Ostern - eine Einführung close

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Details

Kategorie: Unterrichtsentwurf
Jahr: 2006
Seiten: 30
Note: 1,0
Literaturverzeichnis: ~ 11  Einträge
Sprache: Deutsch
Dateigröße: 238 KB
Archivnummer: V69057
ISBN (E-Book): 978-3-638-61245-6
Anmerkungen :
Ein Unterrichtsentwurf für eine 5 Klasse

Textauszug (computergeneriert)

Universität Greifswald
Theologische Fakultät
Unterrichtsentwurf im Fach ev. Religion
für das Lehramt Gymnasium
für das Hauptseminar
„Biblische Didaktik- Kerntexte des Neuen Testaments“
WS 2005/ 06

Zeit: 11.30 – 12:15
Fach: evangelische Religion
Klasse: 5b

Thema des Hauptkomplexes: „Feste rund ums Jahr“

Thema der Unterrichtsreihe: „Ostern“

Thema der Unterrichtsstunde:

 „Ostern- eine Einführung“

Eingereicht am 24.04.2006

von

Anja Frank

Lehramt Gymnasium Englisch/ Religion
5. Semester

 

 

Inhaltsverzeichnis

Inhaltsverzeichnis 2

1 Lerngruppenbeschreibung 3

2 Unterrichtszusammenhang 4

3 Sachanalyse 5

4 Didaktische Analyse 7
4.1 Religionspädagogische Begründung 7
4.2 Didaktische Reduktion und Schwerpunktsetzung 8
4.3 Einbettung des Themas in die Unterrichtsreihe 10

5 Ziele der Unterrichtsstunde (a= affektiv-sozial, m= psychomotorisch, k= kognitiv) 11

6 Methodische Analyse 12
6.1 Allgemeines 12
6.2 Didaktische Analyse der Einzelstunde 12

7 Verlaufsplanung der Unterrichtsstunde Klasse 5b: "Ostern- eine Einführung" 16

8 Alternativen 18

9 Verwendete Medien 19

10 Anlage 20

11 Literaturverzeichnis 20
Bücher 20
Internetseiten 20

12 Anlage -Arbeitsblätter Ritualtexte 21

 

 

1 Lerngruppenbeschreibung

Die Klasse 5b des Ernst- Alban- Gymnasiums Neubrandenburg setzt sich aus 12 Schülerinnen und Schülern zusammen. Die 8 Mädchen und 4 Jungen sind mir seit Anfang des Schuljahres 2005/2006 bekannt und werden von mir in einem Umfang von 2 Stunden wöchentlich unterrichtet. Der Unterricht findet jeweils Mittwoch- und Freitagvormittag in der 3. Unterrichtsstunde statt. Auf Grund meiner regelmäßigen Hospitationen in anderen Unterrichtsfächern konnte ich einen guten Einblick in das Lernverhalten der Schüler und Schülerinnen gewinnen. Dank der relativ kleinen Lerngruppe ist das Verhältnis zwischen den Schülern und mir sehr vertraut und entspannt. Die Rahmenbedingungen, um gute Lernerfolge zu sichern, sind optimal. So tritt die Klasse dem Fach evangelischen Religion nicht nur sehr positiv und aufgeschlossen, sondern auch sehr neugierig entgegen.

