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Autor: Robert Gutsch
Fach: Informatik - Wirtschaftsinformatik
Details
Tags: Mass Customization Softwareagenten kundenindividuelle Massenproduktion
Jahr: 2002
Seiten: 25
Note: 2
Sprache: Deutsch
Dateigröße: 586 KB
ISBN (E-Book): 978-3-638-13966-3
Umfangreiche Literaturliste! 705 KB
Textauszug (computergeneriert)
Technische Universität Ilmenau
Fakultät für Wirtschaftswissenschaften
Fachgebiet Wirtschaftsinformatik 2
Information als kritischer
Erfolgsfaktor
im Mass Customization
Hauptseminararbeit
an der Fakultät für Wirtschaftswissenschaften
der Technischen Universität Ilmenau
Bearbeiter: Robert Gutsch
Abgabetermin: 05.06.2002
1 Einleitung 5
2 Einführung und Einordnung der Mass Customization 6
2.1 Definition 6
2.2 Unterscheidung zu anderen Arten kundenindividueller Leistungserstellung 7
2.3 Wesen der Mass Customization 8
3 Rolle der Information im Mass Customization 10
3.1 Die Wertkette der Mass Customization 12
3.2 Die Lieferkette 14
3.3 Der logistische Kreislauf 14
4 Einsatz von Softwareagenten in der Mass Customization 16
4.1 Wesen von Softwareagenten 16
4.2 Gründe für den Einsatz von Softwareagenten 17
4.3 Einsatzmöglichkeiten 17
5 Ausblick 20
6 Literaturverzeichnis 22
Abbildungsverzeichnis
Bild 1: Die drei Ebenen der Mass Customization [Pill2001b, 49] 9
Bild 2: Individualisierungsmatrix im E-Business [RPMö2000a, 3] 11
Bild 3: Die Wertkette der Mass Customization [Pill2001a, 208] 13
Bild 4: Logistikkreislauf der Mass Customization [nach ScSe2001, 29; Pill2001a, 369, 387] 15
Bild 5: Logistiknetzwerk unter Einsatz von XML, EDI und Softwareagenten [Pill2001a, 373] 18
Tabellenverzeichnis
Tabelle 1 - neue Marktanforderungen [Wuen2000, 15; Pill2001a, 78; Pine1993, 93] 5
Abkürzungsverzeichnis
CAS Computer Aided Selling
CRM Customer Relationship Management
CSCW Computer Supported Cooperative Work
DTD Document Type Definition
EDI Electronic Data Interchange
ISI Fraunhofer Institut für Systemtechnik und Innovationsforschung
IuK Information und Kommunikation
MAS Multiagentensystem
PPS Produktionsplanung- und Steuerung
SCM Supply Chain Management
XML eXtensible Markup Language
1 Einleitung
Mit "Give the customer any color they want, so long as its black" beschrieb der Industrielle Henry Ford das grundlegende Denkmuster der industriellen Massenproduktion am Anfang des 20. Jahrhunderts und verkaufte in nur 20 Jahren 6 Millionen seines Ford T-Modells, die alle schwarz waren. Die drastischere Formulierung von Kotler "The mass market is dead" [Pill2001a, 79; erstmals in Kotl1989] lässt auf Veränderungen der klassischen Massenmärkte schließen. Tatsächlich hat sich seit der Zeit Fords viel getan, zusammengefasst in folgenden 3 Bereichen:
| - Globalisierung und Internationalisierung der Märkte - steigende Innovationsdynamik bei Produkten - Verkürzung der Produkt-lebenszyklen und Prozesse - verschärfte Intensität der Wettbewerbssituation - Informationskonkurrenz - Austauschbarkeit der Leistungsangebote - steigende Marktmacht der Abnehmer - Marktstagnation, hoher Sättigungsgrad - nicht prognostizierbare Höhe der Nachfrage | - Entwicklung der Altersstruktur (demografisch) - Änderungen der kognitiven Orientierung der Verbraucher - Individualisierung des Konsums - Differenzierung der Nachfrage - hybrides Kaufverhalten - heterogene Bedürfnisse / Wünsche - steigendes Preisbewusstsein - steigende Service- und Qualitätsansprüche | - neue flexible Produktionstechnologien - Prozessinnovationen zur Verbesserung der operationalen Effizienz - Informatisierung der Gesellschaft - neue Formen der Arbeitsorganisationen (CSCW etc.) - Multimedia Technologien (CAS, EDI) - weltweite Datennetze, Internet - neue Unternehmensformen (virtuelle Unternehmen) - Innovationsspirale dreht sich weiter und schneller |
Tabelle 1 - neue Marktanforderungen [Wuen2000, 15; Pill2001a, 78; Pine1993, 93]
All diese Entwicklungen beeinflussen das Unternehmensumfeld (die Marktstruktur) erheblich, oder erhöhen nach Pine "die Marktturbulenz" [Pine1993, 105].
Gerade kaufkräftige Konsumenten versuchen immer mehr, ihre Persönlichkeit durch eine individuelle Produktwahl zu demonstrieren. ,,Die Abnehmer stellen nicht nur relativ hohe Ansprüche an Individualität, Qualität, Service oder Funktionalität eines Produkts oder einer Leistung (hohe Differenzierung), sondern auch gewisse Mindestanforderungen an dessen Preisgestaltung.
In der Folge stehen Anbieter in vielen Märkten heute vor der Herausforderung, genau passende (d. h. individuelle) Produkte für jeden einzelnen (potentiellen) Nachfrager ohne größere Preisaufschläge bereitstellen zu müssen" [Pill2002a, 2]. Meffert äußert sich dazu folgendermaßen: "Das Konsumentenverhalten [...] ist durch eine wachsende Individualisierung gekennzeichnet. Statt wenige, standardisierte Massenprodukte für relativ homogene Bedürfnisse anbieten zu können, sehen sich Unternehmen zunehmend einer Fragmentierung der Märkte, in immer kleinere Zielgruppen mit sich schnell verändernden Bedürfnissen ausgesetzt" [Meff2000, 1006]. Die Kundenorientierung wird sich nach einer Delphi-Studie vom Fraunhofer ISI weiter fortsetzen [ISI1998, 33].
2 Einführung und Einordnung der Mass Customization
2.1 Definition
[...]
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