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Scholarly Research Paper, 2005, 36 Pages
Author: Alexander Knipp
Subject: Information Management
Details
Tags: Kosten-Nutzen-Relation, e-Learning, eLearning, E-Learning
Year: 2005
Pages: 36
Grade: 1,7
Bibliography: ~ 23 Entries
Language: German
ISBN (E-book): 978-3-638-61459-7
ISBN (Book): 978-3-638-62472-5
File size: 2050 KB
Bearbeitungszeit: 2 Monate
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Abstract
Unsere Gesellschaft befindet sich im Wandel von der Dienstleistungs- zur Wissensgesellschaft, immer öfter und im größeren Rahmen wird uns dies in den unterschiedlichsten Medien dargelegt. Längst ist diese Tatsache auch in den Chefetagen deutscher Unternehmen angekommen und bewirkt dort ein Umdenken hinsichtlich der betrieblichen Aus- und Weiterbildung als Teil des gesamten Wissensmanagements im Unternehmen. Wissen wird als Produktionsfaktor begriffen, es gilt dieses Wissen greifbar zu machen, im Unternehmen zu verteilen und zu bewahren, um sich Wettbewerbsvorteile gegenüber Konkurrenten zu sichern. Die enorme Geschwindigkeit des technischen Fortschritts verlangt eine ständige Anpassung des Wissens an die Erfordernisse. Dieser Fakt ist unter dem Stichwort "lebenslanges Lernen" in aller Munde und bringt uns auf den Inhalt dieser Arbeit, dem e-Learning. Ständig wachsender Kostendruck und der Wunsch nach Wettbewerbsvorteilen durch oben beschriebenen richtigen Umgang mit dem Wissen der Organisation, ließen Maßnahmen des e-Learnings anfangs als das Allheilmittel erscheinen. Wie auch in anderen Bereichen, denken wir an den Neuen Markt, führte dies zu einem unglaublichen Hype, der sein Niveau nicht halten konnte, seine Daseinsberechtigung jedoch nicht verlor. Es kommt eben auf das "Wie" an. Ziel dieser Arbeit ist es, dem interessierten Leser einige wissenswerte Fakten über dieses Thema, insbesondere von Kosten- und Nutzenseite her, an die Hand zu geben.
Excerpt (computer-generated)
Die Kosten-Nutzen-Relation von
e-Learning-Angeboten
Studienarbeit
im Wahlpflichtmodul Management des Studiengangs
Informationswirtschaft (Diplom)
von
Alexander Knipp
Bearbeitungszeitraum: 10. Januar bis 28. Februar 2005
Stuttgart, Februar 2005
Inhaltsverzeichnis
Inhaltsverzeichnis 2
Abbildungsverzeichnis 3
1 Einleitung 4
2 E-Learning - Grundwissen 5
2.1 Begriff 5
2.2 Formen 5
2.2.1 Computer-Based-Training (CBT) 5
2.2.2 Web-Based-Training (WBT) 7
2.2.3 Virtuelle Seminare 9
2.2.4 Lernplattformen, Lern-Portale und Learning Management Systeme (LMS) 10
2.2.5 Learning Content Management Systeme (LCMS) 12
2.3 Blended Learning 14
2.3.1 Begriff 14
2.3.2 Blended Learning - ein Szenario und seine Voraussetzungen 14
3 E-Learning - Kosten- / Nutzenabwägungen 16
3.1 Exkurs: Hauptmethoden zur Wirtschaftlichkeitsanalyse 16
3.1.1 Return on Invest(ment) (ROI) 16
3.1.2 Kosten-Nutzen-Analyse (KNA) 17
3.2 Kosten auf Unternehmens- und institutionaler Ebene 19
3.2.1 Kostentypen 19
3.2.2 Kostenkategorien 21
3.3 Kosten auf der individuellen Ebene 25
3.4 Nutzeffekte 26
3.4.1 Arbeitsplatz- und Individualebene 27
3.4.2 Unternehmensweite Ebene 28
3.4.3 Zwischenbetriebliche Ebene 29
3.5 Fallbeispiel zur Vorgehensweise ROI-Betrachtung 30
3.5.1 Exkurs: Business Case 30
3.5.2 Betrachtung des ROI einer Lernplattform 31
4 Schlussbetrachtung 34
Literaturverzeichnis 35
1 Einleitung
Unsere Gesellschaft befindet sich im Wandel von der Dienstleistungs- zur Wissensgesellschaft, immer öfter und im größeren Rahmen wird uns dies in den unterschiedlichsten Medien dargelegt. Längst ist diese Tatsache auch in den Chefetagen deutscher Unternehmen angekommen und bewirkt dort ein Umdenken hinsichtlich der betrieblichen Aus- und Weiterbildung als Teil des gesamten Wissensmanagements im Unternehmen. Wissen wird als Produktionsfaktor begriffen, es gilt dieses Wissen greifbar zu machen, im Unternehmen zu verteilen und zu bewahren, um sich Wettbewerbsvorteile gegenüber Konkurrenten zu sichern.
