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Diploma Thesis, 2006, 111 Pages
Author: Sandra Häfner
Subject: Hotel Industry / Catering
Details
Tags: Yoga-Hotel, Beherbergungskonzept, Wellness-Ansatz
Year: 2006
Pages: 111
Grade: 2,0
Bibliography: ~ 50 Entries
Language: German
ISBN (E-book): 978-3-638-58428-9
File size: 571 KB
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Excerpt (computer-generated)
Hochschule Heilbronn
Fachbereich Wirtschaft 2
Studiengang Tourismusbetriebswirtschaft
Das Yoga-Hotel
Ein Beherbergungskonzept mit ganzheitlichem Wellness-Ansatz
Diplomarbeit
vorgelegt von: Sandra Häfner
vorgelegt am: 10.8.2006
Inhaltsverzeichnis
1 Einleitung ... 1
1.1 Problemstellung ... 2
1.2 Aufbau und Inhalt der Arbeit ... 3
2 Das Beherbergungswesen ... 4
2.1 Begriffliche Grundlagen ... 4
2.2 Der Hotelbetrieb ... 5
2.3 Beherbergungskonzepte ... 6
3 Wellness ... 10
3.1 Begriffliche Grundlagen ... 10
3.2 Die Entwicklung des Wellness-Tourismus ... 11
3.3 Motive und Zielgruppen ... 12
3.4 Probleme des Wellness-Trends ... 13
3.4.1 Mangelnde Übersichtlichkeit und Qualität ... 13
3.4.2 Fehlende Ganzheitlichkeit ... 14
3.5 Erfolgsfaktoren für Wellness-Hotels ... 14
4 Yoga ... 17
4.1 Begriffliche Grundlagen ... 17
4.2 Der achtgliedrige Pfad des Yoga ... 18
4.3 Hatha-Yoga ... 21
4.4 Yoga und Ernährung ... 22
4.5 Yoga und Vastu ... 25
5 Die Vision ... 27
5.1 Begriffliche Grundlagen ... 27
5.2 Das Yoga-Hotel ... 28
5.2.1 Die Hotelgestaltung ... 29
5.2.2 Verwendete Materialien ... 29
5.2.3 Das Ambiente ... 30
5.2.4 Die Zimmerausstattung ... 31
5.2.5 Die Verpflegung ... 32
5.2.6 Das Wellness- und Freizeitangebot ... 32
5.2.7 Die Mitarbeiter ... 33
5.2.8 Spezielle Anforderungen ... 38
6 Das Geschäftskonzept ... 42
6.1 Begriffliche Grundlagen, Zielgruppen und Funktionen ... 42
6.2 Rechtsform ... 44
6.3 Betreiberform ... 48
6.4 Die architektonische Machbarkeit ... 50
6.4.1 Die Betriebsgröße ... 50
6.4.2 Die Flächenaufteilung ... 51
6.5 Markt und Wettbewerb ... 54
6.5.1 Der Hotelmarkt in Deutschland ... 56
6.5.2 Der Wellness-Markt in Deutschland ... 57
6.5.3 Die Wellness-Hotellerie in Deutschland ... 58
6.5.4 Der Yoga-Markt in Deutschland ... 59
6.5.5 Yoga-Hotels in Deutschland ... 60
6.5.6 SWOT-Analyse ... 61
6.6 Marketing und Vertrieb ... 63
6.6.1 Produkt- und Leistungspolitik ... 64
6.6.1.1 Der Standort ... 65
6.6.1.2 Die Beherbergungsleistung ... 67
6.6.1.3 Die Verpflegungsleistung ... 68
6.6.1.4 Die Komplementärleistungen ... 69
6.6.2 Preispolitik ... 70
6.6.3 Distributionspolitik ... 72
6.6.4 Kommunikationspolitik ... 73
6.6.4.1 Mediawerbung ... 74
6.6.4.2 Direktmarketing und persönliche Kommunikation ... 75
6.6.4.3 Verkaufsförderung ... 76
6.6.4.4 Multimediakommunikation ... 77
6.6.4.5 Öffentlichkeitsarbeit ... 78
6.7 Die wirtschaftliche Machbarkeit ... 80
6.7.1 Budgetierung ... 80
6.7.1.1 Absatz- und Umsatzbudget ... 81
6.7.1.2 Personalplanung ... 82
6.7.1.3 Planerfolgsrechnung ... 86
6.7.2 Festlegung der Preise ... 88
6.7.2.1 Beherbergungsleistung ... 88
6.7.2.2 Verpflegungsleistung ... 89
6.7.2.3 Komplementärleistungen ... 91
6.7.3 Investitionsvolumenschätzung ... 91
6.7.3.1 Vorinvestitionskosten ... 91
6.7.3.2 Baukosten ... 92
6.7.3.3 Einrichtungskosten ... 93
6.7.3.4 Grundstückskosten ... 94
6.7.3.5 Pre-Opening-Kosten ... 94
6.7.4 Kennzahlenvergleich ... 95
6.7.5 Bewertung ... 97
7 Schlussbetrachtung ... 98
Literaturverzeichnis ... 100
1 Einleitung
„Wir müssen lernen, die materiellen Wunder der Technologie mit den spirituellen Bedürfnissen unserer menschlichen Natur in Einklang zu bringen.“1
Der Wertewandel, in dem wir uns seit längerer Zeit befinden, vollzieht sich über alle Bereiche des menschlichen Denkens und Handelns. Das materialistische Streben nach Verdienst und Prestige weicht dem Bedürfnis nach Selbstentfaltung und Integrität. Das narzisstische Grundmuster der anerzogenen Werte und Normen der Industriekultur scheint zu verblassen und mit ihm die Angst, nicht wunsch- oder normgerecht zu sein. Es reift die Erkenntnis, dass das übermäßige Streben nach Bewunderung, Anerkennung, Perfektion und Macht emotionales Wachstum verhindert und das persönliche Leben verarmen lässt. In dem Bewusstsein, Teil eines Ganzen zu sein, wächst die Bereitschaft, Fehler zuzugeben, offen zu kommunizieren und Emotionen zuzulassen. Dies wiederum wirkt sich positiv auf die Fähigkeit zur Weiterentwicklung und Selbsterfahrung aus.2 Die Rückbesinnung auf die universellen menschlichen Grundwerte Glück, Erfüllung, Freiheit, Frieden und Liebe verdrängt oberflächliche Denkweisen.3 Intelligenz wird nicht mehr nur mit analytischem Verstand, sondern auch mit sozialer Kompetenz in Verbindung gebracht. Die Positionen der Einzelkämpfer werden zunehmend von Team Playern übernommen. Gesundheit impliziert nicht nur körperliches, sondern auch geistiges und seelisches Wohlbefinden.
