Bitte warten
Bitte installieren Sie den Flash Player, wenn kein E-Book erscheint.
Hausarbeit, 2006, 21 Seiten
Autor: Julia Kullmann
Fach: Psychologie - Methoden
Details
Institution/Hochschule: Georg-August-Universität Göttingen (Georg-Elias Institut für Psychologie)
Tags: Feedback, Lehren, Lernen
Jahr: 2006
Seiten: 21
Note: 1,0
Literaturverzeichnis: ~ 5 Einträge
Sprache: Deutsch
ISBN (E-Book): 978-3-638-73650-3
Dateigröße: 125 KB
Andere Nutzer haben sich auch für folgende Titel interessiert:
Zusammenfassung / Abstract
Die folgende Ausarbeitung zum Thema „Feedback geben – Feedback nehmen“ steht unter verschiedenen Fragestellungen, da es schwierig ist, sich diesem Thema mit nur einer Fragestellung anzunähern. Zu den verschiedenen Themenbereichen „Ist Feedback überhaupt wichtig“, „Wie sinnvoll ist die Arbeitsform Feedback in der Schule?“, „Feedback-Regeln – sind sie sinnvoll?“ wird bereits in einigen Teilen der Ausarbeitung zu lesen sein, meine endgültige Ansicht wird jedoch erst im Fazit näher erläutert.
Textauszug (computergeneriert)
Feedback geben – Feedback nehmen
von
Julia Kullmann
Wintersemester 2005/2006
Inhaltsverzeichnis
1. Inhaltliche Darstellung 3
2. Was ist Feedback? 4
2.1 Bedeutungen des Feedbacks 4
2.2 Feedback Geben 7
2.3 Feedback annehmen 8
2.4 Methoden des Feedback-Gebens/Nehmens 9
3. Theoretischer Hintergrund (nach F. Schulz von Thun) 12
4. Feedback im Unterricht 14
5. Fazit 19
5.1 Ist Feedback-Geben überhaupt sinnvoll? 19
5.2 Feedback-Regeln – sind sie sinnvoll? 19
5.3 Wie wichtig ist die Arbeitsform Feedback in der Schule? 20
6. Quellenangaben 21
„Ich weiß nicht, was ich gesagt habe, bevor ich die
Antwort meines Gegenübers gehört habe.“
Paul Watzlawick
1. Inhaltliche Darstellung
Die folgende Ausarbeitung zum Thema „Feedback geben – Feedback nehmen“ steht unter verschiedenen Fragestellungen, da es schwierig ist, sich diesem Thema mit nur einer Fragestellung anzunähern. Zu den verschiedenen Themenbereichen „Ist Feedback überhaupt wichtig“, „Wie sinnvoll ist die Arbeitsform Feedback in der Schule?“, „Feedback-Regeln – sind sie sinnvoll?“ wird bereits in einigen Teilen der Ausarbeitung zu lesen sein, meine endgültige Ansicht wird jedoch erst im Fazit näher erläutert.
Zu Beginn der Arbeit wird erläutert werden, was der Begriff „Feedback“ bedeutet und weiterhin werde ich die Aufteilung des Begriffes in die Teilbereiche „Feedback geben“ und „Feedback nehmen“ ausführen. Im anschließenden Teil der Arbeit wird die Bedeutung des Feedbacks dargestellt und verschiedene Methoden zur Umsetzung dieser Arbeitsform präsentiert. Um diesen theoretischen Teil der Arbeit abzuschließen, wird der theoretische Hintergrund des Feedback-Gebens/- nehmens nach F. Schulz von Thun dargestellt.
Im weiteren Verlauf dieser Hausarbeit möchte ich erläutern, inwiefern die Arbeitsform „Feedback“ für die Schule nötig, sinnvoll und praktisch anwendbar ist. Anschließend werde ich Arbeitsschritte und Vorgehensweise zu einer Einführung des Feedback-Gebens/-nehmens in einer Schulklasse darstellen. Abschließend sollen o.g. Fragestellungen erörtert werden.
2. Was ist Feedback?
Der Begriff Feedback kommt ursprünglich aus der Kybernetik und wird übersetzt mit Rückkopplung. Beim Feedback handelt es sich um eine „erkennbare Reaktion, aufgrund derer Entscheidungen für weiteres Vorgehen getroffen werden können“ (www.wikipedia.de).
Als Feedback bezeichnet man somit im sozialpsychologischen Sinne eine Gesprächsform, eine Art der Kommunikation, bei welcher mitgeteilt werden kann, wie man von anderen Personen wahrgenommen bzw. gesehen wird. Diese Gesprächsform findet meist im Anschluss an eine Präsentation oder Sitzung statt, um unmittelbar aus dem Erlebten und Wahrgenommenen Kritik zu üben, Verbesserungsvorschläge anzubringen und somit aus konkreten Situationen zu lernen und die eigene Präsentationstechnik, rhetorischen Fähigkeiten sowie das eigene Präsentationsverhalten zu verbessern. Rückmeldungen können zudem als ein menschliches (Grund-) Bedürfnis angesehen werden, was besonders in alltäglichen Situationen eher selten befriedigt wird ( Fuhr & Gremmler-Fuhr, 2004, S.217). Zudem besteht „Feedback“ aus zwei verschiedenen Komponenten, zum einem den Feedback geben, zum anderen dem Feedback nehmen.
