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Das Verhalten von 'Macropus Giganteus' im Tidbinbilla Nature Reserve

Autor: Manfred Beleut
Fach: Biologie - Verhalten

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Details

Kategorie: Wissenschaftliche Studie
Jahr: 2002
Seiten: 21
Note: gut
Sprache: Deutsch
Dateigröße: 331 KB
Archivnummer: V6345
ISBN (E-Book): 978-3-638-13937-3
ISBN (Buch): 978-3-638-75672-3
Anmerkungen :
Sehr dichte Arbeit - einzeiliger Zeilenabstand.
287 KB

Zusammenfassung / Abstract

Als ein weitgehend naturbelassenes Reservat bietet das Tidbinbilla Nature Reserve im Südwesten Australiens hervorragende Möglichkeiten, eine Vielzahl einheimischer Tierarten zu beobachten und ihr Sozialverhalten im natürlichen Habitat zu studieren. In dieser Studie wurde im australischen Winterhalbjahr eine aus 18 Tieren bestehende Gruppe Grauer Riesenkänguruhs (Macropus giganteus) über einen Zeitraum von drei Monaten beobachtet. Besonderer Wert wurde auf eine Beobachtung des Lebens innerhalb dieser Gruppe gelegt, unter Berücksichtigung beeinflussender Faktoren wie Wetter, Vegetation und Fressfeinde, um das Sozialverhalten der Känguruhs als Gesamtbild besser beschreiben und verstehen zu können. Die Ergebnisse der Arbeit zeigen, dass die beobachteten Känguruhs als Tageseinstand eine offene Graslandschaft bevorzugen, zum einen der höheren Qualität der Nahrung wegen, zum anderen aufgrund der besseren Fluchtmöglichkeiten. Verschiedene Aktionen wurden beim Aufeinandertreffen unterschiedlicher Gruppenmitglieder beobachtet und konnten je nach Geschlecht oder Rang des Tieres zu immer wiederkehrenden Verhaltensmustern ausgearbeitet werden. So wurden Kampf-, Flucht-, Unterwürfigkeits- oder Paarungsrituale identifiziert, die sich bei nächster Gelegenheit deckungsgleich wiederholen sollten. Diese Arbeit soll sowohl dem verhaltensforschenden Studenten als auch dem interessierten Australienreisenden ein Leitfaden sein, um einen vertieften Blick in das faszinierende Leben von Macropus giganteus zu ermöglichen. Keywords: Australien, Känguruh, Verhalten

Textauszug (computergeneriert)

Das Verhalten von Macropus Giganteus im TNR

von Beleut Manfred

Inhaltsverzeichnis

· 1. Einleitung Seite 3

· 2. Methoden Seite 5

- das Habitat  Seite 5
- Vegetation  Seite 6

- Coverboard Methode Seite 6
- die Qualität der Vegetation Seite 9

- die Känguruhs Seite 10


· 3. Ergebnisse und Diskussionen Seite 12

- Aufeinandertreffen von ? und ?  Seite 13
- Aufeinandertreffen von ? und ? Seite 15
- Aufeinandertreffen von ? und ? Seite 17

· 4. Schlussgedanken Seite 20

· 5. Literaturnachweis Seite 20


1. Einleitung

In der Zeit vom 15. Juli 2001 bis zum 15.September 2001 wurde von mir ein Mob Östlicher Grauer Riesenkänguruhs (Macropus giganteus) im Tidbinbilla Naturreservat beobachtet. Das Ziel meiner Forschung sollte sein, mehr über das Sozialverhalten der einzelnen Individuen untereinander herauszufinden. Es sollte aber auch nicht vernachlässigt werden, die Tiere zu beobachten, wenn sie auf Mitglieder anderer Gruppen oder sogar auf Fressfeinde treffen würden. Auch habe ich versucht, die Känguruhs in das von ihnen bewohnte Ökosystem einzugliedern, um somit einige genauere Eindrücke über ihr Verhalten zu bekommen. Als Beispiel möchte ich hier folgenden Punkt anbringen:

Eine üppige Vegetation bedeutet für das Känguruh:

[Grafik in pdf-download]

Wie alle diese Punkte nun zusammenhängen, evtl. in Abhängigkeit von Tageszeit, Wetter und weiteren örtlichen Begebenheiten, versuche ich nachfolgend zu analysieren.

- das Naturreservat:
Tidbinbilla ist ein 5500 Hektar großes Naturreservat, 40 km südwestlich von Canberra. Das Reservat ist in einem Tal eingebettet (640 m üNN). Die umgebenden Berge reichen bis zu einer Höhe von 1525 Metern. Die Niederschlagsmenge beläuft sich auf ca. 1000 mm/Jahr, wobei der meiste Niederschlag im Winter (Juni-Oktober) fällt.
Die Temperaturschwankungen sind extrem. Es ist keine Seltenheit, dass im Winter die Temperatur tagsüber 20? C übersteigt und dann im Laufe des Abends und nachts auf unter +3? C fällt. Die folgende Tabelle illustriert die Durchschnittstemperaturen im TNR.

[Tabelle in pdf-download]

- Vegetation:
Die typischen Vertreter der Waldbäume, die man heute vorfindet, stammen aus der Familie der Myrtaceae.
Im Laufe der Zeit wurde jedoch viel Wald abgeholzt, und somit hat sich, vom Tal aus in Richtung Berghang gesehen, eine Gras-, Strauch- und Waldlandschaft entwickelt. (s.Abb. 2)

[Abb. in pdf-download]

2. Methoden

Das Habitat

Das Beobachtungsgebiet auf dem sich der Mob aufhielt hatte eine Fläche von etwa 1 km², wobei die freie Fläche, auf der die Tiere tagsüber gut zu beobachten waren, etwa 500 x 500 m betrug. (s.Abb.3) Die übrige Fläche war von mannshohen Sträuchern und darauf folgendem Wald bedeckt, die in erheblichem Maße die Sicht versperrten.

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Kommentare

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