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Darstellung der Psychiatrie und der Klinikpatienten in Filmen

Referat (Ausarbeitung), 2006, 7 Seiten
Autor: Bachelor of Arts Marek Zalewski
Fach: Soziologie - Medizin und Gesundheit

Details

Kategorie: Referat (Ausarbeitung)
Jahr: 2006
Seiten: 7
Literaturverzeichnis: ~ 2  Einträge
Sprache: Deutsch
Archivnummer: V65775
ISBN (E-Book): 978-3-638-58265-0

Dateigröße: 124 KB


Textauszug (computergeneriert)

Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf
Hauptkurs „Soziologie sozialer Randgruppen“ SS 2006

Darstellung der Psychiatrie und der Klinikpatienten in Filmen

von: Marek Zalewski

 


 

Einleitung – Relevanz der Thematik

Wir beschäftigen uns mit dem Bild der Psychiatrie und der Psychiatriepatienten im Film. Film und Fernsehen sind Massenmedien mit dem Potenzial Stereotypen zu festigen, die Diskriminierung zur Folge haben und Ungerechtigkeit darstellen. Der Raub von Chancengleichheit ist ein Verstoß gegen die soziale Gerechtigkeit, insofern ein Unrecht und deshalb von ethischer Relevanz.

Vorgehensweise:

1. Darstellung der Psychiatrie und der Klinikpatienten im Laufe der Filmgeschichte.. 2
2. Ethische Schlussfolgerungen 5
3. Wie entstehen Stereotypen? - Erklärungsansätze 6
Literatur: 7

1. Darstellung der Psychiatrie und der Klinikpatienten im Laufe der Filmgeschichte

Argumentationsstrang:

Beschäftigung mit dem Bild der Psychiatrie relevant, weil Arzt dem psychisch Kranken nur gerecht werden kann, wenn er ihn in seinen sozialen Gefügen zu verstehen versucht notwenig, da jeder Mensch das Recht auf Anerkennung hat insbesondere: individuelle Anerkennung, ergänzt durch kulturelle Anerkennung und soziale Wertschätzung Problemfelder: Gesellschaft, die stigmatisiert und stereotypisiert, Diskriminierung und das Festigungspotenzial von Film und Fernsehen Frage: In welchem Bedeutungshorizont wurde die Psychiatrie im Laufe der Filmgeschichte dargestellt?

Phase I: Zehner- und Zwanzigerjahre

Die Stummfilmzeit stellte besondere Anforderungen an Dramaturgie und Bildkomposition. Prägung durch die Genres Komödie, Krimi und Horror. Erläuterungen erfolgen bei Maio anhand ausgewählter Filme

- Psychiatrische Klinik als Austragungsort der Komödie
Der erste Film zum Thema „Psychiatrie“ erschien 1906 (Dr. Dippy’s Sanitarium). Wieso Komödie? Psych. Einrichtung hat aus dramaturg. Gesichtspunkten geeigneten Hintergrund dargestellt, vor der sich eine Komödie entwickeln ließ. Die psych. Klinik diente hier nur als Kulisse

- Psychiatrische Klinik als Austragungsort des Krimis
Oft wiederbelebt ist die Darstellung der psych. Klinik aus kriminaler Perspektive. Die Rolle des Bösewichts wird oft dem Psychiater zugeschrieben, stilistische Mittel werden bewusst zur Entstehung einer spannenden Kulisse eingesetzt, auch expressionistische Elemente vorhanden

[...]


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