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Direkte und Repräsentative Demokratie

Termpaper, 2003, 21 Pages
Author: Bettina Ruland
Subject: Politics - Political Theory and the History of Ideas Journal

Details

Event: Einführung in die Politikwissenschaften
Institution/College: Technical University of Darmstadt (Politikwissenschaften)
Tags: Direkte, Repräsentative, Demokratie, Einführung, Politikwissenschaften
Category: Termpaper
Year: 2003
Pages: 21
Grade: 1,7
Bibliography: ~ 14  Entries
Language: German
Archive No.: V69241
ISBN (E-book): 978-3-638-61319-4

File size: 131 KB
Notes :
Um einen Überblick in einem Teilbereich der Demokratietheorien zu erlangen werden in dieser Arbeit die Theorien der direkten Demokratie und der repräsentativen Demokratie dargestellt, verglichen und auf die Frage der Partizipationsmöglichkeiten untersucht.



Excerpt (computer-generated)

Technische Universität Darmstadt Institut für Politikwissenschaften
Proseminar: Einführung in die Politikwissenschaft (OV)
Wintersemester 2002/2003, 1. Fachsemester

Direkte und Repräsentative Demokratie
Welche Möglichkeiten der Partizipation gibt es in der Demokratie?

von: Bettina Ruland

 


Gliederung

1. Einleitung  3

2. Begriff der Demokratietheorie  5

2.1 Direkte Demokratie 5
2.2. Repräsentative Demokratie 9

3. Analyse der Unterschiede von direkter und repräsentativer Demokratie  11

4. Partizipation in der Demokratie  15

5. Schlussbetrachtung 18

6. Literaturverzeichnis 20

 


 

1. Einleitung

Die Betrachtung von Demokratietheorien wirft eine Vielzahl von Fragen auf, die oft beantwortet werden können, aber manchmal ganz ohne Erklärung bleiben von der Seite des Autors. Es gibt weder die eine allgemeingültige Demokratietheorie noch eine einzige eindeutige Definition des Begriffes der Demokratie.

Um einen Überblick in einem Teilbereich der Demokratietheorien zu erlangen werden in dieser Arbeit die Theorien der direkten Demokratie und der repräsentativen Demokratie dargestellt, verglichen und auf die Frage der Partizipationsmöglichkeiten untersucht. Die beiden Demokratietheorien weisen eine Reihe von Interpretationsmöglichkeiten auf, so dass hier nur ein Bruchteil der bestehenden Theorien angeschnitten werden kann. Die Gegensätzlichkeit der beiden Theorien macht erst einen Vergleich der Unterschiede möglich und lässt einen Blick auf die Wesensmerkmale der Theorien zu. Es kann eine repräsentative Demokratie mit direktdemokratischen Elementen existieren und jede Form Demokratie kann für sich alleine stehen. Inwieweit die Existenz bzw. die Funktion der Demokratie besteht, wird in dieser Arbeit nicht ausführlich behandelt, gibt dennoch einen weiteren Denkanstoß, was die Existenz sichern und bedrohen könnte. Die Möglichkeiten der Partizipation1 sollen in den Mittelpunkt gestellt werden. Inwieweit ist der Bürger, das Volk am Entscheidungsprozeß beteiligt?

Vorab stellt sich die Frage „Wozu überhaupt dient Partizipation?“. Die Partizipation der Bürger an politischen Prozessen ist wichtig für die Identifikation mit dem Staat indem sie leben und den politischen Entscheidungen von denen sie betroffen sind. Wenn politische Prozesse geschehen, ohne Einwirkung des Bürgers fühlt er sich übergangen und nicht als Teil des Staates. Die Partizipation gibt dem Bürger eine Form von Mitspracherecht.

Diese Mitspracherecht gibt es in zwei Formen von Partizipation. Der Partizipation in der direkten Demokratie und in der repräsentativen Demokratie. Partizipation steht für die Legitimation des Bürgers im Staat und seiner Selbstbestimmung. Oder partizipiert der Bürger nur, wenn er unmittelbar von dem politischen Prozess betroffen ist?

Die politische Partizipation der Bürger in einer Demokratie soll etwas über die Stellung des Bürgers in dem politischen Geschehnissen zeigen. Ist eine Einbeziehung des Bürgers überhaupt vorhanden oder stellt er nur eine Marionette in einem „politischen Puppenspiel“ da? Bei der Betrachtung des Sachverhaltes werden nur einige wenige Theorien herangezogen, um diese später besser zu vergleichen.

2. Begriff der Demokratietheorie

„Der Grundgedanke klassischen Demokratieverständnisses ist die Forderung, daß das Volk herrschen solle. Nicht dem Monarchen, nicht dem Adel oder dem Klerus kommt das Recht zu, Herrschaftsgewalt souverän auszuüben, sondern allein dem Volk. Nicht Gott oder hergebrachte Geburtsrechte verleihen einigen wenigen das Recht, über andere zu herrschen; das Volk mit seinen freien Willen ist allein die Basis, von der alle Staatsgewalt ihren Ausgang zu nehmen hat.“ 2

In der Definition wird schon sichtbar, das der Begriff Demokratie sehr eng verbunden ist mit dem Volk und seiner Form mitzubestimmen. Der Begriff der Demokratie hat einen vielfältigen Auslegungsrahmen, unter anderem die klassische Demokratietheorie. Bei der direkten und der repräsentativen Demokratie gibt es sowohl klassische wie auch moderne Demokratieverständnisse, wobei sich die modernen Theorien gelegentlich an die klassischen Theorien anlehnen.

2.1 Direkte Demokratie

[...]


1 Partizipation, meint Beteiligung i.S. von Teilnahme wie Teilhabe, wobei ein instrumentelles und ein normatives Verständnis politischer Partizipation unterschieden werden kann. (Nohlen, Kleines Lexikon der Politik, Seite 363)

2 Wiesendahl, Moderne Demokratietheorie, S. 32


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