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Scholarly Research Paper, 2006, 28 Pages
Author: Diplom Betriebswirtin (FH) Bianca Heidt
Subject: Economics / Business: General
Details
Institution/College: University of Applied Sciences Offenburg
Tags: Budgetierung, Darstellung, Beurteilung, Steuerungskonzeptionen, Rechnungswesen/Controlling
Year: 2006
Pages: 28
Grade: 1,7
Bibliography: ~ 17 Entries
Language: German
ISBN (E-book): 978-3-638-61169-5
File size: 659 KB
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Abstract
1. Einleitung Unternehmensführer streben nach Wettbewerbserfolgen, neuen Innovationen, niedrigen Kosten, einem erstklassigen Führungsteam und treuen Kunden, doch diese Ziele bleiben meistens ein Traum. Ein Grund hierfür ist wohl die Tatsache, dass die Budgetierung zu kostenintensiv ist, zu viel Zeit in Anspruch nimmt, wenig Nutzen erzeugt und im heutigen Wettbewerbsumfeld unzeitgemäß ist. Allein die operative Planung und Budgetierung vereinnahmt 75 % bis 95 % der Ressourcen der Mitarbeiter des zentralen und dezentralen Controllings. Mangelnden Zielvorgaben des Top Managements sorgen dafür, dass es selten gelingt einen Budgetentwurf zu erstellen der ihren Ansprüchen genügt. Wiederkehrende Planungsschleifen bzw. zeitaufwendige Überarbeitung der Pläne sind die Folge. Hinzu kommt, dass Budgets für ein stabiles Umfeld erschaffen wurden, in der Realität jedoch ein sich sprunghaft veränderndes Wettbewerbsumfeld sowie verkürzte Produkt- und Strategiezyklen vorherrschen. Um dem entgegen zu wirken wurden von vielen Firmen halb- oder vierteljährliche, anstelle der jährlich durchgeführten, Planungs- und Budgetierungsprozesse eingeführt. Diese lieferten zwar aktueller Zahlen für das Management, führten aber zu vermehrter Arbeitsbelastung und folglich auch zu einem Anstieg der Kosten. Demnach verwundert es nicht, dass die Kritik an der klassischen Budgetierung in den vergangenen Jahren drastisch zugenommen hat und eine Verbesserung von Planung und Budgetierung auch in der Unternehmenspraxis zunehmend an Bedeutung erlangt hat. Aufgrund der genannten Nachteile sollen im Rahmen dieser Arbeit Verbesserungen und Alternativen, weg von der ursprünglichen Budgetierung hin zu neuen Budgetierungsmöglichkeiten, aufgezeigt werden. Hierzu wird in Kapitel 2 kurz auf die traditionelle Budgetierung, welche in den meisten Unternehmen noch vorherrscht, eingegangen. Kapitel 3 veranschaulicht das Konzept der Zero Based Budgeting.
Excerpt (computer-generated)
Hochschule Offenburg
Rechnungswesen / Controlling
Budgetierung: Darstellung und kritische Beurteilung neuer Steuerungskonzeptionen
Bianca Heidt
Inhaltsverzeichnis
1. Einleitung ... 1
2. Die traditionelle Budgetierung ... 3
3. Zero Based Budgeting ... 4
3.1 Erläuterung ... 4
3.2 Vorraussetzung und Kritik ... 4
4. Beyond Budgeting ... 5
4.1 Erläuterung ... 5
4.1.1 Prinzipien ... 5
4.1.2 Zielfestlegung ... 6
4.1.3 Ressourcen ... 7
4.1.4 Relativer Leistungsvertrag ... 7
4.2 Instrumente ... 8
4.2.1 Balanced Scorecard ... 8
4.2.2 Rolling Forecasting ... 8
4.2.3 Benchmarking ... 9
4.3.4 Activity Based Management und Activity Based Costs ... 10
4.3 Vorraussetzungen und Kritik ... 10
4.4 Beispiel ... 13
5. Better Budgeting ... 14
5.1 Erläuterung ... 14
5.2 Verbesserungen ... 14
5.3 Umsetzung und Kritik ... 16
6. Advanced Budgeting ... 17
6.1 Erläuterung ... 17
6.2 Prinzipien ... 17
6.3 Planungsinstrumente ... 19
6.4 Vergütung ... 19
6.5 Umsetzung und Kritik ... 19
6.6 Beispiel ... 20
7. Schlussbetrachtung ... 21
Literaturverzeichnis ... V
1. Einleitung
Unternehmensführer streben nach Wettbewerbserfolgen, neuen Innovationen, niedrigen Kosten, einem erstklassigen Führungsteam und treuen Kunden, doch diese Ziele bleiben meistens ein Traum.1
Ein Grund hierfür ist wohl die Tatsache, dass die Budgetierung zu kostenintensiv ist, zu viel Zeit in Anspruch nimmt, wenig Nutzen erzeugt und im heutigen Wettbewerbsumfeld unzeitgemäß ist.2
Allein die operative Planung und Budgetierung vereinnahmt 75 % bis 95 % der Ressourcen der Mitarbeiter des zentralen und dezentralen Controllings. Mangelnden Zielvorgaben des Top Managements sorgen dafür, dass es selten gelingt einen Budgetentwurf zu erstellen der ihren Ansprüchen genügt. Wiederkehrende Planungsschleifen bzw. zeitaufwendige Überarbeitung der Pläne sind die Folge. 3
Hinzu kommt, dass Budgets für ein stabiles Umfeld erschaffen wurden, in der Realität jedoch ein sich sprunghaft veränderndes Wettbewerbsumfeld sowie verkürzte Produkt- und Strategiezyklen vorherrschen.4 Um dem entgegen zu wirken wurden von vielen Firmen halb- oder vierteljährliche, anstelle der jährlich durchgeführten, Planungs- und Budgetierungsprozesse eingeführt. Diese lieferten zwar aktueller Zahlen für das Management, führten aber zu vermehrter Arbeitsbelastung und folglich auch zu einem Anstieg der Kosten.5
Demnach verwundert es nicht, dass die Kritik an der klassischen Budgetierung in den vergangenen Jahren drastisch zugenommen hat und eine Verbesserung von Planung und Budgetierung auch in der Unternehmenspraxis zunehmend an Bedeutung erlangt hat.6
Aufgrund der genannten Nachteile sollen im Rahmen dieser Arbeit Verbesserungen und Alternativen, weg von der ursprünglichen Budgetierung hin zu neuen Budgetierungsmöglichkeiten, aufgezeigt werden.
