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Klientenzentrierte Beratung nach C. Rogers

Termpaper, 2006, 13 Pages
Author: Christine Paetzold
Subject: Psychology - Consulting, Therapy

Details

Event: Exkursion pädagogische Beratung
Institution/College: Bielefeld University
Tags: Klientenzentrierte, Beratung, Rogers, Exkursion, Beratung
Category: Termpaper
Year: 2006
Pages: 13
Bibliography: ~ 17  Entries
Language: German
Archive No.: V71885
ISBN (E-book): 978-3-638-63327-7

File size: 134 KB


Excerpt (computer-generated)

Universität Bielefeld
Fakultät für Pädagogik
Exkursion pädagogische Beratung

Klientenzentrierte Beratung nach C.Rogers

Hausarbeit

vorgelegt von: Christine Paetzold
Studiengang: Diplom- Pädagogik
Semester: 8

vorgelegt am:  25.9.2006

 

1. Einleitung

Sucht man heute nach einer Psychologischen Betreuung, stößt man auf sehr viele Therapeutische Ansätze, die sich grob in 4 Hauptkategorien einteilen lassen:

  1. Die Tiefenpsychologie (Individualpsychologie, analytische Psychologie etc.)
  2. Die Verhaltenstherapie (Rational-emotive Therapie etc.)
  3. Die Humanistischen Ansätze (Klientenzentrierte Psychotherapie, Gestalttherapie etc.)
  4. Systemische Ansätze (Familientherapie)

Allerdings werden derzeit von den gesetzlichen Krankenkassen nur die Kosten für folgende drei Richtlinienverfahren übernommen:

  • Analytische Psychotherapie (bestehend aus der Psychoanalyse von Sigmund Freud, der Analytischen Psychologie von C.G. Jung und der Individualpsychologie von Alfred Adler),
  • tiefenpsychologisch fundierte Psychotherapie (das ist eine modifizierte, gekürzte, stärker problemzentrierte Analyse),
  • Verhaltenstherapie.

Die Anerkennung der Klientenzentrierten Psychotherapie als Richtlinienverfahren steht aber unmittelbar bevor.

In der Beratungslandschaft hingegen wird eine größere Vielfalt angestrebt. Die Beratungsstellen legen großen Wert darauf, dass ihre Mitarbeiter in jeweils unterschiedlichen Richtungen und Ansätzen ausgebildet sind. Wie zum Beispiel in der klientenzentrierten Psychotherapie.

Die klientenzentrierte Beratung beruht auf dem therapeutischen Ansatz der „non-direktive therapy“ nach Rogers (1902-1987), deren wesentliches Grundkonzept er in den Jahren 1938- 1950 entwickelte. Ab 1951 verwendete er jedoch die Bezeichnung „client-centered therapy“. In Deutschland verbreitete sich Rogers Ansatz unter der Bezeichnung „Gesprächspsychotherapie“, den das Psychologenehepaar Reinhard und Annemarie Tausch 1968 einführte.

Im Laufe der Zeit hat sich aber nicht nur die Bezeichnung, sondern auch das Konzept weiterentwickelt. Ich möchte in dieser Hausarbeit hauptsächlich auf das Ursprüngliche Konzept von Rogers eingehen.


2. Theorie der klientenzentrierten Beratung

Rogers (Rogers 1957) fasst das therapeutische Angebot im Wesentlichen als ein „Beziehungsangebot“ auf. Ziel der therapeutischen Arbeit ist es, dass der Klient letztlich die Beziehung zu sich selbst aufnehmen kann, die der Therapeut ihm anbietet, also sich selbst gegenüber positiv wertschätzend, empathisch und aufrichtig bzw. kongruent sein kann. Auf diese Therapeutenvariablen werde ich aber später noch genauer eingehen. Rogers setzt also sehr stark auf die Haltung des Therapeuten bzw. Beraters um eine Veränderung im Klienten zu bewirken.

Er geht davon aus, dass „Störungen“ durch eine Inkongruenz auftreten. Diese Inkongruenz wird ausgelöst, wenn Erfahrungen gemacht werden, die das Selbst oder zumindest Teile dessen in Frage stellen. Diese Inkongruenz wird vom Klienten als belastend, kränkend oder bedrohend erlebt (Speierer 1989). Um zu verstehen, wie es zu dieser Inkongruenz kommen kann ist es zunächst einmal wichtig, die zentrale Dynamik der Persönlichkeit zu beleuchten. Die Aktualisierungstendenz.

[...]


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