Bitte warten
Bitte installieren Sie den Flash Player, wenn kein E-Book erscheint.
Hausarbeit, 2006, 24 Seiten
Autor: David Bayer
Fach: Gesundheitswissenschaften
Details
Tags: Sozialisationskonzept, Hurrelmann, Bedeutung, Sozialisation, Gesundheit, Beispiel, Zusammenspiels, Arbeit, Gesundheit, Betrachtungen
Jahr: 2006
Seiten: 24
Note: 1,3
Literaturverzeichnis: ~ 30 Einträge
Sprache: Deutsch
ISBN (E-Book): 978-3-638-60641-7
Dateigröße: 137 KB
Andere Nutzer haben sich auch für folgende Titel interessiert:
Textauszug (computergeneriert)
Hamburger Fern-Hochschule
Studiengang Pflegemanagement
Studienfach Gesundheitswissenschaft
Hausarbeit zum Themenkomplex
Das Sozialisationskonzept von K. Hurrelmann
Zur Bedeutung der beruflichen Sozialisation für die Gesundheit am Beispiel des Zusammenspiels von (Pflege-) Arbeit und Gesundheit – mit kritischen Betrachtungen
David Bayer
Frühjahrssemester 2006
Inhaltsverzeichnis
1 Zu Aufbau und Abgrenzung des Themas 3
1.1 Gesundheitswissenschaften 3
1.2 Sozialisation 4
1.3 Klaus Hurrelmann und sein Zugang 5
1.3.1 Traditionelle Sozialisationstheorien 5
1.3.2 Moderne Sozialisationstheorien 6
2 Berufliche Sozialisation und Gesundheit & Krankheit 7
2.1 Personale Faktoren für Gesundheit & Krankheit 7
2.1.1 Kindesalter 7
2.1.2 Jugendlichenalter 7
2.1.3 Erwachsenenalter 8
2.2 Soziale und ökonomische Faktoren 9
2.2.1 Studien zu ökonomischen Hintergründen 9
2.2.2 Soziale Hintergründe 11
2.3 Arbeit und Gesundheit 11
2.3.1 Pflegeberuf: Berufung oder Profession? 12
2.3.2 Soziale Identität durch Beruf 13
2.3.3 Pflegeberuf ‚inside’ 14
2.3.4 Pflegemarkt-Entwicklung 15
2.3.5 Arbeitskraftware – macht Lohnarbeit glücklich? 16
3 Zusammenfassung und Ausblick 19
Literaturverzeichnis 22
1 Zu Aufbau und Abgrenzung des Themas
Das Phänomen Sozialisation ist am Gesundheitsverhalten von Menschen – im Sinne von Individuen der Gesellschaft – sehr gut nachvollziehbar. Die Bedeutung für die Entwicklung von Gesundheit wird daraus deutlich.
Insbesondere auf die berufliche Sozialisation wird eingegangen, verdeutlicht am Beispiel von Pflegearbeit. Schließlich folgt noch eine kritische Auseinandersetzung mit dem Begriff „Arbeit“ an sich, besonders betont in Bezug auf Gesundheit. Einleitend folgen zunächst einige Begriffsabgrenzungen.
1.1 Gesundheitswissenschaften
Im Gegensatz zum angloamerikanischen Raum, ist die wissenschaftliche Disziplin der Gesundheitswissenschaften im deutschsprachigen Raum eine relativ junge.
Die Entwicklungsgeschichte wird unterschiedlich interpretiert. Zum einen wird die Institutionalisierung der Gesundheitsförderung als praktische Auswirkung einer sich gerade erst bildenden Gesundheitswissenschaft in unserer Gesellschaft gesehen (eine Professionsentwicklung, die eine Disziplinwerdung nach sich zieht – und in der Folge auch umgekehrt). Dieser Prozess, der seine frühen Anfänge bereits im 18. Jahrhundert hatte, wird ergänzt und ist historisch verknüpft mit der Emanzipationsbewegung der Frauen (vgl. MÜHLUM et al. 1997, 11ff).
Einen anderen Ansatz liefert KLAUS HURRELMANN: Er ortet den entwicklungsgeschichtlichen Beginn der Gesundheitswissenschaften in der für ihn unbefriedigenden Diskrepanz zwischen dem medizinischen Fortschritt der letzten Jahrhunderte und dem nicht nur weiter existierenden Vorhandensein, sondern sogar der quantitativen und qualitativen Zunahme von Krankheiten, vor allem aus dem chronischen, allergischen und psychosomatischen Kreis. Daraus schließt er, dass das „vorhandene medizinische und psychische Versorgungssystem teilweise ungezielt und nicht so effizient“ reagiert, wie es notwendig wäre (HURRELMANN 1998, Vorwort).
