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Scholary Paper (Seminar), 2002, 21 Pages
Author: M.A. Sina Neumann
Subject: Communications: Intercultural Communication
Details
Institution/College: http://www.uni-jena.de/ (Philosophisches Institut und Wirtschaftswissenschaftliches Institut)
Tags: Stereotype/Vorurteile/Fremdbilder
Year: 2002
Pages: 21
Grade: 1,3
Bibliography: ~ 18 Entries
Language: German
ISBN (E-book): 978-3-638-14245-8
ISBN (Book): 978-3-638-78699-7
File size: 131 KB
Bilder sind nicht enthalten, die Quellen sind trotz dessen angegeben und es darf auch gern selbst dort gestöbert werden
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Abstract
"Oh großer Geist bewahre mich davor, über einen Menschen zu urteilen, ehe ich nicht eine Meile in seinen Mokassins gegangen bin." In dieser indianischen Weisheit liegt der Kern der folgenden Arbeit, deren Thema die Darstellung und Bewertung der amerikanischen Deutschen- und Deutschlandbilder sein sollen. Dabei beginnt die Betrachtung bereits in der Antike. Das Deutschenbild Amerikas bedeutet gleichzeitig eine Vereinfachung desselben, da dieses - durch die Zusammensetzung des amerikanischen Volkes aus vielen verschiedenen Nationalitäten - nicht einheitlich ist. Das Nationale stellt jedoch dennoch einen äußerst wichtigen Faktor bei der Stereotypenbildung dar. Es prägt die groben Züge des Deutschen- und Deutschlandbildes, während andere Gruppenbindungen die feinen Züge gestalten. Da diese anderen Gruppen - vor allem Frauen, die Intelligenz, die feinen Leute und das Militär - über das Nationale hinaus betrachtet werden müssten und dabei internationale gruppenspezifische Deutschenbilder entstehen würden, so werden in dieser Arbeit nur die durch das Nationale geprägten Stereotypen zur Ermittlung des amerikanischen - und damit nicht internationalen - Deutschen- und Deutschlandbildes betrachtet. Die verwendeten Begrifflichkeiten des Stereotyps, des Vorurteils und des Images lehnen sich an die Einführung in die Iinterkulturelle Wirtschaftskommunikation durch Prof. Jürgen Bolten der Friedrich-Schiller- Universität Jena an.
Excerpt (computer-generated)
Seminar Theorie IWK
Friedrich- Schiller- Universität Jena
Deutschen- und Deutschlandbilder
am Beispiel Amerika
22.08.2002
von
Sina Neumann
I. Inhaltsverzeichnis
1. Einleitung ... 3
2. Das Germanenbild von der antike bis zum Mittelalter als Grundlage
der amerikanischen Deutschen- und Deutschlandbilder ... 3
2.1. Das Bild in der Antike ... 3
2.2. Das byzantinische Bild ... 4
2.3. Das Bild im Mittelalter ... 4
3. Die Anfänge der amerikanischen Deutschen- und
Deutschlandbilder ... 5
3.1. Die Deutschenbilder in der amerikanischen Literatur ... 6
3.2. Deutschenbilder in den amerikanischen Sitcoms und Filmen ... 9
3.3. Die Deutschenbilder in der amerikanischen Unterhaltungsmusik ... 11
4. Die Deutschenbilder nach Typen und das stereotypisierte
Deutschlandbild ... 13
4.1. Der Biertrinker in Lederhosen ... 13
4.2. Der Militarist ... 14
4.3. Der Wirtschaftswunder-Deutsche ... 15
4.4. Der Epcot - Deutsche ... 15
4.5. Das stereotypisierte Deutschlandbild ... 16
5. Schlussbemerkung ... 17
Bibliografie
Anhang
1. Einleitung
"Oh großer Geist
bewahre mich davor,
über einen Menschen zu urteilen,
ehe ich nicht eine Meile
in seinen Mokassins gegangen bin."
In dieser indianischen Weisheit liegt der Kern der folgenden Arbeit, deren Thema die Darstellung und Bewertung der amerikanischen Deutschen- und Deutschlandbilder sein sollen. Dabei beginnt die Betrachtung bereits in der Antike. Das Deutschenbild Amerikas bedeutet gleichzeitig eine Vereinfachung desselben, da dieses - durch die Zusammensetzung des amerikanischen Volkes aus vielen verschiedenen Nationalitäten - nicht einheitlich ist. Das Nationale stellt jedoch dennoch einen äußerst wichtigen Faktor bei der Stereotypenbildung dar. Es prägt die groben Züge des Deutschen- und Deutschlandbildes, während andere Gruppenbindungen die feinen Züge gestalten. Da diese anderen Gruppen - vor allem Frauen, die Intelligenz, die feinen Leute und das Militär - über das Nationale hinaus betrachtet werden müssten und dabei internationale gruppenspezifische Deutschenbilder entstehen würden, so werden in dieser Arbeit nur die durch das Nationale geprägten Stereotypen zur Ermittlung des amerikanischen - und damit nicht internationalen - Deutschen- und Deutschlandbildes betrachtet.
Die verwendeten Begrifflichkeiten des Stereotyps, des Vorurteils und des Images lehnen sich an die Einführung in die IWK an.
2. Das Germanenbild von der Antike bis zum Mittelalter als Grundlage der amerikanischen Deutschen- und Deutschlandsbilder
2.1. Das Bild in der Antike
Bereits in der Antike wird das Germanenbild durch den Kontakt der Germanen mit den Römern in Kampf, Politik und Handel geschaffen. Die Berichte können jedoch nicht als objektiv gewertet werden, da die römischen Soldaten oder Händler diese zu Kriegszeiten, beziehungsweise unter der Betrachtung der Standesunterschiede erstellen. In der Zeit des Christentums tritt nun auch noch der religiöse Standpunkt hinzu. So werden die Germanen als Heiden und Ketzer betitelt. Im Gegensatz zu den Römern stellen sie "unkultivierte, wilde Reichsfeinde" dar.
[...]
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