Die enorme Geschwindigkeit des technischen Fortschritts verlangt eine ständige Anpassung des Wissens an die Erfordernisse. Dieser Fakt ist unter dem Stichwort "lebenslanges Lernen" in aller Munde und bringt uns auf den Inhalt dieser Arbeit, dem e-Learning. Ständig wachsender Kostendruck und der Wunsch nach Wettbewerbsvorteilen durch oben beschriebenen richtigen Umgang mit dem Wissen der Organisation, ließen Maßnahmen des e-Learnings anfangs als das Allheilmittel erscheinen. Wie auch in anderen Bereichen, denken wir an den Neuen Markt, führte dies zu einem unglaublichen Hype, der sein Niveau nicht halten konnte, seine Daseinsberechtigung jedoch nicht verlor. Es kommt eben auf das "Wie" an.
Ziel dieser Arbeit ist es, dem interessierten Leser einige wissenswerte Fakten über dieses Thema, insbesondere von Kosten- und Nutzenseite her, an die Hand zu geben.
Der erste Teil der Arbeit beschäftigt sich mit Grundwissen zur Thematik und wirft einen Blick auf den Begriff des "elektronischen Lernens". Hier sollen typische Formen des e-Learnings hinterleuchtet werden. Auch geht dieser Teil auf die noch recht junge Form des Blended Learnings ein und zeigt mögliche Ausprägungsformen.
Im zweiten Teil steht die Betrachtung der Kosten- und Nutzenpotenziale im Vordergrund. Kurz erläutert werden hier auch zwei Methoden der Wirtschaftlichkeitsbetrachtung. Neben der Erläuterung aller zu bedenkenden Kosten auf der einen Seite, sowie der Nutzeffekte auf der anderen, wird zudem in diesem Teil anhand eines Fallbeispiels gezeigt, wie der Return on Investment einer modernen Lernplattform im Unternehmen ermittelt werden kann und anhand eines Business Case der Nachweis der Rentabilität einer neuen Plattform möglich ist.
2 E-Learning – Grundwissen
2.1 Begriff
Der Begriff e-Learning1 unterliegt wie alle anderen „elektronischen“ Dinge einem starken Wandel, der eben dem kleinen „e“ zu verdanken ist. Zwar unterlag und unterliegt auch der Begriff des Lernens einem Wandel, doch ist dieser von nicht zu vergleichend kleinerer Geschwindigkeit. Die rasante und stetige Entwicklung im Bereich der Elektronik jedoch eröffnet immer mehr und bessere Möglichkeiten des elektronischen Lernens und Lehrens. Baumgartner, Häfele und Maier-Häfele (2002, S.13) weisen zudem darauf hin, dass e-Learning nur ein Teil des Ganzen sei, denn erst zusammen mit e- Teaching könne eine Einheit zur e-Education gebildet werden, welche die lehrende Seite mit einschließt. E-Learning soll in dieser Arbeit als ein Ausdruck für Lernen mit Softwareunterstützung (lokal oder serverseitig installiert) gelten.2
Als der Begriff e-Learning noch in seinen Kinderschuhen steckte, galt er eher dem Lernen, welches elektronisch unterstützt wurde. Dies geschah und geschieht mit Disketten und CD-ROMs sowie DVDs (mit den enthaltenen Lernsoftwaredaten), wobei heute aufgrund des geringen Speicherplatzes auf Disketten verzichtet wird, aber auch durch Videobänder, satellitengestützt oder durch interaktives Fernsehen. Dann begann gegen Ende der neunziger Jahre das Internet immer stärker zu wachsen und der Begriff e-Learning wurde nur noch fast ausschließlich für das webunterstützte Lernen via Internet benutzt, schließt heute aber wieder alle möglichen Varianten mit ein.
2.2 Formen
2.2.1 Computer-Based-Training (CBT)
Unter CBTs werden Lernprogramme verstanden, die per Diskette (früher), CD-ROM oder DVD auf dem Computer zum Laufen gebracht werden. Es sollte hier gleich erwähnt werden, dass in Zukunft natürlich nicht mehr nur der Computer die Plattform darstellen muss, sondern auch Handys und PDAs können in Zukunft Träger der Lernsoftware sein, was natürlich die Mobilität des Lernenden3 drastisch erhöht. Seit den ersten diskettenbasierten Lernprogrammen hat sich im Grunde die Struktur dieser kaum verändert, es fanden aber Anpassungen an neue Möglichkeiten statt. Viele verwandte Begriffe haben sich mit der Zeit gebildet, sie beschreiben letztendlich alle dasselbe:
[....]
1 Zur Schreibweise von „e-Learning“ vgl. Baumgartner, Häfele, Maier-Häfele (2002, S. 14)
2 Vgl. Baumgartner et al. (2002, S. 15)
3 Wird hier und im Folgenden die männliche Form verwendet, soll stets auch das weibliche Pendant gemeint sein.
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