Das neue Lebensziel, das aus diesem Wertewandel hervorgeht, heißt: Ein gesunder Geist in einem gesunden Körper. Ein Kennzeichen dieses Bewusstseinswandels ist der aktuelle Wellness-Trend. Das Bedürfnis nach ganzheitlicher Gesundheit und Vitalität als Ausdruck eines positiven Lebensgefühls hat sich längst von einer Modeerscheinung zu einem beachtlichen Markt entwickelt, von dem nicht zuletzt die Tourismusbranche profitiert.
1.1 Problemstellung
Die Zahl der Wellness-Hotels ist in den vergangenen Jahren sprunghaft angestiegen. Zwischenzeitlich sieht sich der Konsument einer unüberschaubaren Angebotsvielfalt gegenüber, denn Wellness gilt bis heute für viele Hotels als Garant für hohe Auslastungszahlen. Ein Wellness-Hotel hingegen erfüllt nicht immer die Erwartungen der Gäste. Zumal diese durch den zunehmenden Wettbewerb, daraus resultierenden Überkapazitäten und den abgenutzten Wellness-Begriff kritischer und anspruchsvoller geworden sind.
Außerdem wächst die Einsicht, dass ein ganzheitliches Lebenskonzept nichts mit punktuellen Verwöhnprogrammen zu tun hat. Denn erst die Summe der einzelnen Teile ergibt das angestrebte nachhaltig positive Lebensgefühl. Die Zeit ist also reif für ein innovatives Hotel mit ganzheitlichem Wellness-Konzept, das dem Gast als Wegweiser zurück zu seiner Mitte dient. Auf diesem Weg ist Spiritualität und Kreativität ebenso wichtig wie körperliche und geistige Betätigung.
Ein weiteres Merkmal des Wertewandels ist die Erkenntnis, dass berufliche und persönliche Zufriedenheit eng miteinander verknüpft sind. Ein nachhaltig positives Lebensgefühl stellt sich also nur dann ein, wenn aus Beruf Berufung wird. Leider sind die meisten Unternehmen noch weit davon entfernt, entsprechende Voraussetzungen zu schaffen. Auch dieser wichtige Aspekt muss in ein ganzheitliches Hotelkonzept mit einbezogen werden. Glaubwürdigkeit kann nur ein Hotel erlangen, dessen Mitarbeiter sich mit der Unternehmensphilosophie identifizieren. Die Transformation dieser Unternehmensphilosophie in eine Lebensphilosophie und die Integration der Gäste zu einem Teil derselben, das ist die große Herausforderung, die an das Hotel und seine Mitarbeiter gestellt wird.
Ein Weg, Voraussetzungen zu schaffen, um diesen Ansprüchen gerecht zu werden, bietet das ganzheitliche Yoga-Hotelkonzept, das in der vorliegenden Arbeit vorgestellt werden soll.
1.2 Aufbau und Inhalt der Arbeit
In Kapitel 2 erfolgt zunächst ein Einblick in das Beherbergungswesen. Nach der Erörterung der begrifflichen Grundlagen und der Abgrenzung der Beherbergungsbetriebe wird auf den Hotelbetrieb als wichtigste Unterkunftsart eingegangen, um danach Kriterien für die Systematisierung von Beherbergungskonzepten aufzuzeigen.
[...]
1 John Naisbitt, amerikanischer Prognostiker: http://www.zitate.de, 28.7.2006
2 Vgl. Buer: Gestaltung von ganzheitlichen Managementsystemen im Hotel, S. 59 f.; vgl. Weinberger: Emotionales Management, S. 23
3 Vgl. Kofman: Meta-Management, S. 300 Das Yoga-Hotel – Ein Beherbergungskonzept mit ganzheitlichem Wellness-Ansatz
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