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Andy Warhol

Hausarbeit, 2005, 23 Seiten
Autor: Simone Marek
Fach: Kunst - Kunstpädagogik

Details

Veranstaltung: Seminar: Druckgrafik im Kunstunterricht
Institution/Hochschule: Universität zu Köln (Erziehungswissenschaftliche Fakultät)
Tags: Andy, Warhol, Seminar, Druckgrafik, Kunstunterricht
Kategorie: Hausarbeit
Jahr: 2005
Seiten: 23
Note: 2,0
Literaturverzeichnis: ~ 6  Einträge
Sprache: Deutsch
Archivnummer: V66306
ISBN (E-Book): 978-3-638-58955-0

Dateigröße: 180 KB


Textauszug (computergeneriert)

Universität zu Köln
Erziehungswissenschaftliche Fakultät
Seminar für Kunst und ihre Didaktik
Seminar: Druckgrafik im Kunstunterricht

Andy Warhol

Simone Marek

 

Inhaltsverzeichnis


1. Einleitung ... 3

2. Pop Art ... 4

3. Andy Warhol – Lebensgeschichte ... 5

3.1 Bis Ende 50er Jahre ... 5
3.2 Die 60er ... 6
3.3 Die 70er ... 9
3.4 Die 80er ... 10
3.5 Die 90er ... 10

4. Siebdruck als Druckverfahren ... 11

5. Andy Warhol im Kunstunterricht ... 13

5.1 Unterrichtseinstieg ... 14
5.2 Unterrichtsideen zu Andy Warhol ... 16
5.2.1 Unterrichtsschwerpunkt: Das Motiv ... 16
5.2.2 Unterrichtsschwerpunkt: Die Technik ... 19

6. Epilog ... 22

Quellen ... 23

 

 

1. Einleitung

Druckgrafik im Kunstunterricht in Betrachtung der Werke von Andy Warhol

Diese Thematik umfasst mehrere Varianten für den Unterricht der Primar- und Sekundarstufe und wirft somit viele Fragen auf: Was ist überhaupt Druckgrafik und der dazugehörige Siebdruck? Was hat es mit der Kunstrichtung Pop Art zu tun und wer ist eigentlich Andy Warhol? Warum sollte diese Thematik überhaupt im Kunstunterricht behandelt werden?
Druckgrafiken, wie Holzschnitte, Kupferstiche, Radierungen und Lithographien weisen eine lineare Struktur auf. Auch der Siebdruck gehört allgemein zu den Druckgrafiken und wird bei der Durchdruckgrafik angesiedelt.
In der Rangfolge der Kunstgattungen rangiert die Grafik heute meist auf Platz drei nach Malerei und Plastik.

Die Grafik diente zu Zeiten Dürers hauptsächlich als Kommunikationsmittel, im 19. Jahrhundert als Informationsmittel und Mitte des 20. Jahrhunderst entstand daraus die Pop Art als neue Kunstrichtung. Es kam sogar zu einer Art Grafikboom. Es erschienen viele Illustrationen, Karikaturen und Plakate, die in hohen Auflagen gedruckt wurden. Als ein beliebtes und schnelles Druckverfahren mit Massenherstellung, erwies sich der Siebdruck, den sich auch Andy Warhol (1928-87) zu Nutze machte. Glamour und Kommerz waren seine vorrangigen Objekte und Modelle. Die Theorie zur Kunstrichtung Pop Art, dem Künstler Andy Warhol und dessen Druckgrafikverfahren – dem Siebdruck – sind in Kapitel 2, 3 und 4 erarbeitet und vorgestellt.
Um Schülern diesen Künstler, dessen Werke und Herstellungsverfahren zu vermitteln, sollte eine interessante und praxisnahe Erarbeitung angewandt werden. In Kapitel 5 werden verschiedene Möglichkeiten für den Kunstunterricht in der Primar- und Sekundarstufe vorgestellt; teils aus verschiedenen Quellen ermittelt, teils selbst kreiert und entworfen.


2. Pop Art

Die Pop-Art (Abkürzung für popular art, „volkstümliche Kunst”) entstand aus dem abstrakten Expressionismus der vierziger und fünfziger Jahre. In den fünfziger und sechziger Jahren entstand die neue Kunstbewegung in zwei voneinander unabhängigen Richtungen in Großbritannien und den USA.
Die Bilder der Pop-Art wurden den Produkten der Massenindustrie angelehnt. Bekannteste Künstler sind Robert Rauschenberg, Jasper Jones, Roy Lichtenstein, Andy Warhol etc. Andere verwendeten die Objekte selbst, manchmal in überraschend verfremdeter Form. Neue Materialien wie Plastik, Kunstharzschaum und Acrylfarbe wurden bevorzugt. Diese Phase war bunt, schrill und sehr konsumbewusst
Zur Verwendung von Gegenständen aus der Massenkultur kam die Übernahme von Techniken der Massenproduktion. Robert Rauschenberg und Jasper Johns gaben das Einzelgemälde zugunsten von großen Bildfolgen auf, in denen jedes Bild das gleiche Motiv zeigte. Anfang der sechziger Jahre ging Andy Warhol einen Schritt weiter, indem er das aus der Massenproduktion das bekannte Siebdruckverfahren nutzte, um Hunderte identischer Drucke von Coca-Cola-Flaschen, Campbells Suppendosen und anderen Gegenständen herzustellen.


3. Andy Warhol – Lebensgeschichte


3.1 Bis Ende 50er Jahre

Andy Warhol wurde am 28. September 1928 in Forrest City, Pennsylvania als Andrew Warhola geboren. Ob diese Daten korrekt sind, ist fraglich, denn Warhol sagte dazu: “Mir ist lieber ich bleibe ein Rätsel. Ich spreche ohnehin nie gerne darüber, woher ich komme, und ich erfinde das alles jedes Mal neu, wenn mich jemand danach fragt.“
Seine Eltern stammen aus der damaligen Tschechoslowakei und siedelten in die USA über. Warhol wurde streng katholisch erzogen. Seine Kindheit verlief einsam und von Armut geprägt. Im Alter zwischen 9 und 10 Jahren bekam er eine Nervenkrankheit, die er in Interviews oft als Zusammenbrüche angab.
1945 absolvierte er die Highschool und studierte bis 1949 mit Abschluss Kunst. Sein Ziel war es Grafiker zu werden.
Nach dem Studium zog er zusammen mit seinem Freund Pearlstein nach New York. Dort war er als Schaufensterdekorateur und Werbegraphiker tätig.
Er erhielt Aufträge zur Herstellung von Illustrationen für Zeitungsartikel unter anderem der Zeitschrift Glamour.

 

[...]



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