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Autor: Kathrin Rosi Würtz
Fach: Soziologie - Medien, Kunst, Musik
Details
Institution/Hochschule: Rheinische Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn (Seminar für Soziologie)
Tags: Expressive, Ungleichheit, Soziologie, Lebensstile, Proseminar, Lebensstile, Mediennutzung
Jahr: 2002
Seiten: 15
Note: 2
Sprache: Deutsch
Dateigröße: 935 KB
ISBN (E-Book): 978-3-638-13992-2
Textauszug (computergeneriert)
Expressive Ungleichheit - Zur Soziologie der Lebensstile
von Kathrin Rosi Würtz
INHALTSVERZEICHNIS
1 Einführung
2 Drei Beispiele
3 Lüdtkes Theorieansatz
4 Lüdtke | Schulze: Ein Theorie-Vergleich
5 Die Praxis in der Hörfunk-Werbung
6 Literaturverzeichnis 14
Einführung in das Thema
"Expressive Ungleichheit" ist das Thema dieser vorliegenden Hausarbeit, in welcher ich vornehmlich auf den Theorieansatz von Hartmut Lüdtke eingehen werde.
Im Rahmen des Proseminars "Lebensstile und Mediennutzung" wurden mehrere Ansätze zur Soziologie der Lebensstile angeschnitten wie z.B. die von Bourdieu, Beck, Hradil u.a.
Das Ziel meiner Ausarbeitung ist es, die Theoriebildung Lüdtkes zu skizzieren und zu umreißen, um sie dann kurz im Vergleich mit anderen Ansätzen wie dem von Gerhard Schulze zu diskutieren.
Als Basis-Literatur diente mir besonders folgende Schrift:
[in pdf-Download]
In meiner Ausführung gehe ich folgenden Fragen nach:
· Inwieweit und vor allem wie definiert Lüdtke Lebensstile zur Beschreibung und Differenzierung der Bevölkerung?
· Wie bezieht sich die Lebensführung von einzelnen Personen konkret auf deren Handlungen?
· Was genau versteht Lüdtke unter "expressiver Ungleichheit" und wie äußert sich expressives Verhalten? Wozu soll es dienen?
Außerdem stelle ich Lüdtkes Verknüpfung von Mikro- und Makroebene vor und wie sich beide Seiten gemeinsam beeinflussen.
Nach einer kurzen Beschreibung Lüdtkes Analyse-Methode (Cluster-Analyse) möchte ich meine Ausführungen mit einem Vergleich von Lüdtkes und Schulzes Ansätzen abschließen und einen kurzen Blick auf die Marktforschung innerhalb der Werbung am Beispiel der jungen Welle des Westdeutschen Rundfunks, Radio EINS LIVE, werfen.
Drei Beispiele
Bevor ich auf Lüdtkes Theorie zu sprechen komme und näher auf diese eingehe, möchte ich drei Beispiele erwähnen, die auch im o.g. Text Lüdtkes zu finden sind. Diese drei Beispielfälle sollen das expressive Verhalten von Akteuren veranschaulichen, also die Grundlage der "expressiven Ungleichheit".
Eingangs seien noch kurz Lüdtkes Forschungsgebiete und Arbeitsschwerpunkte genannt, um ein weiteres Verständnis für den Autor meiner Basis-Literatur zu gewinnen:
Professor Doktor Hartmut Lüdtke ist zur Zeit (seit 1983) Professor für Empirische Sozialforschung an der Philipps-Universität Marburg. Seine Arbeitsschwerpunkte sind:
Räumliche Soziologie | Lebensstile und nachhaltiger Konsum | Methoden der empirischen Sozialforschung | Soziale Zeit | Freizeit und Temporale Muster | Sozialstruktur und soziale Indikatoren | Pädagogische Soziologie.
Weitere Informationen finden sich unter der universitären Webseite Lüdtkes: http://staff-www.uni-marburg.de/~luedtkeh/ (Stand: Juli 2002)
Nun zu den oben erwähnten Beispielfällen, die ich jeweils kurz stichwortartig beschreibe und dann in Bezug auf das Thema diskutiere (die Beispiele stammen aus der Basisliteratur, S. 14 ff.):
[...]
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