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Sprache in der Sportberichterstattung. Ausführliche Spielberichte im historischen Vergleich

Untertitel: Lexik / Wortschatzanalyse

Hauptseminararbeit, 1998, 14 Seiten
Autor: Magister Ansgar Schwarzkopf
Fach: Germanistik - Linguistik

Details

Veranstaltung: Hauptseminar: Sprache der Sportberichterstattung
Institution/Hochschule: Philipps-Universität Marburg (NDL und Medienwissenschaft)
Tags: Wortschatzanalyse, Sportberichterstattung, Fußball, Lexik
Kategorie: Hauptseminararbeit
Jahr: 1998
Seiten: 14
Note: 2,75
Sprache: Deutsch
Archivnummer: V6643
ISBN (E-Book): 978-3-638-14175-8
ISBN (Buch): 978-3-638-92636-2
Dateigröße: 169 KB

Zusammenfassung / Abstract

Das Organon zur Textanalyse von H.D. Lesswell läßt sich in dem Satz: „Wer sagt was zu wem mit welchen Mitteln und in welcher Absicht?“ zusammenfassen. Diese Hausarbeit beschäftigt sich mit den `Mitteln´, noch enger gefaßt, mit der Lexik. Auch werden Funktionen der einzelnen Wortarten und die verwendeten Zeitformen untersucht, sowie ein kurzer Blick auf „Militärbegriffe“ in der Fußballsprache geworfen.


Textauszug (computergeneriert)

Sprache in der Sportberichterstattung.
Ausführliche Spielberichte im historischen Vergleich. Lexik/Wortschatzanalyse

von Ansgar Schwarzkopf



INHALT

-Die Metaphern in der schriftl. Sportsprache - Anmerkungen zur Kriegssprache

1 Allgemeine Unterschiede - Vergleich

2 Die Metaphern in der schriftlichen Sportsprache

2.1 Herkunftsbereiche der Metaphern
2.2 Anmerkung zur `Kriegssprache´ im Fußball
2.3 Die verwendung der sprachlichen Bilder in beiden zu untersuchenden Texten

3 Wortneubildungen in der Fußballsprache

Literaturliste

Kurze Einleitung:

Das Organon zur Textanalyse von H.D. Lesswell läßt sich in dem Satz: "Wer sagt was zu wem mit welchen Mitteln und in welcher Absicht?" zusammenfassen. Ich habe mich in meinem Teil dieser Hausarbeit mit den `Mitteln´ beschäftigt, noch enger gefaßt, mit der Lexik. Ich werde mich im Folgenden -neben einem allgemeinem Vergleich- mit den Funktionen der einzelnen Wortarten und mit den verwendeten Zeitformen auseinandersetzen, sowie einen kurzen Blick auf "Militärbegriffe" in der Fußballsprache werfen.

1. Allgemeine Unterschiede - Vergleich

Der auffälligste Unterschied zwischen den beiden Texten ist die Länge. Der Text aus den 50er Jahren ist - zählt man die reine Anzahl der Wörter - mehr als doppelt so lang wie der aus dem Jahr 1990, dessen Wortzahl in etwa der der Berichterstattung der 1. Halbzeit des 54er Textes entspricht.
Diese ausführliche Berichterstattung deutet darauf hin, daß das Medium zu der Zeit neben Fernsehen und Radio dieselbe funktion der Berichterstattung hatte. (Chronologische Berichterstattung)

Die Wortwahl ist 1990 etwas einfacher und damit verständlicher als noch 1954. Damals war die Wortwahl "braver" als 1990 ganz im
Gegensatz zur Überschrift ("Ungarischer Blitzstart - deutscher Gegenschlag")

Durch die relativ zahlreichen beiordnenden Konjunktionen entsthen Reihungen von Fakten, die für den Leser verständlich sind.

Superlative und superlativische Verstärkungen deuten auf patriotische/nationale Euphorie.

Der Spielbericht von 1990 verwendet Wörter, die so in jedem Spielbericht jeder Zeitung dieser Art zu finden sind.

2. Die Funktion der wichtigsten Wortarten in den vorliegenden Texten

a) Nomen:
Das Nomen bezeichnet im vorliegenden Text vor allem Personen (also Namen) und Sachen (Substantive), mit anderen Worten also meht "Konkreta" und weniger "Abstrakta".
Ebenso gehören z dieser Wortgruppe auch einige Komposita (= zusammengesetzte Hauptwörter) wie z. B. "Fußball-Gipfel", "Fußball-Geschichte", die mit Bindestrich versehen sind, obgleich sie orthographisch durchaus zusammengeschrieben werden könnten.

b) Numerale:

[...]


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