Hierzu wird in Kapitel 2 kurz auf die traditionelle Budgetierung, welche in den meisten Unternehmen noch vorherrscht, eingegangen.
Kapitel 3 veranschaulicht das Konzept der Zero Based Budgeting.
In Kapitel 4 wird das Budgetierungskonzept des Beyond Budgeting ausführlich dargestellt. Es beginnt mit einer Beschreibung des Konzeptes und zeigt in den Untergliederungspunkten Ziele, Vorraussetzungen und Kritik auf. Beendet wird Kapitel 4 mit einem praxisnahen Beispiel zum Beyond Budgeting.
Kapitel 5 erläutert den Ansatz des Better Budgeting und zeigt die Verbesserungen in Bezug zur klassischen Budgetierung auf.
Als letzter Ansatz betrachtet das Kapitel 6 das Advanced Budgeting. Es folgt eine Darstellung des Konzeptes sowie die genauere Betrachtung der Prinzipien, Instrumente, Vergütung, Umsetzbarkeit und Kritikpunkte. Abschließend wird ein Unternehmen aufgezeigt, das dieses Konzept bereits implementiert hat.
Eine Schlussbetrachtung in Kapitel 7 schließt diese Arbeit ab.
2. Die traditionelle Budgetierung
Im Folgenden soll kurz auf die Begriffe der Budgetierung und des Budget eingegangen werden. So stellt die Budgetierung eine Planung bzw. die Bestimmung von Zielen dar, welche im Rahmen der operativen Planung von statten geht.7 Aber auch Kontrolle und Abweichungsanalyse zählen zur Budgetierung.8
Ein Budget wiederum „ist ein formalzielorietierter, in wertmäßigen Größen formulierter Plan, der einer Entscheidungseinheit für eine bestimmte Zeitperiode mit einem bestimmten Verbindlichkeitsgrad vorgegeben wird“ 9 Hinsichtlich der Budgetarten kann eine Unterscheidung in starre und flexible Budgets vorgenommen werden. Bei fixen oder auch als starr bezeichneten Budgets erfolgt die Vorgabe der Vollkosten je Kostenart, welche eingehalten werden müssen. Bei dem flexiblen Budget wird hingegen eine Einteilung in fixe und variable Kosten vorgenommen.10 Eine weitere Unterscheidung folgt hinsichtlich der Wertgröße. So können Budgets als Umsatz-, Ertrags-, Bilanz-, Deckunsgbeitrags- oder Kostenbudgets vorgegeben werden.11
[...]
1 Vgl. Hope, J./ Fraser, R. (2003): Beyond Budgeting, Stuttgart, S. XIII
2 Vgl. Hope, J./ Fraser, R. (2003), S. XIV
3 Vgl. Horváth & Partners (2004): Beyond Budgeting umsetzen, Stuttgart, S. 4 - 5
4 Vgl. Hope, J./ Fraser, R. (2003), S. 15
5 Vgl. Hope, J./ Fraser, R. (2003), S. 8
6 Vgl. Horváth & Partners (2004), S. 4
7 Vgl. Mensch, G.: Budgetierung, in Berlin in: Betrieb und Wirtschaft, 11/2004, S. 441 - 448
8 Vgl. Horváth, P.: Hat die Budgetierung noch Zukunft? In Wiesbaden in: Controlling & Management, 01/2003 S. 4 - 8
9 Horváth & Partners (2004), S. 240
10 Vgl. Peemöller (2005): Controlling, 5. Auflage, Berlin, S. 239
11 Vgl. Eberlein, J.(2006): Betriebliches Rechnungswesen und Controlling, München, S. 253
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