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Termpaper, 2005, 25 Pages
Author: Anne Neuhäuser
Subject: Computer Science - Commercial Information Technology
Details
Tags: Outsourcing, Informationswirtschaft
Year: 2005
Pages: 25
Grade: 1,0
Bibliography: ~ 23 Entries
Language: German
ISBN (E-book): 978-3-638-56610-0
File size: 215 KB
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Excerpt (computer-generated)
FHTW Berlin, Wirtschaftsinformatik (Ba)
Fachbereich 4 – Wirtschaftswissenschaften II
15.04.2005, SS 2005
Outsourcing in der Informationswirtschaft
von: Anne Neuhäuser
INHALT
1. BEGRIFFSDEFINITIONEN 1
1.1 Der Outsourcing-Begriff 1
1.2 Outsourcing in der Informationsverarbeitung 1
1.3 Offshore-Outsourcing 2
2. HISTORISCHE ENTWICKLUNG DES OUTSOURCING 2
3. FORMEN DES OUTSOURCING 3
3.1 Vorstufen/ Internes Outsourcing 4
3.1.1 interne IT-Abteilung 4
3.1.2 eigenes Profit Center 4
3.2 Ausgliederung 5
3.2.1 Tochterunternehmen 5
3.2.2 Gemeinschaftsunternehmen /Kooperation 5
3.2.3 Beteiligungsunternehmen 6
3.3 Auslagerung / Fremdvergabe 6
4. MOTIVE/GRÜNDE FÜRS OUTSOURCING 7
4.1 Managementbereich 7
4.2 Kostenbereich 7
4.3. Qualitätsbereich/Risiken 8
4.4 Personalbereich 8
5. VORTEILE / NACHTEILE 9
5.1 Finanzen-/Kostenaspekte 9
5.2 Managementaspekte 10
5.3 Personalpolitische Aspekte 11
5.4 Service/Leistung 12
6. ANWENDUNGSBEREICHE IN DER IV 13
6.1 Technische Dienstleistungen 14
6.2 Systemtechnische Dienstleistungen 15
6.3 IT-Service-Leistungen 15
6.4 IT-Projekt-Dienstleistungen 16
6.5 Rechenzentrumsleistungen 16
7. PHASEN DES OUTSOURCING 17
7.1 AnalysePhase 17
7.2 Entscheidungsphase 18
7.3 Kontaktaufnahme / Auswahlphase 18
7.4 Abgleich 18
7.5 Vertragsverhandlungsphase 19
7.6 Implementierung 20
8. AUSBLICK 21
9. FAZIT 21
LITERATURVERZEICHNIS
INTERNETVERZEICHNIS
1. BEGRIFFSDEFINITIONEN
1.1 Der Outsourcing-Begriff
Das Kunstwort Outsourcing kommt aus dem amerikanischen Sprachraum und setzt sich zusammen aus den Wörtern Outside (ausserhalb – des Unternehmens) , Resource (Hilfsquelle – für notwendige Dienste) und Using (benutzen).1 Der Begriff beschreibt Möglichkeiten zur Optimierung von Unternehmensfunktionen und -prozessen durch die Übertragung von Leistungen, die vorher unternehmensintern erbracht wurden, an (externe) Dienstleister2.
Damit erfolgt eine Verlagerung von Wertschöpfungsaktivitäten eines Unternehmens auf andere Unternehmen. Outsourcing kommt somit einem Verkauf von Unternehmensteilen gleich und impliziert in der Regel einen Übergang von Mitarbeitern und physischen Ressourcen (Maschinen, Gebäude) vom Kunden auf den Dienstleister. Damit ist es das Ergebnis einer Make-or-Buy Entscheidung. Outsourcing geht jedoch über die Fragestellung des Eigen- oder Fremdbezuges weit hinaus, da es sich dabei in der Praxis oft auch um eine dauerhafte Auslagerung von Aufgabenbereichen an einen externen Dienstleister handelt. Auch die Handlungsverantwortung wird dabei an den Dienstleister übergeben.3 Outsourcing ist immer mit einer Umstrukturierung der Organisation des Outsourcers verbunden. Es erfolgt eine Konzentration auf das Kerngeschäft bei gleichzeitiger Ausgliederung einzelner Bereiche4.
1.2 Outsourcing in der Informationsverarbeitung
Besondere Bedeutung erlangte das Outsourcing in der Informationstechnologie. Von Anfang an wurden in diesem Bereich Produkte und Dienstleistungen extern bezogen5. Unter Outsourcing der Informationsverarbeitung versteht man die teilweise oder vollständige Auslagerung der betrieblichen Informationsverarbeitung inkl. sämtlicher Planungs-, Steuerungs- und Kontrollfunktionen an ein Dienstleistungsunternehmen6. Es umfasst ferner die langfristige Abdeckung von Dienstleistungen im Sektor der Informationstechnologie durch einen externen Anbieter.
