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Termpaper, 2006, 12 Pages
Author: Christian Hardinghaus
Subject: History - National Socialism, World War II
Details
Institution/College: University of Osnabrück
Tags: David, Irving, Historiker, Publizist, Holocaustleugner, Neue, Forschungen, Nationalsozialismus
Year: 2006
Pages: 12
Grade: 1,0
Language: German
ISBN (E-book): 978-3-638-56737-4
ISBN (Book): 978-3-638-76735-4
File size: 166 KB
Zitierung über Fußnoten
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Abstract
Am 27.1. 2006 fand in Auschwitz eine Gedenkfeier zum 60. Jahrestag der Befreiung des schlimmsten Vernichtungslagers aller Zeiten statt. Überlebende, Staatsoberhäupter aus aller Welt und immer noch zu tiefst Betroffene wohnten diesem bewegendem Ereignis bei. Von den sechs Millionen ermordeten Juden starben etwa eine Millionen in Auschwitz. Etwa 200 – 500.000 Sinti und Roma, politische Gefangene, Kriegsgefangene, Behinderte und andere den Nazis ungeliebte Menschen ereilte dasselbe Schicksal. Zeitweise wurden täglich 6000 Angehörige jüdischen Glaubens umgebracht. Bei all der Aufklärung, die uns von Eltern, Medien, Schule und Universitäten zukommt, scheint es schwer vorstellbar, dass es Personen gibt, die die unumstritten stattgefundenen Gräueltaten der Nazis leugnen und sich zudem als Geschichtsrevisionisten egozentrisch einen Namen setzen wollen. Einen Monat nach der Holocaustgedenkfeier, wird am 26.2.2006 der Brite David Irving in Wien als Leugner der Naziverbrechen in Wien zu drei Jahren Haft verurteilt. Christian Hardinghaus will mit diesem Buch diesem gefährlichem Querdenker "auf Den Zahn fühlen". Wer ist dieser Mann, wo kommt er her, wo will er hin ? Was leugnet er eigentlich, und sind seine Behauptungen tragbar?
Excerpt (computer-generated)
Universität Osnabrück
Seminar: Neue Forschungen zum Nationalsozialismus
SS. 2006, 6. Semester
David Irving: Historiker, Publizist und Holocaustleugner
von: Christian Hardinghaus
Inhaltsverzeichnis
1 Der Holocaust und sein Leugner 3
2 David Irving 4
2.1 Die frühen Jahre 4
2.2 Der Untergang Dresdens 4
2.3 Irving betrachtet Hitler als guten Menschen 4
2.4 Irvings Sicht des Holocaust. 5
2.5 Die Irving Prozesse 7
2.6 Irving: Ein Krimineller oder ein Märtyrer der Demokratie? 8
3 .Irving nach seiner Verurteilung: Ein Fazit. 10
4 Zitate von David Irving 11
Hitler: Ein Freund der Juden 11
Antisemitisch 11
Holocaust Verharmlosung 11
Hololcaust Leugnung 11
1 Der Holocaust und sein Leugner
Am 27.1. 2006 fand in Auschwitz eine Gedenkfeier zum 60. Jahrestag der Befreiung des schlimmsten Vernichtungslagers aller Zeiten statt. Überlebende, Staatsoberhäupter aus aller Welt und immer noch zu tiefst Betroffene wohnten diesem bewegendem Ereignis bei. Von den sechs Millionen ermordeten Juden starben etwa eine Millionen in Auschwitz.. Etwa 200 – 500.000 Sinti und Roma, politische Gefangene, Kriegsgefangene, Behinderte und andere den Nazis ungeliebte Menschen ereilte dasselbe Schicksal. Zeitweise wurden täglich 6000 Angehörige des jüdischen Glaubens umgebracht. Am 27. Januar 1945 wurden die letzten Insassen in Auschwitz von sowjetischen Truppen befreit. Es gab ca. 200.000 Überlebende. Bei all der Aufklärung, die uns von Eltern, Medien, Schule und Universitäten zukam und all dem Schrecken, den Menschen bei dem Gedanken an die unumstrittenen Naziverbrechen empfinden, scheint es schwer vorstellbar, dass es Personen gibt, die diese Gräueltaten leugnen und sich zudem als Geschichtsrevisionisten einen Namen machen wollen.
Einen Monat nach der Holocaustgedenkfeier am 26.2.2006 wird David Irving in Wien als Leugner der Naziverbrechen in Wien zu drei Jahren Haft verurteilt. Wer ist dieser Mann, worauf stützt er seine Behauptungen, was will er erreichen ? Darum soll es in meiner Hausarbeit gehen.
2 David Irving
2.1 Die frühen Jahre
David John Cawdell Irving wurde am 24.3. 1938 als Sohn eines britischen Marinekommandanten in Brentwood England geboren. Zunächst studierte er Physik, Wirtschaftswissenschaften und Geschichte an der „University of London“, brach aber alle Studien ab und machte nie einen Abschluss. 1959 zog er als Stahlarbeiter ins Ruhrgebiet und verbesserte bei Thyssen seine deutschen Sprachkenntnisse. Seit 1960 schreibt er als Publizist vornehmlich Artikel über den zweiten Weltkrieg und über das Dritte Reich in britischen Zeitungen.
2.2 Der Untergang Dresdens
1963 veröffentlichte Irving sein bisher bekanntestes Werk: „Der Untergang Dresdens.“ Mit neuen Dokumenten wollte er beweisen, dass die Opferzahlen beim verheerenden Luftangriff der Briten und Amerikaner zwischen dem 13. -15. Februar 1945 zehn mal so groß waren, als bisher angenommen. (Man ging und geht auch heute von etwa 25.000- 40.000 Toten aus. Zunächst wurde seinem Buch ein bahnbrechender Erfolg zugeschrieben, Irving als herausragend recherchierender Journalist gefeiert. Dem Autor wurde von einem Dresdener Arzt ein vermeintliches Originaldokument, der „Tagesbefehl 47“, zugespielt. Dieses Dokument, das den Auszug aus der Schlussmeldung des Dresdner Polizeipräsidenten vom 22. März 1945 enthält, bezifferte die Opferzahlen in Dresden auf 250.000. Skeptisch gewordene Historiker allerdings konnten durch Gegenbeweise, den „Tagesbefehl 47“, bei dem an alle Opferzahlen einfach eine 0 angehängt wurde, schnell als Fälschung wiederlegen. Irving allerdings hielt stets an seiner Meinung fest. Heute propagieren rechtsextremistische Gruppen vor allem auch am Jahrestag der Luftangriffe von Dresden, diese Nachforschungen als Wahrheiten.
2.3 Irving betrachtet Hitler als guten Menschen
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