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Autor: Chris Muszalik
Fach: Wirtschaft - Controlling
Details
Institution/Hochschule: European University at St. Petersburg
Tags: Verschiedene, Kennzahlensysteme, Controlling, Projekt
Jahr: 2006
Seiten: 19
Note: 2,0
Literaturverzeichnis: ~ 17 Einträge
Sprache: Deutsch
Dateigröße: 426 KB
ISBN (E-Book): 978-3-638-60432-1
ISBN (Buch): 978-3-638-75407-1
Auf Kennzahlen und Kennzahlensysteme kann kein Unternehmen verzichten. Durch diese Instrumente erhält das Management die Möglichkeit, Kausalzusammenhänge sowie Ursachen und Wirkungen anderer Einflüsse zu erkennen. Die erforderlichen Daten für das Controlling stammen aus dem Rechnungswesen, d.h. der Finanzbuchhaltung sowie der Kosten- und Leistungsrechnung.
Zusammenfassung / Abstract
Auf Kennzahlen und Kennzahlensysteme kann kein Unternehmen verzichten. Durch diese Instrumente erhält das Management die Möglichkeit, Kausalzusammenhänge sowie Ursachen und Wirkungen anderer Einflüsse zu erkennen. Die erforderlichen Daten für das Controlling stammen aus dem Rechnungswesen, d.h. der Finanzbuchhaltung sowie der Kosten- und Leistungsrechnung. Die Schwierigkeit bei der Verarbeitung der Informationen besteht in der sinnvollen und aussagefähigen Verdichtung sowie der Gegenüberstellung des Informationsmaterials. Jedoch sind Kennzahlen und Kennzahlensystem wichtig für Analysen, Prognosen, Planung, Steuerung und Kontrollen und werden außerdem herangezogen für die Frühwarnung, Früherkennung und Frühaufklärung und dienen insbesondere folgenden Funktionen: • Als Maßstab und Maßgröße, • Als Zielgröße und • Als Kontrollgröße. In Anbetracht der Komplexität sollen Kennzahlen eine Auslese von Daten aus einer Vielzahl von Aufschreibungen ermöglichen und tragen somit zur Verminderung der Unsicherheit bei der Entscheidungsfindung bei. Folgende Definition verdeutlichen die Begriffe Kennzahlen und Kennzahlensysteme: „Kennzahlen können als quantitativ ausgedrückte Informationen angesehen werden, die als bewusste Verdichtung der komplexen Realität über zahlenmäßig erfassbare betriebswirtschaftlich relevante und direkt erfassbare Sachverhalte informieren wollen“ (Krystek/Müller-Stewens 1993, S. 45). „Ein Kennzahlensystem ist als eine geordnete Gesamtheit von Kennzahlen zu verstehen, die in einer Beziehung zueinander stehen und so als Gesamtheit über einen Sachverhalt vollständig informieren“ (Horváth 1996, S. 546). Es können verschiedene Arten von Kennzahlen unterschieden werden, aber immer nach einem gängigen Muster. In Abbildung 1 wird zwischen Grundzahlen und Verhältniszahlen unterschieden (vgl. Zdrowomyslaw 2001, S. 660 ff.). • Verhältniszahlen werden weiter unterteilt in Gliederungs-, Beziehungs- und Indexzahlen. • Richtzahlen werden als besondere Kennzahlenart angesehen. • Es empfehlenswert mit Verhältniszahlen zu arbeiten, die Zusammenhänge zwischen zwei betriebswirtschaftlichen Daten widerspiegeln, denn diese sind sinnvoller und leichter zu überschauen als absolute Zahlen.