1.3 Offshore-Outsourcing
Eine spezielle, in der IT angewandte Form des Outsourcing ist das Offshore-Outsouring. Dabei handelt es sich um die Auslagerung von Funktionen in Niedriglohn-Länder. Diese können sehr weit entfernt sein (z.B. Indien, China) oder auch näher gelegen (z.B. Osteuropa, Irland, hier wird auch von Nearshore gesprochen). Offshoring ist somit eine Spielart vom Outsourcing und hat seine spezifischen Problemstellungen, besonders in Hinblick auf die Entfernung und die kulturellen Unterschiede zwischen den Mitarbeitern. Im Gegensatz zu den anderen Varianten des Outsourcing steht hier der geographische Aspekt im Mittelpunkt und nicht die vertragliche Gestaltung.7
2. HISTORISCHE ENTWICKLUNG DES OUTSOURCING
Prinzipiell haben sich Unternehmen schon immer externer Ressourcen bedient - bei Leistungen, die in einer arbeitsteiligen Welt ganz selbstverständlich fremdbezogen werden, wie z.B. Stromversorgung, Postzustelldienst, Telefondienst, Nutzung externer Nachrichtenquellen, wie Datenbanken, Zeitungen, Radio usw. Bei westdeutschen Unternehmen findet man, beginnend etwa mit den ausgehenden fünfziger Jahren, eine Entwicklung, zunehmend Abteilungen und Betriebe auszugliedern, bzw. an Dritte zu übergeben. Dies waren zu dieser Zeit häufig Hilfsbetriebe, wie Instandhaltung, Tischlereien, Schuhmacherwerkstätten, Bibliotheken und vieles mehr.
Diese Entwicklung, in Deutschland auch als Funktionsausgliederung bezeichnet, fand etwa zur gleichen Zeit in den USA unter der Bezeichnung Outsourcing statt. Der Schwerpunkt der bisher diskutierten Fragestellung lag traditionell bei materiellen Wirtschaftsgütern und insbesondere Zuliefererteilen; seit Ende der sechziger Jahre verschob er sich jedoch immer mehr in den Dienstleistungsbereich (z.B. Kantinenverpflegung, Bewachung, Factoring). 8 Während das Outsourcing der 70er Jahre noch aus der gemeinsamen Nutzung sehr kostspieliger Ressourcen bestand, das Outsourcing der 80er Jahren sich im Wesentlichen mit der Reduzierung von Kosten und der Verbesserung der Performance der Datenverarbeitung beschäftigte, so endete die letzte Dekade dieses Jahrhunderts mit dem Outsourcing von Geschäftsfeldern , die einen erheblich höheren Anteil an der Wertschöpfungskette der Unternehmen innehatten, den Business Value der Geschäftsfelder im Fokus hatten oder hochgradig selektiv und spezialisiert zu betrachten waren.9 In jüngster Zeit ist festzustellen, dass das Thema Outsourcing gerade auch im deutschen Sprachraum durch einige spektakuläre Geschäftsabschlüsse nicht nur bei den Entscheidungsträgern, sondern auch in der Öffentlichkeit immer größeres Interesse findet10. Im Bereich der Informationswirtschaft wurde wurden verwandte Fragestellungen unter dem Begriff „Datenverarbeitung außer Haus“ bereits in den 60er Jahren erörtert. 11 Bezeichnend für die Entwicklung des Outsourcing im IT-Bereich war wohl das Unternehmen EASTMAN KODAK, welches im Jahre 1989 den gesamten Netzwerkbetrieb an den Outsourcinganbieter Businessland, sowie keine drei Monate später die Kommunikationsnetzwerke (Sprache und Daten) an Digital Equipment Company (DEC) ausgelagert hat.12 Der Anwendungsbereich dieses Konzepts hat sich seitdem auf das gesamte Spektrum des Informationsmanagements ausgeweitet. So zählen zu den Outsourcing-Kandidaten nicht mehr länger nur die IT, sondern auch Informationssysteme (IS) oder IT basierte Prozesse. 13
3. FORMEN DES OUTSOURCING
[...]
1 Vgl. Nagengast, Johann (1997), S. 47
2 Vgl. Bongard, Stefan (1993), S. 74
3 Vgl. Internetquelle 2
4 Vgl. Nagengast, Johann (1997), S. 49
5 Vgl. Internetquelle 6
6 Vgl. Lux, Wolfgang / Schön, Peter (1997), S. 3
7 Vgl. Internetquelle 1
8 Vgl. Internetquelle 5
9 Vgl. Oecking, Christian (2000), S. 94
10 Vgl. Heinzl, Armin / Hirscheim, Rudy / Knolmayer, Gerhard (2003), S. 105
11 Vgl. Heinzl, Armin / Hirscheim, Rudy / Knolmayer, Gerhard (2003), S. 105
12 Vgl. Bongard, Stefan (1993) , S. 107
13 Vgl. Krause, Eric (2004), S. 1
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