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Termpaper, 2006, 35 Pages
Author: Diplom-Sozialwissenschaftlerin Manuela Kulick
Subject: Sociology - Children and Youth
Details
Institution/College: Carl von Ossietzky University of Oldenburg (Institut für Soziologie)
Tags: Jugend, Medien, Nutzen, Gefahren, Jugendliche, Neuere, Ansätze, Theorien, Lebensphase, Jugend
Year: 2006
Pages: 35
Grade: 1,7
Bibliography: ~ 21 Entries
Language: German
ISBN (E-book): 978-3-638-57426-6
ISBN (Book): 978-3-638-69113-0
File size: 186 KB
In der Arbeit werden die Nutzen und Gefahren von neue Medien (Mobiltelefon und Internet) für Jugendlich untersucht. Dabei wird auf die familäre Situation ebenso eingegangen, wie auf den Stellungswert der neuen Medien in den Peer-Groups.
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Abstract
Die Arbeit beschäftigt sich mit den neuen Medien und den daraus resultieren Nutzen sowie den Gefahren für Jugendliche. Unter neuen Medien werden dabei das Mobiltelefon sowie das Internet verstanden. Die starke Verbreitung von Computern und dem Internetzugang (unter Jugendlichen) begann in den 90er Jahren. So prognostizierte Rammert 1993, dass im Jahr 2000 der Computer zur Standardausrüstung in privaten Haushalten gehöre. Und tatsächlich stieg die Zahl der internetfähigen Computer in privaten Haushalten von Ende der 90er Jahre (1997) bis zum Jahr 2003 von 4,1 Millionen Online-Nutzer auf 34,4 Millionen Nutzer an. Gerade junge Menschen sind offen für neue Medien und nutzen diese verstärkt. So setzen auch in Schulen immer mehr Lehrer voraus, dass die Schüler nicht nur über Internetzugang verfügen, sondern auch damit umzugehen wissen. Ähnlich ist die Verbreitung des Handys verlaufen, wobei mehr Jugendliche über ein eigenes Handy verfügen, wie über einen Internetzugang zuhause. So stellte die JIM Studie 2005 fest, das 92% der Jugendlichen ein eigenes Handy besitzen. Der Handybesitz hat in den letzten Jahren stark zugenommen, 1998 besaßen nur 8% der Jugendlichen ein eigenes Handy, 2002 waren es bereits 82%. Die erwähnten neuen Medien, Internet und Handy, haben besonders bei Jugendlichen eine sehr starke Verbreitung gefunden. Sie werden als Status-Symbol angesehen, gelten als wichtig und sind unter Jugendlichen oftmals „das Gesprächsthema“. Für die Gruppe der Jugendlichen stellt sich nun die Frage, wie sie mit den neuen Medien umgehen. Gibt es Gefahren für diese Gruppe, die von den Möglichkeiten der Medien ausgehen, oder sind mehr Chancen gegeben? Und gibt es Unterschiede zwischen Jugendlichen, wie die neuen Medien genutzt werden; nutzen beispielsweise Jugendliche mit unterschiedlicher Bildung die Medien gleich oder gibt es gravierende Unterschiede? Gibt es geschlechtsspezifische Unterschiede oder altersmäßige innerhalb der Gruppe der Jugendlichen? Wer nutzt die neuen Medien am häufigsten und wie werden sie genutzt? Diesen Fragen wird nachgegangen, wobei die neuen Medien von vielen Jugendlichen als ihr Tor zur Welt verstanden werden.
Excerpt (computer-generated)
Carl von Ossietzky Universität Oldenburg
Neuere theoretische Ansätze und Theorien zur Lebensphase Jugend
Wintersemester 2005 / 2006, 5. Semester
Jugend und neue Medien – Nutzen und Gefahren für Jugendliche
von: Manuela Kulick
Inhaltsverzeichnis
1. Einleitung 3
2. Definition 6
2.1 Jugend 6
2.2 Neue Medien 6
3. Neue Medien 8
3.1 Mobiltelefon 9
3.1.1 SMS 14
3.1.2 Weitere Funktionen 18
3.2 Internet 19
3.2.1 E-Mail 25
3.2.2 Chat 27
4. Fazit 30
5. Literatur 33
1. Einleitung
In dieser Hausarbeit werde ich mich mit den Neue Medien und dem daraus resultieren Nutzen aber auch den Gefahren für Jugendliche beschäftigen.