Textauszug (computergeneriert)
Verschiedene Kennzahlensysteme (Scorecards) im Überblick
von: Chris Muszalik
Inhaltsverzeichnis
Abkürzungsverzeichnis II [in der Downloaddatei vorhanden]
Abbildungsverzeichnis III [in der Downloaddatei vorhanden]
1 Sinn und Bedeutung von Kennzahlen 1
1.1 Beispiele für Kennzahlensysteme 2
1.1.1 Du Pont Kennzahlensystem 4
1.1.2 Kennzahlensystem des Zentralverbandes der Elektrotechnik- und Elektronikindustrie 6
1.1.3 Rentabilitäts-Liquiditäts-Kennzahlensystem 8
1.1.4 Balance Scorecard 9
1.1.4.1 Entstehung der Balanced Scorecard 9
1.1.4.2 Gründe für die Balanced Scorecard 10
1.1.4.3 Aufbau der Balanced Scorecard 11
1.1.4.4 Ursache-Wirkungskette 12
Literaturverzeichnis
1 Sinn und Bedeutung von Kennzahlen
Auf Kennzahlen und Kennzahlensysteme kann kein Unternehmen verzichten. Durch diese Instrumente erhält das Management die Möglichkeit, Kausalzusammenhänge sowie Ursachen und Wirkungen anderer Einflüsse zu erkennen. Die erforderlichen Daten für das Controlling stammen aus dem Rechnungswesen, d.h. der Finanzbuchhaltung sowie der Kosten- und Leistungsrechnung. Die Schwierigkeit bei der Verarbeitung der Informationen besteht in der sinnvollen und aussagefähigen Verdichtung sowie der Gegenüberstellung des Informationsmaterials. Jedoch sind Kennzahlen und Kennzahlensystem wichtig für Analysen, Prognosen, Planung, Steuerung und Kontrollen und werden außerdem herangezogen für die Frühwarnung, Früherkennung und Frühaufklärung und dienen insbesondere folgenden Funktionen:
• Als Maßstab und Maßgröße,
• Als Zielgröße und
• Als Kontrollgröße.
In Anbetracht der Komplexität sollen Kennzahlen eine Auslese von Daten aus einer Vielzahl von Aufschreibungen ermöglichen und tragen somit zur Verminderung der Unsicherheit bei der Entscheidungsfindung bei. Folgende Definition verdeutlichen die Begriffe Kennzahlen und Kennzahlensysteme: „Kennzahlen können als quantitativ ausgedrückte Informationen angesehen werden, die als bewusste Verdichtung der komplexen Realität über zahlenmäßig erfassbare betriebswirtschaftlich relevante und direkt erfassbare Sachverhalte informieren wollen“ (Krystek/Müller-Stewens 1993, S. 45).
„Ein Kennzahlensystem ist als eine geordnete Gesamtheit von Kennzahlen zu verstehen, die in einer Beziehung zueinander stehen und so als Gesamtheit über einen Sachverhalt vollständig informieren“ (Horváth 1996, S. 546). Es können verschiedene Arten von Kennzahlen unterschieden werden, aber immer nach einem gängigen Muster. In Abbildung 1 wird zwischen Grundzahlen und Verhältniszahlen unterschieden (vgl. Zdrowomyslaw 2001, S. 660 ff.).
• Verhältniszahlen werden weiter unterteilt in Gliederungs-, Beziehungs- und Indexzahlen.
• Richtzahlen werden als besondere Kennzahlenart angesehen.
• Es empfehlenswert mit Verhältniszahlen zu arbeiten, die Zusammenhänge zwischen zwei betriebswirtschaftlichen Daten widerspiegeln, denn diese sind sinnvoller und leichter zu überschauen als absolute Zahlen.
Abbildung 1: Arten von Kennzahlen [Abbildung in der Downloaddatei vorhanden]
1.1 Beispiele für Kennzahlensysteme
Grundsätzlich besteht auch die Möglichkeit, Kennzahlen zu einem System zusammenzuführen, das dann als Kennzahlenkombination bzw. –system bezeichnet wird.
Abbildung 2: Kennzahlenzerlegung [Abbildung in der Downloaddatei vorhanden]
Mit Kennzahlensystemen wird versucht, die betriebswirtschaftlichen Interdependenzen von Einzelaussagen deutlich zu machen, um die Qualität der Gesamtaussage so zu verbessern. Betriebswirtschaftliche Kennzahlensysteme enthalten mindestens zwei betriebswirtschaftliche Kennzahlen, die in rechnerischer Verknüpfung oder in einem Systematisierungszusammenhang zueinander stehen. Somit enthält ein Kennzahlensystem Informationen über einen oder mehrere betriebswirtschaftliche Sachverhalte. In der Praxis und Theorie wird zwischen zwei Formen von Kennzahlensystemen unterschieden (vgl. Meyer 1994, S. 42):
• Ordnungssysteme: Sie teilen die Kennzahlen bestimmten Tatbeständen zu und erfassen hierdurch bestimmte Aspekte der Unternehmung.
• Rechensysteme: Sie beruhen auf rechnerische Zerlegung von Kennzahlen und haben die Struktur einer Pyramide.
1.1.1 Du Pont Kennzahlensystem
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