MÜHLUM et al. grenzen und verknüpfen die Gesundheitswissenschaft1 unter anderem auch von, bzw. mit der Pflegewissenschaft (ab). Gemein haben sie den teilweise ähnlichen historischen Kontext, die relativ junge Entwicklung und den derzeitigen Hauptverbreitungsweg in Deutschland, der vornehmlich über Fachhochschul-Studiengänge erfolgt.
1.2 Sozialisation
Nach dem Wortsinn ist ‚Sozialisation’ vom lateinischen ‚sozialisieren’2 hergeleitet. Das Suffix ‚ation’ stellt das Resultat der Handlung des zugrunde liegenden Verbs dar (CANOO-ENGENEERING, 2006). Es handelt sich also um eine „Vergesellschaftlichung“.
In der Sozialwissenschaft wird der Begriff verwendet, um die Entwicklung der Persönlichkeit im Spielraum zwischen der individuellen, komplexen Umweltinteraktion und den sozialen Beziehungen innerhalb dieser Umwelt zu bezeichnen. Ziel dieses lebenslangen Prozesses ist die Verinnerlichung von Normen, Werten und Repräsentationen und das Einnehmen einer gesellschaftlichen Rolle (WIKIPEDIA, 2006).
„Als ‚erfolgreiche Sozialisation′ sehen wir ein hohes Maß an Symmetrie von objektiver und subjektiver Wirklichkeit (und natürlich Identität) an. Umgekehrt muss demnach ‚erfolglose Sozialisation’ als Asymmetrie zwischen objektiver und subjektiver Wirklichkeit verstanden werden." (LUCKMANN/BERGER 2003, 175).
1.3 Klaus Hurrelmann und sein Zugang
HURRELMANN nennt vier konkrete Schritte als Arbeitsprogramm der Gesundheitswissenschaften.
Der erste lautet: „Analyse der körperlichen, seelischen und sozialen Bedingungen und Kontexte der Gesundheitsentwicklung und der Verbreitung von Gesundheits- und Krankheitszuständen in der Bevölkerung.“ – die weiteren Punkte beschreiben dann die Schritte zur Aufhebung der analysierten Hintergründe (vgl. HURRELMANN 1998, 6). Diese Analyse stellt nun eine direkte Verbindung zu seinem Interesse an der Sozialisationstheorie dar.
1.3.1 Traditionelle Sozialisationstheorien
[...]
1 „Gesundheitswissenschaft“ wird bei MÜHLUM et al. (1997, 306) als Bezeichnung der normativen Fixierung und als praxiswissenschaftlicher Diskurs genannt, während „Gesundheitswissenschaften“ den metatheoretischen Wissenschaftsdiskurs bezeichnet.
2 = “vergesellschaften“ (Wahrig 1977)
Kommentare
Bisher keine Kommentare
Andere Nutzer haben sich auch für folgende Titel interessiert:
Das Sozialisationskonzept von K. Hurrelmann - Zur Bedeutung der Sozialisation für die Gesundheit
Autor: Christian AckermannPflegemanagement / Sozialmanagement, 2005 Als PDF-Datei downloaden für 7,99 EUR
Bedeutung von 'peer-groups' in der Sozialisation Jugendlicher
Autor: Carsten RauerSoziologie - Kinder und Jugend, 2001 Als PDF-Datei downloaden für 4,99 EUR
Gesundheitsförderung im Betrieb Krankenhaus
Autor: Stefan HartmannGesundheitswissenschaften, 2005 Als PDF-Datei downloaden für 8,99 EUR
Die Bedeutung und der Erwerb von sozialen Rollen unter besonderer Berücksichtigung des Geschlechts
Autor: Susan DörflerSozialpädagogik / Sozialarbeit, 2004 Als PDF-Datei downloaden für 5,99 EUR
Pflegeorganisation - Problematik und Situation von pflegenden Angehörigen
Autor: Ralf BabukePflegemanagement / Sozialmanagement, 2005 Als PDF-Datei downloaden für 12,99 EUR
Typisch Mann? Typisch Frau? - Geschlecht und soziale Rolle -
Autor: Ulrike RoppeltPädagogik - Päd. Soziologie, 1999 Als PDF-Datei downloaden für 10,99 EUR
Effektivität von Skills Labs zum Erlernen pflegepraktischer Fertigkeiten
Autor: Birte EilersPflegewissenschaften, 2003 Als PDF-Datei downloaden für 8,99 EUR
Dieser Text kann über folgende URL aufgerufen und zitiert werden: