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Autor: Sascha Gail
Fach: Ernährungswissenschaft / Ökotrophologie
Details
Institution/Hochschule: BSA-Akademie Saarbrücken (BSA Akadamie)
Tags: Carb, Wirkungen, Gesundheit, Leistungsfähigkeit, Lehrgang, Ernährungsberater
Jahr: 2006
Seiten: 45
Note: 1,0
Literaturverzeichnis: ~ 9 Einträge
Sprache: Deutsch
Dateigröße: 323 KB
ISBN (E-Book): 978-3-638-58206-3
ISBN (Buch): 978-3-638-71089-3
Hausarbeit zum Lehrgang "Ernährungsberater" der BSA Akademie. Beschrieben wird die Vorgehensweise zur Erstellung einer Präsentation bzw. zur Haltung eines Vortrages zu einem Ernährungsthema. Der fachliche Teil beschäftigt sich mit den Auswirkungen von Low Carb Ernährungsformen und beschreibt Nutzen sowie Vor- und Nachteile in Bezug auf verschiedene Varianten.
Zusammenfassung / Abstract
Dieses Werk wurde als Hausarbeit im Rahmen der Ausbildung zum Ernährungsberater der BSA Akademie verfasst. Die Hausarbeit beschreibt Zielsetzung, Vorgehensweise und fachlichen Hintergrund zur Durchführung eines Seminarvortrages mit dem Titel „Low Carb – Wirkungen auf Gesundheit und körperliche Leistungsfähigkeit“.
Textauszug (computergeneriert)
Low Carb - Wirkungen auf Gesundheit und körperliche Leistungsfähigkeit
von: Sascha Gail
1. Inhaltsverzeichnis
2. Einleitung 3
3. Zielgruppe 3
4. Analyse der Zuhörer 4
5. Teilnehmerzahl 7
6. Geplante Vortragslänge 7
7. Vortragsgliederung 8
8. Fachliche Beschreibung des Ernährungsthemas 9
9. Begründung der Auswahl der Präsentationsfolien 22
10. Begründung der eingesetzten Vortragstechniken / Auflistung verwendeter Hilfs- und Arbeitsmittel 25
11. Mögliche Probleme und deren Lösungsmöglichkeiten 29
12. Geplante weiterführende Veranstaltungen 31
13. Literaturverzeichnis 32
14. Anlagen 33
2. Einleitung
Die vorliegende Hausarbeit beschreibt Zielsetzung, Vorgehensweise und fachlichen Hintergrund des Seminarvortrages „Low Carb – Wirkungen auf Gesundheit und körperliche Leistungsfähigkeit“. Auch wird auf mögliche eintretende Probleme eingegangen. Der Vortrag wird in einem Fitnessstudio durchgeführt und steht allen Mitgliedern offen. Die ergänzenden Veranstaltungen „Die Logi-Methode – Umstellung auf eine artgerechte Ernährung“, „sinnvolle Gewichtsreduktion“ und „LOGI und Low Carb in der Sporternährung“ bauen auf dem Hintergrund des ersten Vortrages auf. Angedacht ist die erste Veranstaltung kostenlos anzubieten und dabei das nötige Interesse für die weiteren kostenpflichtigen Vorträge zu wecken. Darüber hinaus sollen Kunden für eine individuelle Einzelernährungsberatung gewonnen werden.
3. Zielgruppe
Die Zielgruppe des Vortrages ist breit gestreut. Da er sich insbesondere an die Fitnesskunden im Studio richtet, sind alle Altersgruppen, Geschlechter und Zielsetzungen zu erwarten. Es muss vor allem mit Übergewichtigen und abnehmwilligen Menschen gerechnet werden, die wissen möchten, ob evtl. Low Carb der Weg zur langfristig erfolgreichen Gewichtsreduktion sein kann. Andere möchten wiederum verschiedene gesundheitliche ernährungsbedingt aufgetretene Probleme kompensieren. Eine weitere Zielgruppe könnten Sportler mit leistungssportlichen Zielen sein, die vor allem ihre körperliche/sportliche Leistungsfähigkeit verbessern möchten. Wahrscheinlich werden auch interessierte Personen vertreten sein, die einfach neugierig sind und mehr über das Thema Low Carb erfahren möchten. Letzten Endes richtet sich der erste, eher allgemein gehaltene, Vortrag an alle Zielgruppen unter den Kunden im Fitnessstudio. Die ergänzenden Veranstaltungen sind spezifischer und können auch einzeln je nach Interessenslage gebucht werden. Welche Zielgruppe sich später für eine Einzelberatung anmeldet ist eher nebensächlich. Wichtig ist nur, dass möglichst viele Kunden dafür begeistert werden können.
4. Analyse der Zuhörer
1. Was möchten Sie mit der Präsentation bei diesen Zuhörern erreichen?
- Evtl. bestehende Vorurteile gegenüber Low Carb abbauen
- Vorteile/Nutzen von Low Carb Ernährungsformen in Bezug auf Gesundheit und körperliche Leistungsfähigkeit darstellen
- Über Low Carb Varianten aufklären und informieren
- Offene Fragen des Publikums beantworten
- Zuhörer für ergänzende Vorträge gewinnen
- Kunden für individuelle Einzelberatung werben
o (Personen werden durch die „neuen“ Ansätze einer gesunden Ernährungsform praktisch verwirrt und „schreien“ förmlich nach mehr Aufklärung in einem One-to-One Gespräch)
2. Welche themenbezogenen Merkmale haben Ihre Zuhörer?
a.) Was wissen sie über das Thema bereits?