2.1 Bedeutungen des Feedbacks
Als Zuhörer ist es im Anschluss an beispielsweise eine Präsentation sinnvoll, dem Vortragenden einen Eindruck von seinen rhetorischen Fähigkeiten, seiner Präsentationstechnik etc. zu vermitteln. Dies sollte jedoch nicht willkürlich geschehen, sondern es sollten bestimmte Zielsetzungen verfolgt werden.
1. Der andere sollte über meine Empfindungen und Bedürfnisse in Kenntnis
gesetzt werden, damit er in Zukunft berücksichtigen kann, worauf evtl. mehr
Rücksicht genommen werden sollte. Somit kann ich meinem Gegenüber
beispielsweise vermitteln, dass man ihm/ihr besser folgen kann, wenn etwas
langsamer und deutlicher gesprochen und das Gegenüber sich bestimmter
Verhaltensweisen bewusst wird.
So muss sich nicht auf Vermutungen gestützt werden und es herrscht
Klarheit über Stärken und Schwächen.
2. Ein Gegenüber sollte weiterhin darauf aufmerksam gemacht werden, wie
sein Verhalten erlebt wird und was es für den Zuhörer bedeutet. Im Rahmen
dieser Zielsetzung sollten positive wie negative Aspekte genannt werden.
Somit kann festgestellt werden, wie Verhaltensweisen auf andere wirken.
3. Wichtig ist zudem, dass ein Gegenüber darüber aufgeklärt wird, welche
Verhaltensänderungen eine Zusammenarbeit positiv beeinflussen können
und was bestimmte Verhaltensweisen bei anderen auslösen. So kann
beispielsweise ein nervöses Auftreten, welches sich z.B. durch das
Herumspielen mit einem Stift äußert, sich so negativ auf den Zuhörer
auswirken, dass dieser sich nur noch auf den Stift und die Nervosität des
Vortragenden konzentriert, nicht aber auf die Inhalte, die vermittelt werden
sollen.
Das Geben, Annehmen und Umsetzen von Feedbacks ist für keinen der Beteiligten eine einfache Sache. Derjenige, der kritisiert bzw. beurteilt wird, muss lernen, dass diese „Kritik“ nur positiv gemeint ist, dass sie hilft weiterzukommen und sich kontinuierlich zu verbessern und dass sie keinen Angriff auf die Persönlichkeit darstellt. Zudem muss die Kritik umgesetzt werden und somit die Bereitschaft vorhanden sein, sich selbst zu verändern – wenn dies nicht geschieht ist ein Feedback sinnlos.
[...]
Kommentare
Bisher keine Kommentare
Andere Nutzer haben sich auch für folgende Titel interessiert:
Feedback - Instrument zur Verbesserung der Kommunikation
Autor: Dipl. Kfm. Serdar SirinRhetorik / Phonetik / Sprechwissenschaft, 2003 Als PDF-Datei downloaden für 6,99 EUR
Körpersprache im Beruf
Autoren: Janka Bormann, Fenna GoldauWirtschaft - Sonstiges, 2007 Als PDF-Datei downloaden für 7,99 EUR
Qualitätsmanagement in der Weiterbildung
Autor: Nina HeisePädagogik - Erwachsenenbildung, 2006 Als PDF-Datei downloaden für 6,99 EUR
Förderliche Bedingungen für die Akzeptanz von interpersonellem Feedback
Autor: Benjamin FinkenrathTheologie - Praktische Theologie, 2006 Als PDF-Datei downloaden für 6,99 EUR
Das Feedback
Autor: Raphael JudPsychologie - Allgemeine Psychologie, 2002 Als PDF-Datei downloaden für 4,99 EUR
Werbung von Buchverlagen
Autor: Stefanie TheilBuchwissenschaft, 2002 Als PDF-Datei downloaden für 7,99 EUR
Personalführung
Autor: Silke SingerSoziologie - Arbeit, Beruf, Ausbildung, Organisation, 2006 Als PDF-Datei downloaden für 10,99 EUR
Personenzentrierte Beratung in der Berufsschule
Autor: Steffen SandozPädagogik - Berufserziehung, Berufsbildung, Weiterbildung, 2005 Als PDF-Datei downloaden für 6,99 EUR
Schulangst und Schulangstreduktion
Autor: Stefan GrzesikowskiPädagogik - Päd. Psychologie, 2007 Als PDF-Datei downloaden für 8,99 EUR
Dieser Text kann über folgende URL aufgerufen und zitiert werden: