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Termpaper, 2004, 20 Pages
Author: Ulrike Werschke
Subject: Pedagogy - Science, Theory, Anthropology
Details
Tags: Gemeinsamkeiten, Unterschiede, Darstellung, Entstehung, Geisteswissenschaftlichen, Pädagogik
Year: 2004
Pages: 20
Grade: 1,0
Bibliography: ~ 7 Entries
Language: German
ISBN (E-book): 978-3-638-57360-3
File size: 106 KB
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Excerpt (computer-generated)
Wissenschaftliche Hausarbeit
Thema:
Gemeinsamkeiten und Unterschiede in der Darstellung der
historischen Entstehung der „Geisteswissenschaftlichen Pädagogik“
Universität Lüneburg
Studiengang Erziehungswissenschaften (Dipl. Pädagogik)
Seminar: Probleme Pädagogischer Wissenschaftstheorien
Sommersemester 2004
vorgelegt von:
Ulrike Werschke
Lüneburg, 26.09.2004
Inhaltsverzeichnis
1. Einleitung 2
2. Hauptteil 3
2.1 Historische Beschreibung der Geisteswissenschaftlichen Pädagogik 3
2.1.1. Die Geisteswissenschaftliche Pädagogik 3
2.1.2. Die Hermeneutik 8
2.1.3. Der hermeneutische Zirkel 10
2.1.4. Diltheys Lebensphilosophie als Grundlage der Geisteswissenschaftlichen Pädagogik 11
2.1.5. Diltheys Geisteswissenschaften 13
2.2 Zentrale Gemeinsamkeiten 15
2.3. Zentrale Unterschiede und Begründungen
3. Zusammenfassung 18
4. Literaturverzeichnis 19
1. Einleitung
Im Sommersemester 2004 besuchte ich das Seminar "Probleme pädagogischer Wissenschaftstheorie" bei Prof. Dr. Uhle. Um einen Leistungsschein zu erwerben, bekamen meine Kommilitonen und ich die Aufgabe sich entweder mit Hermeneutik oder Kritischen Rationalismus intensiv zu beschäftigen. Ich informierte mich in einem Lexikon darüber, was diese Themen beinhalteten und entschied mich für die Hermeneutik. Die Hermeneutik beschäftigt sich mit dem Verstehen von menschlichen Handlungen und Erfahrungen. Genauer erkläre ich diesen Begriff aber noch auf den nächsten Seiten meiner Hausarbeit.
In dem Seminar Wissenschaftstheorie beschäftigten wir uns als erstes mit der Wissenschaftsphilosophie. Hierbei wird der Begriff Wissenschaft genauer beschrieben, das heißt, was genau Wissenschaft bedeutet und worin der Unterschied zu dem alltäglichen, den künstlerischen, technischen und anderen Erfahrungen liegt. Zur Wissenschaft gehören die einzelnen Gebiete wie Geistes-, Sozial-, Natur- und Formalwissenschaften.
Das zweite große Gebiet der Wissenschaftstheorie mit dem wir uns im Seminar beschäftigten war das Gebiet der Sprachanalyse und -logik. Sprache dient in der Wissenschaft zur Wahrheitserzeugung. In der Alltagssprache können allerdings Mehrdeutigkeiten und Ungenauigkeiten auftreten. In der Wissenschaftssprache treten diese nicht auf. Außerdem sollen die Erfahrungen in Bezug auf die Sprache rekonstruiert werden.
Das dritte große Themengebiet ist die Methodologie und Erkenntnistheorie. Methodologie ist die wissenschaftliche Methodenlehre, deren Ziel es ist, gesicherte Erkenntnisse zu erhalten. Es gibt unterschiedliche Methoden, zu diesen Erkenntnissen zu gelangen. Zu diesen Methoden gehören das Beobachten, das Erklären und das Verstehen. Das Beobachten und Erklären findet vor allem in den Naturwissenschaften Anwendung. Das Verstehen ist eine Methode, die hauptsächlich in den Geisteswissenschaften angewandt wird. Diese Begrifflichkeiten "Erklären" und "Verstehen", welche eine große Rolle in der Hermeneutik haben, werde ich im fortlaufenden Teil meiner Hausarbeit noch genauer erklären.
Meine Hausarbeit habe ich folgendermaßen gegliedert. Zuerst beschreibe ich die historische Entwicklung der Geisteswissenschaftlichen Pädagogik anhand der Literatur der unterschiedlichen Autoren.
Genauer gehe ich auf die Hermeneutik und den Hermeneutischen Zirkel ein.
Diltheys Lebensphilosophie und Geisteswissenschaften empfinde ich als weiteren wichtigen Punkt in meiner Hausarbeit, um zu einem Gesamtverständnis zu gelangen.
Danach werde ich auf die zentralen Gemeinsamkeiten sowie die zentralen Unterschiede in der Darstellung der Entwicklung der Geisteswissenschaftlichen Pädagogik anhand der unterschiedlichen Autoren der angegebenen Literatur eingehen. Diese können von inhaltlicher oder methodischer Seite sein. In der anschließenden Begründung versuche ich Gründe in der unterschiedlichen Darstellung der Entwicklung der Geisteswissenschaftlichen Pädagogik zu finden.
2. Hauptteil
2.1. Historische Beschreibung der Geisteswissenschaftlichen Pädagogik
2.1.1. Die Geisteswissenschaftliche Pädagogik
Die Geisteswissenschaftliche Pädagogik wird von Klafki als "...eine Richtung der Erziehungswissenschaft..." (2002, S. 25) beschrieben. Grundlage ist die Lebensphilosophie Diltheys. Klafki beschreibt die Pädagogik als einen Begriff, der von den Vertretern der Geisteswissenschaftlichen Pädagogik mit zweifacher Bedeutung betrachtet wird. Zum Einen wird Pädagogik als wissenschaftliche Theorie gesehen, das heißt Pädagogik bedeutet wissenschaftliches Nachdenken und erforschen von Erziehungsproblemen, Entwickelung von Lösungsansätzen und methodisch durchdachten Theorien. Zum Anderen wird der Begriff Pädagogik sowohl theoretisch als auch praxisbezogen gesehen. Wissenschaftliche Praxis bedeutet wissenschaftliches Forschen und die Entwicklung von Theorien, die gekoppelt sind mit der Praxis der Erziehung. (vgl. Klafki 2002, S. 25)
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