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Familienpolitik

Scholary Paper (Seminar), 2000, 19 Pages
Author: Joerg Krause
Subject: Social Pedagogy / Social Work

Details

Category: Scholary Paper (Seminar)
Year: 2000
Pages: 19
Grade: 2,8
Language: German
Archive No.: V7080
ISBN (E-book): 978-3-638-14445-2

File size: 188 KB


Excerpt (computer-generated)

Familienpolitik

von Joerg Krause

Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Der Begriff Familie

2.1 Was ist eine Familie ?
2.2 Wandel der Familie

3. Familienpolitik

4. Familienpolitik im sozialen System

4.1 Arbeitsmarktpolitik
4.2 Wohnungspolitik
4.3 Bildungspolitik
4.3.1 Kindergarten
4.3.2 Schule
4.3.3 Studium
4.4 Familienrecht
4.5 Gesundheitspolitik
4.6 Pflegeversicherung
4.7 Rentenpolitik
4.8 Finanzielle Ressourcen

5. Leistungen der Familie

6. Schlussbemerkung

7. Literaturverzeichnis
7.1 Bücher
7.2 Internet
7.3 Zeitung


1. Einleitung

" Ehe und Familie stehen unter dem besonderen Schutze der staatlichen Ordnung" (Art. 6 GG). Mit diesem Gesetz wird der Familie die Bedeutung beigemessen, die Sie für Staat und Gesellschaft hat. Familie als Keimzelle der Gesellschaft, Ort der Sozialisation der zukünftigen Staatsbürger und Schutzraum für Kinder und Erwachsene. Hier liegt die Grundlage der Zukunft einer Gesellschaft, hier wächst ihr " Humankapital" ( Kurt Biedenkopf, bei einem Radiointerview) heran, welches die Gesellschaft für ihre zukünftige Existenz benötigt. Die Betonung liegt auf besonderen Schutze, also eine Institution die Vorrang vor anderen hat und besonders schützenswert ist.

2. Der Begriff Familie

2.1 Was ist eine Familie?

Schon allein die Definition des Begriffes Familie gestaltet sich schwierig. Oft politisiert und subjektiv formuliert, wird er den Zielen der unterschiedlichsten Institutionen angepasst. Religiöse Institutionen gehen von einer biologischen Verbindung mehrerer Generationen aus, adoptierte Kinder zählen meist dazu, die auch meist durch eine Ehe besiegelt sein muss. Interessenvertretungen (Parteien, Verbände, usw) akzeptieren je nach ihren Grundsätzen und Zielen Lebensformen aller Art, in denen Individuen , unabhängig von ihrer Beziehungen zueinander, zusammenleben. Eine weitere Betrachtungsform ist die subjektive Meinung des Einzelnen, der je nach seiner Sozialisation, Erfahrung und Wertevorstellung einen eigenen Familienbegriff verinnerlicht hat.
Familie in dieser Arbeit, meint eine Lebensgemeinschaft zweier biologisch verbundener Generationen, die zusammenleben und durch materielle und soziale Bedingungen verbunden sind. Gleichzusetzen sind in diesem Zusammenhang auch adoptierte oder aufgenommen Kinder, da diese den biologisch Verbundenen gleich zu setzen sind. Eine Familie kann also Mutter-Vater-Kind, aber auch Mutter-Kind, Vater-Kind, Großeltern-Kind oder auch Tante-Kind o.ä. sein. Nur diese Konstellationen sind förderungswürdig und sollten unter dem besonderen Schutze stehen.

2.2 Wandel der Familie

Auch eine Institution wie die Familie, unterliegt ständigen Veränderungen, durch politische oder gesellschaftliche Impulse. So entwickelte sie sich von der Großfamilie im Mittelalter, die eher Produktionsgemeinschaften glichen, hin zur heutigen Familie in der verheiratete Paare, ebenso wie Alleinerziehende existieren. Wurden im Mittelalter bis Anfang des 20. Jahrhunderts, Kinder noch als Altersversorgung angesehen und als Produktionskraft nötig, so führen heute Kinder eher zu einer verringerten Altersversorgung und zu einem erhöhten "Armutsrisiko!" (Gohde; Was Familien brauchen; 2/99).

3. Familienpolitik

Familienpolitik umfaßt alle Bereiche der Politik, die Einfluß auf die Familien in ihrer konkreten Lage haben. Gerne als Schlagwort verwendet, soll sie gerade benachteiligte Familien fördern und Nachteile die Menschen aus Kindererziehung u.ä. entstehen, abbauen. Als Institution des Staates dient hier das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ), welches als seine Hauptaufgaben "die Themen Vereinbarkeit von Familie und Beruf, Schwangeren- und Familienhilfe, Erziehung, Ehe- und Familienberatung sowie Fragen der Wohnungs- und Bildungspolitik bis hin zu Fragen der Familienförderung und der internationalen Familienpolitik" (BMFSFJ; Internet) sieht. Umweltpolitik wird immer noch nicht als ein weiterer wichtiger Faktor der Familienpolitik gesehen, doch gerade dieses Feld hat starken Einfluß auf die Zukunft künftiger Generationen.

[...]


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