Das Wissen über das Thema kann als wenig bezeichnet werden. Einige haben schon Low Carb Erfahrung in erster Linie durch die Atkins-Diät. Andere sind ehrgeizige Sportler, die sich über diverse Medien schon über Ernährung informiert haben, um ihre eigene Leistungsfähigkeit zu verbessern. Der Großteil ist „Low Fat geschädigt“ und hat bereits einige andere Diäten ohne langfristigen Erfolg durchgeführt.
b.) Welche Einstellung haben sie zum Thema, zu Ihnen und/oder zur Firma?
Die Einstellung zum Thema ist leicht negativ bis neutral. Viele können sich Vorteile einer Low Carb Ernährungsform nicht vorstellen, da sie stark von den gängigen Low Fat Empfehlungen beeinflusst sind. Jedoch stehen andere aufgrund ihrer eigenen negativen Erfolge mit Low Fat recht neutral dem Thema Low Carb gegenüber. Dazu trägt sicherlich bei, dass mittlerweile schon sehr viele Menschen ihre Gesundheit und/oder körperliche Leistungsfähigkeit durch die Einschränkung von Kohlenhydraten verbessert haben. Dies spricht sich natürlich unter Interessierten per Mund-zu-Mund-Propaganda herum.
c.) Welche Gründe mögen sie bewegen, an der Präsentation teilzunehmen?
Die Leute sind vor allem neugierig und wollen in ihrer bisherigen Low Fat Ernährungsform bestätigt werden bzw. wollen sich von einer besseren, gesünderen Variante überzeugen lassen. Man möchte wissen, weshalb ihre verschiedenen Diätvarianten wenig Erfolg bewirkten. Ein weiterer Grund ist die Suche nach einer Ernährungsform, die verschiedene bestehende gesundheitliche Probleme lösen bzw. die körperliche Leistungsfähigkeit verbessern kann.
d.) Welche Vorteile/Nachteile könnten ihnen durch Realisation Ihrer Vorschläge erwachsen?
a. Vorteile:
i. mehr Gesundheit
ii. besseres Wohlbefinden
iii. höhere körperliche/sportliche Leistungsfähigkeit
b. Nachteile:
i. höhere Kosten für Lebensmittel
ii. teilweise erhebliche Umstellung der bisherigen Ernährung
3. Welche allgemeinen Werte haben Ihre Zuhörer?
a.) geschäftliche Beziehung zu Ihnen
Die geschäftliche Beziehung kann als Kunden/Interessenten beschrieben werden. Es handelt sich um Mitglieder des Fitnessstudios, die teilweise bereits in der Funktion als Fitness- und Leistungssport-Body-Trainer betreut wurden.
b.) Wie lange bestehen die Beziehungen?
Die Beziehungsdauer ist unterschiedlich. Einige Personen sind seid über einem Jahr durch persönliche Trainingsbetreuung oder durch Sehen im Fitnessstudio bekannt. Andere haben erst vor kurzem ihren Vertrag abgeschlossen.
c.) Wie gut kennen sie sich im Fachvokabular aus?
Die Personen kennen sich wenig bis gut im Fachvokabular aus. Einfache Begriffe und Bedeutungen, wie zum Beispiel Grundkenntnisse über die Makronährstoffe, sind bekannt. Der Grund liegt darin, dass fast alle Personen Diät-Erfahrung bzw. Erfahrung mit einer „gesunden Ernährung“ gemacht haben (teilweise Weight Watchers, diverse Diäten aus Zeitschriften etc.).
d.) Grad der Aufgeschlossenheit
Die Aufgeschlossenheit wird als vorurteilslos abwartend analysiert. Man ist in erster Linie aufgeschlossen, da die meist propagierte Low Fat Ernährung bei den Zuhörern keinerlei langfristig positive Auswirkungen auf Körpergewicht, Gesundheit und Leistungsfähigkeit gezeigt hat. Allerdings haben sich die diversen klassischen Ernährungsempfehlungen über die Jahre gefestigt, so dass auch mit Skepsis unter den Zuhörern gerechnet werden muss.
4. Welche Informationen und Methoden versprechen bei diesen Zuhörern Erfolg?
Bei den Zuhörern sollten vor allem Vorfallshinweise sowie Vorführbeispiele zu Erfolg führen. Auch Vorteilsbezogene Informationen dürften sehr hilfreich sein.
5. Welche Informationen, Methoden oder Verhaltensweisen sollte ich bei diesem Zuhörerkreis vermeiden?
Die Zuhörer verfügen nur über geringes Fachwissen, so dass nicht zu spezifische bzw. zu stark fachliche Begriffe verwendet werden sollten. Nötige Wörter wie z.B. „hochglykämisch“, „Ketose“ oder „Glykämische Ladung“ müssen in einfacher und verständlicher Art und Weise erklärt werden. Zudem sollten die Zuhörer nicht mit genau zitierten Studien zugeworfen werden. Es ist ausreichend darauf hinzuweisen, dass ........ wissenschaftlich bewiesen wurde bzw. für ..... keine wissenschaftlichen Beweise vorliegen. Genauere Hinweise auf die verschiedenen Studien sind eher bei Fachpublikum angebracht. Da viele Zuhörer aufgrund der Trainertätigkeit bekannt sind bzw. das Publikum ausschließlich aus dem Fitnessstudio kommt sollte man sich eher etwas lockerer verhalten. Ein sehr wissenschaftliches Auftreten ist unangebracht. Sascha Gail Hausarbeit Ernährungsberater Allerdings sollte man auch nicht zu sehr dem lockeren Umgangston verfallen, um nicht unkompetent zu wirken.
5. Teilnehmerzahl
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