die einzelne Mitteilung.
Der Begriff Kommunikation lässt sich vom lateinischen Verb communicare (= mitteilen, teilen, teilnehmen, sich beraten) und dem zugehörigen Substantiv communicatio (= die Mitteilung) ableiten. Dieser Bedeutung folgt die Definition von Kommunikation als „the sending from one person to another of meaningful messages“5.
Bei der Kommunikation lassen sich verbale Kommunikationsträger wie beispielsweise gesprochene oder geschriebene Wörter und Sätze von nonverbalen Kommunikationsträgern abgrenzen. Zu letzteren zählen z.B. Blicke, Mimik, Gestik, Taktilität und räumliche Distanz, die zum Verständnis der über die Sprache vermittelten Informationen beitragen.6
Die durch Sprache vermittelten Informationen müssen in der sprachlichen Gesamtsituation betrachtet werden, zu der neben der kognitiven Repräsentation des Gegenübers auch das bereits vorhandene Wissen zählt, an das das mit der Information neu erworbene angeknüpft wird. Auf diese Weise kann beim Empfänger unbewusst die Bedeutung des Mitgeteilten rekonstruiert und damit im Idealfall der beabsichtigte Bedeutungskontext hergestellt werden. Damit eine Bedeutungsrekonstruktion im Sinne des Senders möglich ist, bedarf es eines gemeinsamen Zeichen- und Bedeutungsvorrates mit entsprechender Bedeutungs-Zeichen-Zuordnung bei Sender und Empfänger.7
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1 Steinrisser + Partner 2006
2 Mit Schülern werden im Folgenden sowohl Schüler als auch Schülerinnen bezeichnet; analog meint der Begriff Lehrer sowohl männliche als auch weibliche Lehrbeauftragte.
3 Vgl. die Angaben des Medienpädagogischen Forschungsverbandes Südwest 2006, S. 43: 45% der Schüler nutzen das Internet zum Senden und Empfangen von E-Mails, 25% zum Chatten und 18% von ihnen nutzen Newsgroups.
4 Watzlawick/Beavin/Jackson 2000, S. 51
5 Vgl. Mcquail 1975, S. 1
6 Vgl. Stangl 2006
7 Vgl. Hermann/Grabowski 1994, S. 56, S. 460
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