Im Unterricht arbeiten die meisten Schüler rege und motiviert mit, liefern Anregungen und Wünsche für den weiteren Unterrichtsverlauf und interessieren sich zudem für außerschulische Projekte. Thomas, Ina und Christina gehören zu den leistungsstarken Schülern, die durch ihre hohe Unterrichtsaktivität oft wertvolle Beiträge von hoher Qualität liefern. Auch Grit und Nadine prägen den Kurs durch eine hohe Leistungsbereitschaft und zeigen Interesse an den Unterrichtsthemen. Christian und Marco dagegen halten sich bei mündlicher Mitarbeit sehr zurück. Ihnen fällt es noch schwer Zusammenhänge richtig deuten zu können und ihre Meinungen klar und präzise zu formulieren. Auch Susi und Nadja sind sehr zurückhaltende sowie introvertierte Schüler. Die beiden Zwillinge stammen aus evangelischem Elternhaus und könnten durchaus mehr produktive Arbeit in das Unterrichtsgeschehen mit einbringen. Ihre enge familiäre Bindung zueinander trennt sie aber von dem Rest der Gruppe, da sie oftmals nicht bereit sind mit anderen Schülern zusammenzuarbeiten. David, Cindy und Anne gehören zu den leistungsschwächsten Schülern der Klasse. Sie stören zeitweilig den Unterricht, lenken ihre Mitschüler und Mitschülerinnen vom Unterricht ab, vergessen häufig Hausaufgaben und Unterrichtsmaterialien und müssen daher oft zu Mitarbeit und Ruhe ermahnt werden. Im Allgemeinen herrscht aber in dem Kurs dennoch eine sehr lockere und tolerante Arbeitsatmosphäre, die ein angenehmes Klassenklima ermöglicht.

Die Schüler und Schülerinnen der Klasse 5b sind bereits in der Grundschule mit wichtigen Arbeits- und Sozialformen, wie zum Beispiel Partnerarbeit oder Rollenspiele vertraut gemacht worden. Insbesondere bei der Gruppenarbeit kommen kreative und produktive Ergebnisse zustande. Die Schüler können diese auch entsprechend vorstellen und nur Wenige haben noch Hemmungen sich vor der Klasse zu präsentieren. Darüber hinaus ist die Gruppe kritikfähig und geübt sowohl positive als auch negative Kritik aufzunehmen und damit umzugehen. Die schriftlichen Leistungen sind jedoch im Vergleich zu den mündlichen noch nicht zufrieden stellend ausgeprägt. Rechtschreibung und Grammatik nehmen eher einen niedrigen Stellenwert bei dem Lernverhalten der Schüler ein. Vielleicht kann man dieses mit dem gerade erst vollzogenen Wechsel an das Gymnasium begründen. Den Schülern scheint noch nicht bewusst zu sein, dass das Schreiben ebenfalls eine wichtige Fähigkeit ist, die aber auch regelmäßig geübt werden muss.

2 Unterrichtszusammenhang

Die Unterrichtssunde "Ostern- eine Einführung" ist die erste Stunde einer 3-stündigen Unterrichtseinheit zum Thema "Ostern" sowie eine Weiterführung des Hauptkomplexes "Feste rund ums Jahr", der bereits zum Anfang des Schuljahres begonnen hat. Sie soll den Schülern und Schülerinnen einen ersten Einblick in das Thema "Ostern" ermöglichen und ihr Interesse auch auf den christlichen Bereich lenken. Bereits bestehendes Wissen über das Brauchtum zu Ostern soll mit den Mitschülern ausgetauscht, neue Informationen aufgenommen und verarbeitet werden. Die Kinder lernen so nicht nur die "Naschereien" und Geschenke zu Ostern schätzen, sondern sie lernen auch die unterschiedlichsten Bräuche, ihre Hintergründe und Geschichten kennen. Durch die Beschäftigung mit Ostern kommen die Schüler und Schülerinnen auch den christlichen Ansichten näher, entwickeln vielleicht darüber hinaus auch die Neugierde sich weiter zu informieren.

Im bisherigen Unterrichtsverlauf beschäftigten sich die Kinder bereits mit dem Leben Jesu Christi. Diese Informationen werden mit Hilfe der Unterrichtsstunden zum Thema Ostern wiederholt und vertieft. Auf die Passionsgeschichte und die Auferstehung Jesu soll dabei diesbezüglich intensiver eingegangen werden. Kleine Rollenspiele am Ende der Unterrichtssequenz sollen den Schülern ermöglichen Ostern aus der Sicht von z.B. Christen oder Atheisten wahrzunehmen. So entdecken sie, das Ostern nicht in allen Familien gleich gefeiert wird. Dies zu akzeptieren, offen für neue Eindrücke und tolerant gegenüber Gläubigen, wie Nichtgläubigen zu sein ist unter anderem Aufgabe dieser drei Unterrichtstunden.

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