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Six Sigma

Termpaper, 2006, 14 Pages
Authors: Assi Rutzki, Ediz Demirkapilar, Ihab Taha, Elena Koneva
Subject: Economics / Business: Supply, Production, Logistics

Details

Event: Produktionsmanagement
Institution/College: University of Applied Sciences Berlin
Tags: Sigma, Produktionsmanagement
Category: Termpaper
Year: 2006
Pages: 14
Grade: 2,0
Bibliography: ~ 8  Entries
Language: German
Archive No.: V67249
ISBN (E-book): 978-3-638-60321-8

File size: 133 KB
Notes :
Einführung in die Welt von Six Sigma



Excerpt (computer-generated)

Fachhochschule für Technik und Wirtschaft Berlin
Fachbereich 3 / Wirtschaftswissenschaften 1
Lehrveranstaltung: Operatives Produktionsmanagement
Sommersemester 2006

Six Sigma

von: Assi Rutzki, Ediz Demirkapilar, Ihab Taha und Elena Koneva

 


Gliederung

1. Einleitung 1

2. Six Sigma im Überblick 1

2.1 Definition 1
2.2 Geschichte 2
2.3 Einführungsanforderungen 2
2.4 Ziele 3
2.5 TQM-Schwachstellen und Six Stigma-Lösungen 3

3. Wegweiser zu Six Sigma 4

4. Six Sigma Organisation und Prozess 5

4.1 Zentrale Akteure 5
4.2 DMAIC-Zyklus 6
4.3 DMADV-Zyklus 7

5. Fazit 8

6. Anhang 9

7. Abkürzungsverzeichnis 11

8. Literaturverzeichnis 12



 

1. Einleitung

Jack Welch, CEO von General Electric (GE) in den Jahren 1981-2001, beschreibt in seiner Biographie Six Sigma wie folgt:“... Six Sigma [dient] dazu, das Management zu verbessern, indem es den Managern Werkzeuge zur Lösung schwieriger Aufgaben an die Hand gibt. Der Kerngedanke von Six Sigma kann ein Unternehmen auf den Kopf stellen. Dieser Kerngedanke lautet, dass sich das Unternehmen auf den Kunden konzentrieren muss“.1 In dieser Hausarbeit werden wir einen Überblick über die Six Sigma-Methode geben. Im ersten Kapitel definieren wir die Methode, beschreiben ihre Geschichte, stellen die zentralen Anforderungen zu ihrer Einführung dar und erläutern wesentliche Unterschiede zwischen Total Quality Management (TQM) und Six Sigma.

Die Six Sigma-Methode wird grundsätzlich auf zwei Ebenen betrachtet, und zwar auf Unternehmensebene und auf Projektebene. Im zweiten Kapitel stellen wir auf Unternehmensebene den sogenannten Six Sigma-Wegweiser dar und beschreiben die Hauptkomponenten der Methode. Im anschließenden Kapitel erläutern wir auf Projektebene die zentralen Akteure und verknüpfen sie mit dem Beispielunternehmen General Electric. Ferner stellen wir in diesem Kapitel zwei idealtypische Herangehensweisen in einem Six Sigma-Projekt dar. Abschließend fassen wir unsere Erkenntnisse in einem Fazit zusammen.

2. Six Sigma im Überblick

2.1 Definition

Technisch gesehen ist Sigma ein Buchstabe des griechischen Alphabets, der s geschrieben wird. Er ist sowohl das Symbol als auch die Maßzahl für eine Prozessvariation. Unter Six Sigma versteht man eine Situation, in der die Variation eines einzelnen Prozess- oder Produktmerkmals - unter der Annahme einer Gaußschen Normalverteilung2 - so geringfügig ist, dass nur 3,4 Fehler in einer Mio. Möglichkeiten auftreten dürfen.3 Die Financial Times bezeichnet Six Sigma aus einer unternehmensstrategischen Betrachtungsweise als „...ein Programm, welches dazu geeignet ist, jedes Produkt, jeden Prozess und jede Transaktion nahezu fehlerfrei zu machen.“4

Eine weitere Darstellung bietet Mikel J. Harry5 an, der Six Sigma als einen Geschäftsprozess beschreibt, der es allen Unternehmen ermöglicht, ihre Geschäftsergebnisse drastisch zu verbessern. Die alltäglichen Aktivitäten werden mit Hilfe von Six Sigma so entwickelt und überwacht, dass dadurch die Kundenzufriedenheit steigt und die Verschwendung von Ressourcen abnimmt6.

2.2 Geschichte

In den späten 70er Jahren hat Motorola trotz gutlaufender Geschäfte gemerkt, dass in Bezug auf Qualität das Unternehmen in Gefahr ist, von den Japanern überholt zu werden. Anfang der 80er Jahre dann versuchte Motorola durch Mitarbeiterschulungen die Kundenzufriedenheit und die Qualität der Produkte zu verbessern.

Bill Smith, ein Manager bei Motorola, entwickelte 1986 ein Verbesserungsprogramm, welches den Namen „Six Sigma Mechanical Design Tolerancing“ trug. Es handelte sich dabei um einen Prototyp, der als TQM-Ansatz entwickelt wurde. Im Januar 1987 startete Motorola eine auf den Prototypen aufbauende Initiative mit dem Namen „Six Sigma-Quality“, die seit diesem Zeitpunkt im Unternehmen ausgebaut wird. Der Name Motorola wird aufgrund der Pionierarbeit immer mit Six Sigma verbunden sein. Seit der Entwicklung von Six Sigma bei Motorola haben weltweit zahlreiche Unternehmen verschiedenster Wirtschaftszweige die Six Sigma-Methode eingeführt.7

2.3 Einführungsanforderungen

[...]


1 Vgl. „Was zählt“, S. 343

2 s. Abbildung 1 im Anhang

3 Bergmann,Krosild, Magnusson, S.5

4 Bergmann,Krosild, Magnusson, S.4

5 ein ehemaliger Motorola-Manager, der die Six Sigma-Academy in Scottsdale leitet

6 vgl. Bergmann, Faber, Krosild, Magnusson, S. 19

7 s. Abb. 2 im Anhang


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