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Autor: Sabine Neumann
Fach: Pädagogik - Päd. Psychologie
Details
Institution/Hochschule: Universität Paderborn (Pädagogik)
Tags: Verhaltensmodifikation, VT, Verhaltenstherapie
Jahr: 1999
Seiten: 24
Note: 2
Sprache: Deutsch
Dateigröße: 80 KB
ISBN (E-Book): 978-3-638-14346-2
Textauszug (computergeneriert)
Universität Paderborn
Vorlesung: Hauptkonzepte der Erziehungswissenschaft
Hausarbeit
zum Thema:
Verhaltensmodifikation
Sabine Neumann
WS 1998/99
Inhaltsverzeichnis:
1. Zielsetzung ... 3
2. Das Konzept der Verhaltensmodifikation ... 4
2.1 Klassische Konditionierung ... 5
2.2 Operantes Konditionieren ... 5
2.3 Verstärkerprogramme ... 6
2.4 Der Faktor Zeit ... 7
2.5 Verstärkerarten ... 7
2.5.1 Primäre und sekundäre Verstärkung ... 7
2.5.2 Kontinuierliche und intermittierende Verstärker ... 7
3. Interventionsmöglichkeiten ... 8
4. Fallbeispiel Annica ... 9
5. Diagnose des Fallbeispiels Annica auf der Basis des Konzeptes der Verhaltensmodifikation ... 11
6. Intervention ... 13
7. Beurteilung des Vorgehens und des Konzeptes ... 6
8. Literaturverzeichnis ... 18
1. Zielsetzung:
Mein Ziel ist es, durch mein ausgewähltes Konzept - das Konzept der
Verhaltensmodifikation - das Verhalten des Kindes aus meinem Fallbeispiel zu erkennen und es vor allem so zu lösen, wie es für alle Beteiligten am besten ist.
Dabei muß ich zuerst die Ziele in beobachtbare Verhaltensbegriffe übersetzen, d.h. ich muß mir darüber klar werden, was ich genau verändern möchte und wie das Kind sich hinterher verhalten soll.
Genauso wichtig ist es zu überlegen, unter welchen Bedingungen das Kind sich anders verhalten soll, d.h. ich muß mir die Situation/Situationen genau anschauen, indenen das Kind sich nicht so verhält wie es sollte.
Zusätzlich muß ich darüber nachdenken, wie ich beurteilen kann, daß mein Ziel erreicht ist.
Andererseits muß ich über die Legitimation der Ziele nachdenken, d.h. darüber, warum das Ziel wichtig ist.
Insbesondere ist es wichtig, daß man überlegt, für wen dieses Ziel wichtig ist - in meinem Fallbeispiel wäre die Überlegung notwendig, ob das Ziel nur für die Eltern von Nutzen ist oder ob dieses Ziel auch dem Kind etwas bringt.
In meinem Fallbeispiel möchte ich erreichen, daß das Kind nicht mehr so oft Wutanfälle bekommt und das Kind gleichzeitig merkt, daß es durch "akzeptierbare" Verhaltensweisen seine eigenen Bedürfnisse befriedigen kann.
Dies müßte das Verhältnis zwischen den Eltern und dem Kind entspannen.
2. Das Konzept der Verhaltensmodifikation:
Es gibt drei Grundannahmen:
- Jedes Verhalten, egal ob es gut oder schlecht ist, ist gelernt.
- Daraus folgert, daß demnach auch jedes Verhalten veränderbar ist.
- Jeder, der mit den Methoden der Verhaltensmodifikation arbeitet, muß über das Lernen gut informiert sein, damit er das Verhalten analysieren kann und dann überlegen kann, was man tun kann, um das Verhalten zu ändern.
[...]
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