Die Literatur zählt zu den Neue Medien das Mobiltelefon und das Internet, so dass ich diese beiden Medien genauer betrachten werde. Zu den „Klassischen Medien“ hingegen zählen unter anderem das Telefon oder der Fernseher. Der Prozess der Verbreitung eben dieser beiden Medien begann vor ca. 30 Jahren. So gehörte das Telefon beispielsweise erst seit den 80er Jahren zur Mediengrundausstattung von privaten Haushalten.1 Die starke Verbreitung von Computern und dem Internetzugang (unter Jugendlichen) begann in den 90er Jahren. So prognostizierte Rammert 1993, dass im Jahr 2000 der Computer zur Standardausrüstung in privaten Haushalten gehöre.2 Und tatsächlich stieg die Zahl der internetfähigen Computer in privaten Haushalten von Ende der 90er Jahre (1997) bis zum Jahr 2003 von 4,1 Millionen Online-Nutzer auf 34,4 Millionen Nutzer an.3 Gerade junge Menschen sind offen für neue Medien und nutzen diese verstärkt. So setzten auch in Schulen immer mehr Lehrer voraus, dass die Schüler nicht nur über Internetzugang verfügen, sondern auch damit umzugehen wissen.4
Ähnlich ist die Verbreitung des Handys verlaufen, wobei mehr Jugendliche über ein eigenes Handy verfügen, wie über einen Internetzugang zuhause. So stellte die JIM Studie 2005 fest, das 92% der Jugendlichen ein eigenes Handy besitzen.5 Der Handybesitz hat in den letzten Jahren stark zugenommen, 1998 besaßen nur 8% der Jugendlichen ein eigenes Handy, 2002 waren es bereits 82%.6
Die erwähnten Neuen Medien, Internet und Handy, haben besonders bei Jugendlichen eine sehr starke Verbreitung gefunden. Sie werden als Status-Symbol angesehen, gelten als wichtig und sind unter Jugendlichen oftmals „das Gesprächsthema“. Auch selber bemerke ich, wie wichtig diese beiden Medien für mich geworden sind, auch wenn Studenten nicht mehr unter die Kategorie Jugendliche fallen. Jeder hat ein Handy und um beispielsweise eine kurze Frage zu stellen, wird schnell eine SMS geschrieben, lernt man neue Leute kennen werden als erstes die e-Mail Adressen und Handynummern ausgetauscht. Wer über kein Mobiltelefon verfügt wird schnell ausgeschlossen, weil die neusten Informationen fehlen. Da stellt sich dann schon manchmal die Frage, wie die Menschen vor 10 Jahren und Internet und Handy leben konnten. Hier möchte ich nun speziell die Gruppe der Jugendlichen betrachten und wie sie mit den Neuen Medien umgehen. Gibt es Gefahren für diese Gruppe, die von den Möglichkeiten der Medien ausgehen, oder sind mehr Chancen gegeben?
Außerdem interessieren mich Unterschiede innerhalb der Gruppe der Jugendlichen. Nutzen Jugendliche mit unterschiedlicher Bildung die Medien gleich oder gibt es gravierende Unterschiede? Gibt es geschlechtsspezifische Unterschiede oder altersmäßige innerhalb der Gruppe der Jugendlichen? Wer nutzt die neuen Medien am häufigsten und wie werden sie genutzt?
Um dies zu untersuchen habe ich meine Arbeit in drei Teile unterteilt. Als erstes werde ich „Jugend“ bzw. „Jugendliche“ und „Neue Medien“ definieren. Im zweiten Teil werde ich dann die Neuen Medien vorstellen und den Umgang der Jugendlichen mit jenen untersuchen. Dabei gibt es zwei Untergruppen, einmal das Handy, wo speziell auch die SMS Nutzung betrachtet wird und die Internetnutzung, wo neben einem allgemeinen Teil insbesondere die Nutzung von E-Mails und Chatrooms untersucht werden soll. Als letztes werde ich ein kurzes Fazit ziehen und die Ergebnisse in Bezug auf die hier aufgeworfenen Fragen auswerten.
2. Definition
2.1 Jugend
Jugend wird allgemein als der Zeitraum zwischen 13 und 19 Jahren angesehen. Viele verbinden mit dem Begriff „Jugend“ Teenager sein, zur Schule gehen, etc.
Münchmeier schreibt im Soziologie-Lexikon, dass Jugend ein „Schonraum zur Selbstfindung und Selbsterprobung“7 sei. Die Zeit der Jugend ist dadurch gekennzeichnet, dass man jung und damit meist noch Schüler ist. Durch längere Ausbildungszeiten und damit einer längeren Abhängigkeit von den Eltern spricht man von der Jugend nicht mehr von einer Übergangsphase, sondern von einer eigenständigen Lebensphase.8 Eben diese Lebensphase lohnt sich nun zu untersuchen.
Durch die untersuchte Literatur und die in dieser Arbeit verwendeten Umfragen und Studien werde ich Jugend bzw. den Begriff Jugendliche für Personen von 12 bis 19 Jahren verwenden. In dieser Zeit sind die meisten Jugendlichen Schüler oder aber sie befinden sich in der Ausbildung. Häufig wohnen sie auch noch bei den Eltern und sind von diesen zumindest finanziell abhängig.
2.2 Neue Medien
[...]
1 Logemann, Feldhaus, 2002b
2 Rammert, 1993
3 Logemann, 2004
4 Hoffmann, 2003
5 JIM Studie, 2005
6 Feldhaus, 2004b
7 Zit.: Münchmeier, 1991; S. 286
8 Münchmeier, 1991
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